Neue Gehege

Das planen Luisenpark und Zoo Heidelberg für 2018

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Konzepte für 2018 im Luisenpark und Zoo Heidelberg (Archivfotos)

Heidelberg/Mannheim - Auch für dieses Jahr hat der Heidelberger Zoo und der Luisenpark wieder einiges an Neuheiten geplant. Ihre Konzepte für 2018:

Um den zahlreichen Besuchern auch in diesem Jahr wieder ein paar neue Highlights präsentieren zu können, müssen sich Zoo und Co. wieder etwas besonderes einfallen lassen.

So will der Luisenpark fast alle Gebäude bis zur Bundesgartenschau 2023 modernisieren. Stolze 27,1 Millionen Euro wird das Ganze kosten. Geplant sind beispielsweise ein neues Insektarium, neue Ferienkurse und eine Unterwasserwelt – das teuerste Projekt von allen (10,6 Millionen Euro). 

Der „Wasserläufer“ im Luisenpark

Dabei gibt es auch einen kleinen Wermutstropfen: Die Eintrittspreise steigen zusammengefasst um etwa zwei Euro pro Person. Lediglich Jahreskarten werden wiederum um zwei Euro günstiger.

Im Zoo Heidelberg soll bereits am 30. Januar der Spatenstich für ein neues Löwengehege erfolgen. Das besondere dabei: Die Besucher werden dann nur noch durch Panzerglasscheiben von den großen Raubkatzen getrennt sein. Die Leitung verspricht „spannende Begegnungen.“

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Und auch das Elefantenhaus bekommt ein paar Neuheiten. Es soll eine Trainingswand für die Dickhäuter und Sitzplätze für die Gäste geben. „Das Training ist der Höhepunkt jeder Führung hinter die Kulissen des Elefantenhauses", so eine Sprecherin. „Dieses Erlebnis soll möglichst vielen Zoobesuchern geboten werden.“

Dass der Zoo auf solche neuen Highlights setzen muss, zeigt die Bilanz der Besucherzahlen von 2017. Rund 468.000 Gäste haben im vergangenen Jahr den Tiergarten besucht, dass sind knapp 9.000 weniger als im Vorjahr.

Der Luisenpark und der Herzogenriedpark können hingegen ein fettes Plus an Besuchern verzeichnen. Insgesamt haben rund 1,37 Millionen Gäste beide Parks besucht – über 90.000 mehr als 2016. 

dpa/jol

Quelle: Mannheim24

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