Nachwuchs in der Heiliggeistkirche

Heidelberger Wanderfalken: Drei Küken sind geschlüpft!

+
Die Jungtiere werden gefüttert.

Heidelberg/Ludwigshafen/Worms – Für Jahrzehnte waren sie verschollen – nur Dank menschlicher Hilfe kehren sie zurück. Dabei machen die Wanderfalken so Einiges durch. Jetzt gibt es wieder neuen Nachwuchs:

Am 14. August 2018 trudeln großartige Neuigkeiten des Heidelberger Wanderfalken-Pärchens Zephyr und Palatina ein. Sie sind wieder zu ihrem Nistkasten zurückgekehrt! Noch im Frühjahr 2018 fiebern wir alle gemeinsam mit dem Wanderfalken-Pärchen mit! Nachdem das Vogelpaar vier Eier legt, geht es im Nistplatz hoch oben in der Heiliggeistkirche nur noch um das Ausbrüten und Behüten ihrer Jungen. 

Nun heißt es erneut: Eieiei, was ist denn da, ein frisch gelegtes Eierpaar. Nachdem die Wanderfalken in Heidelberg für fast 50 Jahre von der Bildfläche verschwunden sind, vermehren sie sich seit einigen Jahren wieder zahlreich. Ein Blick durch eine der drei Webcams der ‚ag-wanderfalken‘ verrät: neuer Nachwuchs ist in Sicht! Im Jahr 2018 erblickten wir das erste Ei erst am 15. März. Jetzt ist es mehr als eine Woche früher soweit. Und das gleich im Doppelpack!

Früher als erwartet: Zwei neue Eier liegen im Heidelberger Wanderfalken-Nest. 

Dass die Wanderfalken sich wieder vermehren und in Heidelberg, Ludwigshafen und Worms zurück sind, erforderte eine Menge Unterstützung. Dabei ist der Weg zu einer größeren Population lang und steinig. 

Wanderfalken in Heidelberg: Die Küken sind da!

Plötzlich geht es ganz schnell! In der Nacht auf Donnerstag schlüpfen die ersten zwei Küken aus ihren Eiern hoch oben auf dem Turm der Heiliggeistkirche. Wie Hans-Martin Gäng in seinem Wanderfalken-Tagebuch erklärt, haben sich die Babyfalken bereits Tage zuvor in die richtige Position gelegt, mit ihrem Hornfortsatz – dem sogenannten ,Eizahn‘ – ein Luftloch in die Schale gepickt und schließlich in der Mittwochnacht mit ihren winzigen Füßen die Schale aufgebrochen. „Die Mutter hilft dabei nicht, obwohl sie das Geschehen unter ihr wahrnimmt“, erklärt der Experte. Palatina entfernt lediglich die kaputten Schalen unter ihrem Gefieder und wärmt ihre zwei Neugeborenen sowie die übrigen Eier

Die ersten Wanderfalken-Küken sind geschlüpft.

Doch es dauert nicht und schon erblickt das dritte Jungtier das Licht der Welt. „Dass alles gut ausgeht, ist keineswegs garantiert in diesen ersten Tagen“, so Gäng. 

Heidelberger Wanderfalken: Eine Chronologie der Ereignisse

Im Kirchturm der Heidelberger Heiliggeistkirche steht bereits seit 1999 ein kleiner Nistkasten. Hier haben die Wanderfalken ein gemütliches und ruhiges Plätzchen, um in Ruhe zu brüten und ihre Jungen aufzuziehen. Diesem Nistkasten ist es zu verdanken, dass Wanderfalken nach fast 50-jähriger Abwesenheit zurück in Heidelberg sind und so ihren Bestand sichern können. 

Das Projekt „Natürliche Wiederansiedlung wild lebender Wanderfalken in Heidelberg" wird sogar als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet und gewürdigt!

Hans-Martin Gäng, Naturschutzwart und ehemaliger Rektor der Geschwister-Scholl-Schule, richtet den Kasten vor 20 Jahren mit seinen Schülern als ‚neues Zuhause‘ der Greifvögel ein. Seitdem kommen jedes Frühjahr Wanderfalken nach Heidelberg.

Im Frühjahr 2000 schlüpften die ersten kleinen Jungen. In den nächsten Jahren folgten weitere 44 Jungfalken. Alles echte gefiederte Heidelberger. Ein Resultat, das sich sehen lassen kann!

Die Wanderfalken Aurora und Fritz (v.l.) im Turm der Heiliggeist-Kirche. Es war das erste Pärchen, das hier bis 2006 zusammen brütete. 

OB Würzner ist damals besonders stolz auf den ‚lebendigen Kirchturm‘. Er würdigt die Engagierten mit einem Nachhaltigkeits-Baum, einer Art natürlichem Pokal für die erfolgreiche Arbeit.

