Bezahllotse für Strafzettel? 

„Knöllchen“ bezahlen leicht gemacht

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Bald könnte es in Heidelberg möglich sien, dass man siene "Knällchen" per App und QR-Code bezahlt...

Heidelberg/Mannheim - In Kaiserslautern gibt es bereits einen "Bazahllotsen" für Knöllchen. Doch wie funktioniert dies genau und gibt es auch Planungen für Heidelberg und Mannheim? 

Wer kennt diese Situation nicht: Ein eiliger Termin und mal wieder ist kein Parkplatz in Sicht. Da stellt sich manch Autofahrer schon einmal in eine freie Lücke und „übersieht“ das warnende Parkverbotsschild. 

Doch die ärgerliche Überraschung kommt schneller als gedacht!

Zurück am Auto wartet ein liebevoll unter den Scheibenwischer geklemmtes Zettelchen der Stadt - dann heißt es Strafe zahlen!

Je nachdem, wo man falsch geparkt hat, kann dies schon mal ein Bußgeld von 10 bis zu 70 Euro ausmachen.

Während man sich noch ärgert, verschwindet das „Knöllchen“ irgendwo in den Seitenfächern der Autotür und gerät schneller in Vergessenheit als gewollt. 

Damit soll in Zukunft Schluss sein! 

Die Pfälzer in Kaiserslautern machen es seit Oktoberanfang vor – mit einem „Bezahllotsen“ kann man sein „Knöllchen“ schnell und einfach per Handy bezahlen. 

Eine App mit QR-Code-Scan und PayPal-Konto machen dies möglich: Zunächst scannt der Falschparker den QR-Code, der sich auf dem gelben Zettel befindet ein. Mit seinem Paypal-Konto und einem Paypal-Konto der Stadt, ist die Bazahlung innerhalb ein paar Minuten erledigt. 

HEIDELBERG24 hat sich bei der Stadt Heidelberg erkundigt, ob auch hier solch ein „Bezahllotse“ in Planung ist: 

Bert-Olaf Rieck von der Stadt Heidelberg verrät uns: 

„Bisher gibt es eine solche Bezahlmöglichkeit bei der Stadt Heidelberg nicht.“

NOCH nicht!

„Bei der Kommunalen Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF), die als IT-Dienstleister für die Stadt Heidelberg tätig ist, bestehen jedoch Planungen, künftig auf Mahnungen, Bußgeld-Bescheiden und Rechnungen einen QR-Code aufzudrucken, der den Ausdruck eines Überweisungsformulars oder in Verbindung mit einer App eine Online-Überweisungmöglich macht“, so Rieck.

Auch bei der Stadt Mannheim haben wir uns schlau gemacht: 

"Bisher sind hier noch keine Planungen durchgedrungen. Hier bezahlt man seine Strafzettel weiterhin mit einer Überweisung - ganz traditionell", erklärt uns Jan Krasko von der Stadt Mannheim. 

"Doch wer weiß - vielleicht dringt es auch bei uns noch durch", scherzt Krasko. 

nis

Quelle: Mannheim24

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