Nach Berlin-Anschlag

Sperrpoller sollen Weihnachtsmärkte sicherer machen!

Heidelberg/Mannheim – Nach dem Terror-Anschlag am Montagabend in Berlin hat das Polizeipräsidium die Sicherheitsmaßnahmen auf Weihnachtsmärkten noch weiter erhöht. Die konkreten Maßnahmen:

Der Schock nach der Todesfahrt eines mutmaßlichen Terroristen am Montagabend in einen Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin sitzt noch tief. Die Konsequenzen dieser Tat spürt man nun auch in der Metropolregion:

Derzeit wird in Zusammenarbeit mit den beiden Städten Mannheim und Heidelberg die Installation von Sperrstellen oder Barrieren an den Zugängen zu den Weihnachtsmärkten geprüft. Dabei müssen Flucht- und Rettungswege jedoch frei gehalten werden. Auch Sperrungen mithilfe von Streifenwagen kommen hierzu in Betracht. Bereits umgesetzt wurde die Anbringung von Sperrpollern an der Zufahrt zur Hauptstraße in Heidelberg aus Richtung Bismarckplatz:

Nach Berlin-Anschlag: Sperrpoller sichern Weihnachtsmarkt! 

Doch nicht nur das: Außerdem hat die Polizei am Dienstag alle Zufahrten zur Hauptstraße gesperrt. Auch der Busverkehr zum Uniplatz fährt nicht mehr. Zudem verstellt eine quer gestellter Polizeiwagen die Einfahrt zum Weihnachtsmarkt auf dem Uniplatz.

Am Mannheimer Paradeplatz wird seit Ende November in Kooperation zwischen den Polizeirevieren MA-Innenstadt und MA-Oststadt und dem Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Mannheim ein Sicherheitscontainer als Anlaufstelle für Bürger betrieben. Am Heidelberger Bismarckplatz ist die Sonderwache des Polizeireviers HD-Mitte besetzt. Darüber hinaus werden durch zusätzliche Einsatzkräfte Fußstreifen in Uniform und zivil zur Überwachung der Weihnachtsmärkte eingesetzt.

Zur Stärkung des Sicherheitsempfindens der Bevölkerung wurde seit Dienstag, 11 Uhr die sichtbare Präsenz auf den Weihnachtsmärkten in Mannheim und Heidelberg nochmals stark erhöht, die Beamten aller Dienststellen werden hinsichtlich der Vorfälle in Berlin fortlaufend sensibilisiert.

Die Bevölkerung wird zu erhöhter Aufmerksamkeit und Vorsicht aufgerufen, soll jedoch nicht ängstlich sein. Die Polizei bittet die Bürger außerdem, Auffälligkeiten und verdächtige Gegenstände sofort der Polizei oder dem Sicherheitspersonal vor Ort zu melden. Die Sicherheitsbehörden in Baden-Württemberg sind äußerst wachsam und gehen jedem Hinweis nach.

„Die Polizei wird alles dafür tun, dass die innere Sicherheit gewährleistet ist", sagt Roger Lewentz, Innenminister von Rheinland-Pfalz. „Wir werden natürlich die Polizeipräsenz deutlich hochfahren, einfach auch, um den Menschen das Gefühl zu geben, die Polizei ist an ihrer Seite", erklärt er dem Südwestrundfunk am Dienstag.

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Man könne ein solches mutmaßliches Attentat wie in Berlin aber nicht zu 100 Prozent ausschließen, gibt er zu bedenken.

Die Mannheimer Polizei will auch auf dem Heidelberger und den Mannheimer Weihnachtsmärkten verstärkt vor Ort sein, berichtet das morgenweb am Dienstag. Die Buden in Mannheim hätten am Vormittag eine Stunde später als gewohnt geöffnet.

sag/pol/kp

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Quelle: Mannheim24

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