Seit 2007 steht das Projekt unter der Federführung des NABU Heidelberg Arbeitskreis Greifvogel und wird nicht mehr von den Schülern betreut.

„Ein bisschen traurig bin ich schon, dass meine Schüler ausgeflogen sind", gesteht Hans-Martin Gäng mit einem Lächeln. Trotz des Erfolges und der Freude betont der Naturschutzwart:„Wir Artenschützer sind nie am Ende unserer Arbeit".

Denn während sich die Population der Wanderfalken wieder erholt, haben es andere Vogelarten zurzeit sehr schwer. Und dabei spielen die ‚Erneuerbaren Energien‘ eine Rolle:„Fünf Prozent der Rotmilane sterben durch Windräder. Sie werden regelrecht zerhackt“, erklärt Gäng. Hier bestünde seiner Ansicht nach Handlungsbedarf.

So kannst Du die Heidelberger Wanderfalken live per Webcam beobachten 

Wer die brütenden Eltern und Jungfalken beobachten möchte, kann dies im Foyer des Rathauses und auf der Website tun. Denn dort überträgt eine Videokamera live das Geschehen im Nistkasten. Einige Kilometer weiter kommt es zu einer ähnlichen Rückkehr. 

Wanderfalken zurück in Ludwigshafen

Wer einmal in Ludwigshafen war, den zieht es einfach immer wieder zurück... So wie diese Wanderfalken in ihren Horst hoch über den Dächern der Stadt. 

Willkommen zurück! Wanderfalken brüten laut GML wieder an Kraftwerk-Turm.

Nachdem der Falkenhorst am Turm des GML-Müllheizkraftwerks in der Bürgermeister-Grünzweig-Straße im März 2011 offiziell an die Tierwelt übergeben wird, wird er 2015 erstmals überhaupt von einem Wanderfalken-Pärchen besiedelt. 2016 sind die Wanderfalken dann endgültig zurück. Zwei Jahre später kann im Heidelberger Falkenhorst ein wundervolles Naturschauspiel beäugt werden. 

März 2018: Heidelberger Wanderfalken Palatina und Zephyr werden Eltern! 

Nachdem die Wanderfalken in Heidelberg für fast 50 Jahre von der Bildfläche verschwunden sind, wird nach deren Rückkehr werden die Alt- und Jungtiere mit Argusaugen  beobachtetMit drei Webcams wird auf das Brutgeschehen der schönen Vögel geachtet. Am Donnerstag (15. März 2018) ist es dann soweit: Fans des Falken-Pärchens „Palatina“ und „Zephyr“ erblicken das Bild, auf das sie so sehnsüchtig gewartet haben: Das erste Ei ist gelegt!

Die stolze Falkenmama „Palatina“ mit ihrem ersten Ei

Dabei bleibt es aber nicht. Bis zum Donnerstag (22. März 2018) werden drei weitere Eier gelegt. Die nun vier gelegten Eier werden von ihren Eltern beschützt und behütet. Vor allem in der Nacht, wenn die Temperaturen sinken, legt sich die Mutter auf sie, um sie vor der Kälte zu schützen.

Wanderfalken Heidelberg: Die ersten beiden Küken schlüpfen! 

Etwa einen Monat später ist der nächste große Moment da. Die ersten beiden Küken schlüpfen am Freitag (20. April 2018). 

Die ersten beiden Wanderfalken-Küken nach dem Schlüpfen – hier werden sie gerade liebevoll gefüttert.

Die meiste Zeit schirmen die frischgebackenen Eltern „Palatina“ und „Zephyr“ ihre Babys vor dem wachsamen Auge der zahlreichen Falken-Fans ab. Doch wer etwas Geduld mitbringt, kann beobachten, wie einer der Falken mit Beute angeflogen kommt, um die Küken zu füttern.

Die Heidelberger Baby-Wanderfalken sind geschlüpft!

Vier Tage später, am Dienstag (24. April 2018), ist der Wurf komplett und auch die zwei übrig gebliebenen Küken haben das Licht der Welt erblickt. 

Für diese beiden gilt es ab diesem Tag mit den älteren Geschwistern Schritt zu halten. „Denn hier gilt das Recht des Stärkeren“, wie Hans-Martin Gäng, Naturschutzwart und ehemaliger Rektor der Geschwister-Scholl-Schule, erklärt. 

Und übrigens: Wenn alles gut geht, können Falken-Küken bereits nach rund 40 Tagen hinaus in die Welt fliegen. Zuvor steht aber noch eine andere Prozedur an. 

