Raststätte an A6

Tierrettung befreit Hunde aus illegalem Welpen-Verkauf!

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Die wenige Wochen alten Welpen werden auf einer Raststätte an der A6 illegal verkauft. 

Grünstadt - Völlig erschöpft und erst wenige Wochen alt sind die Hundewelpen, die am Mittwoch auf einer Raststätte an der A6 aus einem Transporter heraus verkauft werden!

Wie die Berufstierrettung Rhein-Neckar mitteilt, seien aufmerksame Passanten auf der Raststätte bei Grünstadt auf den illegalen Hundew elpen-Verkauf aufmerksam geworden und hätten dann die Polizei informiert.

Die Welpen sind weder geimpft, noch gechipt. 

Die Beamten beobachten, wie Männer die Welpen aus einem rumänischen Transporter verkaufen – und reagieren sofort. Sie fordern die Impfpässe der Tiere ein und rufen die Tierrettung.

Wie die Tierrettung weiter erklärt, seien gravierende Verstöße gegen die Tiertransport-Verordnung sowie das Tierschutzgesetz festgestellt worden: Die rund 12 Wochen alten Hunde besitzen keine EU-Pässe, keine gültigen Impfungen und sind nicht gechipt. Einem Welpen wurden sogar Ohren und Schwanz kupiert – ein weiterer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz!

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Die Verkäufer der jungen Hunde müssen nun mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Laut Deutschem Tierschutzbund werden illegale Welpentransporte mit Bußgeldern zwischen 5.000 und 25.000 Euro bestraft.

Wie geht es mit den Welpen weiter?

Die Tierrettung nimmt die völlig erschöpften Welpen mit und bringt sie zum Tierarzt. Danach werden sie ins Tierheim gebracht. 

Den kleinen Hunden steht nun ein besseres Leben bevor. 

„Ein Dank an die Beamten der Polizei Grünstadt, die in diesem Fall richtig gehandelt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet haben. Dieses Beispiel zeigt die nahtlos unkomplizierte Zusammenarbeit zwischen Polizei und Tierrettung. Den Hunden steht nun, Dank dieser Kette von Maßnahmen, ein besseres Leben bevor“, schreibt die Tierrettung auf ihrer Facebook-Seite.

kab

Quelle: Mannheim24

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