Chlorung läuft

Keime im Wasser in Heddesheim und Hirschberg: Wann darf man es wieder trinken?

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In Hirschberg und Heddesheim ist das Trinkwasser belastet. (Symbolbild)

Heddesheim/Hirschberg - Das Gesundheitsamt warnt: Bei einer Routineuntersuchung werden Keime im Trinkwasser entdeckt. Wann darf man das Wasser wieder trinken?

Update vom 19. Juli: Seit dem 15. Juli müssen die Anwohner in Heddesheim und Hirschberg ihr Trinkwasser abkochen. Der Grund: Prüfungen haben ergeben, dass das Wasser mit E-Coli-Bakterien belastet ist. Diese sind dafür bekannt, dass sie Durchfall und Erbrechen verursachen. Doch pünktlich zum Wochenende gibt es eine Entwarnung: Das Leitungswasser in Heddesheim und Hirschberg darf wieder bedenkenlos getrunken werden. Die Untersuchungen haben ergeben, dass das Wasser nicht mehr mit Bakterien belastet ist.

Allerdings werde das Wasser in Heddesheim und Hirschberg weiterhin gechlort, so eine Sprecherin des Landratsamts gegenüber der Rnz. Es dauere eine Weile, bis das Chlor in alle Ritzen des Netzen gedrungen sei.

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Keime im Wasser in Heddesheim und Hirschberg – Chlorung beginnt

Update vom 17. Juli: Eine erneute Überprüfung des Trinkwassers in Heddesheim und Hirschberg hat das erste Ergebnis bestätigt – auch dieses Mal sind Keime entdeckt worden. Über die Warn-App „Katwarn“ wird gegen 12 Uhr darüber informiert, dass noch heute mit einer Chlorung begonnen wird. Darauf haben sich der Wasserversorger und das Gesundheitsamt geeinigt. 

Hierbei wird kontinuierlich Chlor zu dem Wasser gegeben, bis die Keime vollständig abgestorben sind. Die notwendige Konzentration wird dabei jederzeit überwacht und ist für Menschen unbedenklich – sofern man nicht gegen Chlor allergisch ist. Bis zum Abschluss der Maßnahmen müssen die Bewohner weiterhin ihr Wasser vor der Nutzung abkochen

Heddesheim/Hirschberg: Landratsamt warnt vor Keimen in Trinkwasser

Update vom 16. Juli um 10 Uhr: Auf Anfrage erklärt Silke Hartmann vom Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises den aktuellen Stand der Situation. Die Warnung vor Keimen im Trinkwasser bestehe weiterhin, derzeit befänden sich Mitarbeiter des Gesundheitsamts beim Wasseranbieter von Heddesheim, um sich ein Bild zu machen. Diese würden „Ursachenforschung auf Hochtouren“ betreiben. Weitere Erkenntnisse über die Art der Keime und die weiteren Maßnahmen könnte es im Laufe des Tages geben. 

Heddesheim/Hirschberg: Bei Routineüberprüfung Keime in Trinkwasser gefunden

In Heddesheim und in Hirschberg werden heute bei einer Routineüberprüfung Keime im Trinkwasser entdeckt. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises warnt um 14:11 Uhr die Bevölkerung über die Warn-App „Katwarn“!

Auf Anfrage von HEIDELBERG24 bestätigt eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamts, dass das Trinkwasser in dein Hirschberg und Heddesheim mit E. Coli und Coliformen Keimen belastet ist. Daher rät das Amt dazu das Wasser vor Nutzung abzukochen. Die Probe, bei der die Keime entdeckt wurden, stammt vom 12. Juli – warum es knapp vier Tage dauert, bis die Bevölkerung gewarnt wird, kann das Gesundheitsamt nicht erklären. Verantwortlich für die Wasserversorgung in den betroffenen Städten ist die Gruppenwasserversorgung Obere Bergstraße.

Heddesheim/Hirschberg: Keime im Trinkwasser – unbedingt abkochen

Bei den Verunreinigungen im Trinkwasser in Heddesheim und Hirschberg handelt es sich hauptsächlich um E. Coli und Coliforme Keime. Die häufigsten Symptome, die bei Kontakt mit solchen Keimen auftreten, sind Durchfall und Erbrechen. Aber es kann auch schlimmere gesundheitliche Konsequenzen haben, wie Lungenentzündung, Blutvergiftung oder Harnwegsinfektionen.

Erst kürzlich herrschte in Heidelberg Ausnahmezustand, als sich das Trinkwasser plötzlich leicht blau gefärbt hatte: In Supermärkten war das Wasser ausverkauft, Arztpraxen mussten schließen. Aber auch auf der anderen Seite des Rheins, sorgt das Grundwasser für helle Aufregung. Anders als in Heidelberg geht es hier allerdings nicht um Keime im Wasser – sondern um radioaktives Uran.

mw

Quelle: Mannheim24

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