Heidelberger Wanderfalken werden beringt und bekommen einen Namen

Am Mittwochnachmittag (10. Mai) klopft es gegen 16 Uhr an der Behausung der Falkeneltern „Palatina“ und „Zephyr“. Es ist ein Tierarzt, der damit eigentlich die Mutter vertreiben will. Die denkt aber gar nicht daran zu verschwinden und beginnt zu kreischen. Am Ende gelingt es aber. Die Kleinen werden in der Heiliggeistkirche mit Kennringen der Vogelwarte Radolfzell beringt. Die Jungfälkchen bekommen nach den Förderinnen dieses Projekts die Namen Annette, Coriena, Krystyna und Isabella.

Wanderfalken werden flügge: Zeit für den ersten Ausflug

In einem Moment sind sie ganz klein, weiß gefiedert und total unbeholfen. Im nächsten sehen sie ihren Eltern immer ähnlicher, sind groß und beginnen mit ihren bereits muskulösen Flügeln zu flattern. So am Dienstag (22. Mai 2018) - nicht einmal zwei Wochen nach dem Beringen!

So langsam werden die rund vier Wochen alten Wanderfalken-Jungen von „Palatina“ und „Zephyr“ werden erwachsen. 


Vielen stellt sich zu diesem Zeitpunkt die Frage: Bekommen die Jungen ausreichend Wasser? In jedem Fall werden die Kleinen so langsam erwachsen, tapsen immer wieder in ihrem Netz herum und stehen am Fenster. Es dauert also nicht mehr lange bis sie flügge sind und ihre ersten Flugversuche unternehmen.

Warum starben die Wormser Wanderfalken?

Bei all den guten Nachrichten, die die Heidelberger Wanderfalken schreiben gibt es am Donnerstag (24. Mai 2018) Horror-News aus Worms. Von einem auf den anderen Moment liegen alle drei Wanderfalken-Küken und ihre Mutter tot auf dem Boden!

Die Wanderfalken-Familie liegt tot auf dem Boden

Wenige Wochen zuvor wird der Nistplatz um ein Stockwerk nach oben verschoben, da im Dom die neuen Glocken eingebaut werden. „Der Einbau des neuen Glockengeläuts im ersten Halbjahr 2018 unterhalb des ,Falkenstockwerks‘ könnte die Wanderfalken irritieren, der Glockenklang selbst stört die Falken nicht“, schreibt die Stadt. Genauso gut könnte aber eine Vergiftung verantwortlich für den Tod der Tiere sein! Was das Thema Wanderfalken angeht, überschlagen sich die Ereignisse. Am Freitag (25. Mai 2018) der gleichen Woche kommt es nämlich zu einem Wanderfalken-Fund in Ludwigshafen.  

Wanderfalken schlüpfen in stillgelegtem BASF-Rohr

Nur wenige wissen, dass seit 33 Jahren Wanderfalken mitten auf dem Werksgelände des Chemieunternehmens brüten. Das macht den Wanderfalkenhorst der BASF zu einem der erfolgreichsten der Pfalz.

Die Wanderfalken-Familie lebt in einem stillgelegten Rohr, 36 Meter über dem Werksgelände der BASF.

Auch 2018 sind vier junge Falken in einem stillgelegten Belüftungsrohr im oberen Stockwerk einer BASF-Anlage geschlüpft. In 36 Metern Höhe und mit ausreichend Zugang zu Nahrung zieht das Wanderfalken-Pärchen ihren Nachwuchs groß. Im BASF-Werk steht der Wanderfalke unter Naturschutz. Der Zugang zum Nest ist bestens geschützt – sogar mit einer Alarmanlage.

Damit ist diese ‚Woche der Wanderfalken‘ aber noch nicht beendet. Wiederum in der gleichen Woche und erneut nur einen Tag später, am Samstag (26. Mai 2018), verhärtet sich der Verdacht der Wanderfalken-Vergiftung in Worms. 

Tote Wormser-Falken: Naturschutzwart besorgt!

Doch Vermutungen liegen nahe, dass die Tiere tatsächlich vergiftet wurden. Die Polizei hat die Ermittlungen diesbezüglich bereits seit einigen Tagen aufgenommen.

Dass tatsächlich ‚Falken-Hasser‘ dahinter stecken, vermutet auch der Heidelberger Falken-Papa und Naturschutzwart Hans-Martin Gäng: „Solche Vorkommnisse gab es in der Schweiz und in vielen Bundesländern: Locktauben wurden Federn entnommen und die Taube wurden mit einem hochwirksamen Gift bestrichen und deutlich sichtbar "angeboten". Wanderfalken griffen diese leichte Beute und verendeten so mit ihren Küken. Hinter diesen Untaten stecken Falkenhasser.“

Dementsprechend groß ist auch die Sorge um die Heidelberger Falken. Gerade weil diese endlich flügge werden und der erste Jungfalke am Dienstag (29. Mai 2018) das Nest verlässt. 

Endlich flügge: Erster Jung-Wanderfalke verlässt das Nest!

