Warnstreiks

Achtung! Öffentlicher Dienst streikt: Kitas und Co. bleiben geschlossen

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Am Mittwoch (11. April) streiken öffentliche Einrichtungen. (Archivfoto)

Heidelberg/Mannheim/Ludwigshafen - Am Mittwoch (11. April) streiken die öffentlichen Einrichtungen. Deshalb kommt es zu zahlreichen Ausfällen und Einschränkungen. Welche Bereiche davon betroffen sind:

Am kommenden Mittwoch (11. April) streikt der öffentliche Dienst in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen. Hierzu zählen die Kindertageseinrichtungen der Städte, öffentliche Krankenhäuser, der öffentliche Nahverkehr sowie weitere städtische Einrichtungen. 

In Mannheim wird es ab 7:30 Uhr drei Demonstrationszüge zum Paradeplatz geben. Dort findet dann ab 8:30 Uhr eine zentrale Kundgebung durch ‚ver.di‘ statt. An diesem Streik sind Bereiche der Stadt Heidelberg und Mannheim beteiligt.

„Wir fordern mehr Geld!“ 

Das Universitätsklinikum ist ebenso betroffen. Dank einer Notdienstvereinbarung sei die Versorgung von Notfällen und die Behandlung der bereits aufgenommenen Patienten sichergestellt, so ,Ver.di' in einer Pressemitteilung. 

Auch die Stadt Heidelberg geht davon aus, dass Teilbereiche der Stadtverwaltung bestreikt werden: Unter anderem wird mit einem streik bei der städtischen Abfallwirtschaft und Stadtreinigung gerechnet. So könne es zu Einschränkungen bei der Müllabholung geben.

Rund 2.000 Streikende werden in Ludwigshafen erwartet. Nähere Details zum Ort der Kundgebung sind noch nicht bekannt.

An diesem Tag schließen viele öffentliche Bereiche. Die Städte bitten deshalb darum, sich vorher bei der entsprechenden Dienststelle zu informieren, ob diese besetzt ist. Außerdem kann es im Zeitraum des Streikes zu Verkehrsbeeinträchtigungen in den umliegenden Straßen kommen. 

Auch die Rnv nimmt an dem Warnstreik teil. Das bedeutet, dass der Straßenbahn- und Busverkehr von Mittwoch (3:00 Uhr) bis Donnerstagmorgen (3:00 Uhr) stillsteht

Hintergrund

‚Ver.di‘ fordert für die Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes unter anderem sechs Prozent mehr Gehalt, jedoch mindestens 200 Euro mehr pro Monat. Nachdem die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis vertagt wurde, kommt es jetzt am 15. und 16. April zur dritten. Mit den Warnstreiks soll der Druck auf die Arbeitgeber erhöht werden.

ls

Quelle: Mannheim24

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