Es bestehe Fluchtgefahr

Nach Wohnhaus-Explosion in Birkenau: Haftbefehl gegen Rüdiger K. (59) erlassen!

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Der Tatverdächtige Rüdiger K. soll noch am Montag (25. März) dem Haftrichter vorgeführt werden.

Birkenau - Am Tag der Zwangsversteigerung explodiert am Freitag (22. März) ein Haus im Odenwald. Nun ist ein Haftbefehl gegen Rüdiger K. erlassen worden:

Update vom 31. Mai: Zwei Tage nach der Explosion seines Wohnhauses wird der Verdächtige Rüdiger K. verhaftet, als er zum Tatort zurückkehrt. Er soll die Explosion absichtlich herbeigeführt haben. Doch jetzt die irre Wendung: Kehrte er gar nicht zurück, sondern versteckte sich zwei Tage unter den Trümmern

Update vom 26. März um 9 Uhr: Gegen den 59-jährigen Rüdiger K. ist ein Haftbefehl erlassen worden! Das teilt die Staatsanwaltschaft Darmstadt mit. Dieser wird damit begründet, dass der dringende Tatverdacht der besonders schweren Brandstiftung und Fluchtgefahr besteht. Per Gesetz könnte den Hausbesitzer eine Freiheitsstrafe zwischen fünf und 15 Jahren erwarten.

Seit dem 20. August muss Rüdiger K. nun vor dem Landgericht Darmstadt Rede und Antwort stehen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, mit einem selbstgebauten Zeitzünder sein Haus in Birkenau zur Explosion gebracht zu haben.

Explosion in Birkenau-Löhrbach: Rüdiger K. soll Haus gesprengt haben

Gegen 7:45 Uhr am Freitagmorgen (22. März) erschüttert ein lauter Knall die Buchklinger Straße in Birkenau-Löhrbach im Odenwald: Ein Wohnhaus ist explodiert und durch das anschließende Feuer bis auf seine Grundfeste niedergebrannt! Mehrere Nachbargebäude wurden durch umherfliegende Teile stark beschädigt – der einzige Bewohner des explodierten Hauses wurde zu diesem Zeitpunkt noch als vermisst gemeldet. Doch wenig später gilt der 59-jähriger Rüdiger K. als Tatverdächtiger, soll die Explosion des Hauses absichtlich herbeigeführt haben.

Explosion in Birkenau-Löhrbach: Haftbefehl gegen mutmaßlichen Brandstifter Rüdiger K. beantragt

Wie Robert Hartmann von der Staatsanwaltschaft Darmstadt auf Anfrage von HEIDELBERG24 mitteilt, wurde gegen den Bewohner des Hauses, das am Tag der Explosion zwangsversteigert hätte werden sollen, Haftbefehl beantragt – Rüdiger K. soll noch am Montag (25. März) dem Haftrichter vorgeführt werden, der darüber entscheidet, ob Haftbefehl erlassen wird.

Explosionsdrama in Birkenau – Bilder von der Einsatzstelle 

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Haus in Birkenau-Löhrbach explodiert: Tatverdächtiger am Tatort festgenommen

Am Tag der Explosion sind rund 100 Einsatzkräfte in der Buchklinger Straße in Birkenau im Einsatz, die teilweise stark beschädigten Nachbargebäude müssen evakuiert werden. Da von Bewohner Rüdiger K. zunächst jede Spur fehlt und davon ausgegangen werden musste, dass sich der Mann in den Trümmern befindet, wurde eine Rettungshundestaffel eingesetzt.

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Doch bei der Untersuchung des Anwesens finden Ermittler mehrere Gasflaschen – schnell richtet sich der Verdacht gegen den 59-jährigen Hausbewohner, weswegen eine öffentliche Fahndung nach Rüdiger K. folgt.

Explosion in Birkenau: So sieht der Tatort am Tag danach aus

Am Sonntagmorgen (24. März) kann der mutmaßliche Brandstifter schließlich festgenommen werden. Beamte der Polizei Südhessen konnten ihn am Tatort festnehmen, zu dem der Tatverdächtige zwei Tage nach der schweren Explosion zurückgekehrt war. Nachbarn hatten den 59-Jährigen beobachtet und umgehend die Polizei informiert. 

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rob

Quelle: Mannheim24

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