Um 10:36 Uhr - 40 Tage nach dem ersten Schlüpfen - ist es soweit. Ein Jungvogel wagt seinen ersten Flug! Der endet meist nicht all zu weit vom Kirchturm entfernt auf einem Dach. Wenn der Flug sehr gut verläuft, trägt sich der Jungvogel sogar bis zu dem hohen Turm der Jesuitenkirche oder auf die Schlossruine.

Wie die Zeit vergeht! Vom Ei bis zum ausgewachsenen Wanderfalken 

Etwa zwei Wochen lang bleiben die Falken noch in der Umgebung, um von den Eltern das Jagen zu lernen.

Am Am 29. Mai um 10:36 Uhr verlässt der erste Wanderfalke das Nest!

Verteidigen müssen sie sich in dieser Zeit gegen Rabenkrähen, die den noch unsicheren Feind erkennen und ihn zu Boden drücken. „Ich fange den Falken dann ein und lasse ihn auf einem Abflugplatz wieder frei“, sagte Gäng. Bereits nach zwei bis drei Tagen können die jungen Vögel so gut fliegen wie ausgewachsene Falken.

Zwei Stunden vor dem ersten Ausflug wird das Flügelschlagen schon einmal fleißig geübt. Dass die ersten Ausflüge manchmal daneben gehen können, zeigt einer der Heidelberger Jungvögel nur wenige Tage später.

Jung-Wanderfalke landet auf Hauptstraße

Am Freitag (1. Juni 2018) herrscht nämlich große Aufregung auf der Hauptstraße. Einer der Wanderfalken hat sich verirrt und braucht Hilfe! 

Es ist zunächst ein Schock für den Falken-Papa Hans-Martin Gäng, der einen Anruf von der Wanderfalken-Patin Roswitha S. erhält. Vor der Heiliggeistkirche sei gerade einer der Falken auf der Hauptstraße gelandet.

Zusammen mit zwei andere Frauen, die gerade die Stadt besuchen, treibt sie das Jungtier in den Laden ‚Foto Gärtner‘. Die drei Frauen schaffen es sogar, den Ausreißer in einen Karton zu setzen, sodass Naturschutzwart Gäng den Vogel nur noch abholen muss. Zusammen bringen sie ihn zurück in seine Heimat, wo er wieder in Sicherheit ist.

Zeitgleich sitzt ein Geschwistertier des Verirrten auf dem Dach des ‚Palmbräu‘ fest.

Letzter Heidelberger Wanderfalke verlässt den Turm!

Dass das, was lange währt, gut wird, zeige die ‚Nachzügler‘. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicken die Fans der Heidelberger-Wanderfalken am Montag (4. Juni 2018) auf das leere Bild in den Webcams.

45 Tage nach dem ersten Schlüpfen vor den Live-Webcams Mitte April ist nämlich auch das zuletzt geschlüpfte Küken flügge geworden.

Der kleine Nachzügler ist zuvor in einem ungewöhnlich langen Abstand von fast einer Woche zu seinen Geschwistern geschlüpft, wie Wanderfalken-Experte Hans-Martin Gäng erzählt. Mit dem kleinen Vogel fiebern die Webcam-Beobachter zuvor natürlich besonders mit. 

Wohin die Reise der jungen Wanderfalken nun geht, kann selbst Fachmann Gäng nicht sagen. Im Anschluss wird es für einige Monate ruhig um die Wanderfalken der Region. Mitte Mai heißt es dann aber wieder: 

Sie sind wieder da! 

Wanderfalken kehren nach Heidelberg zurück!

Am Dienstag (14. August 2018) trudeln die großartigen Neuigkeiten des Heidelberger Wanderfalken-Pärchens Zephyr und Palatina ein. Sie sind wieder zu ihrem Nistkasten zurückgekehrt!

Noch im Frühjahr 2018 fieberten wir alle gemeinsam mit den Wanderfalken Zephyr und Palatina mit! Nachdem das Vogelpaar vier Eier legt, geht es im Nistplatz hoch oben in der Heiliggeistkirche nur noch um das Ausbrüten und Behüten ihrer Jungen.

Zurück im Nistkasten: Palatina erkennt man an den roten Ringen an ihrer Kralle.

Nachdem alle Vögel ihr Zuhause verlassen haben, ist es eine Zeit lang still um die Falken gewesen. Doch das ändert sich wieder!

Denn am Sonntag (12. August) kehren die Falken-Eltern zurück zu ihrem Turm. Falken-Papa Hans-Martin Gäng meint, dass die Vogel-Dame in einem guten Zustand sei und sich aufmerksam verhalte. Zudem zeigt er auf Facebook seine Erleichterung: „Ein Stein fällt mir vom Herzen.“

cch

Quelle: Mannheim24

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare