Wenn Wissenschaft Wissen schafft

Diesen Freitag: 1. Nacht der Forschung in Heidelberg und Mannheim!

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Weil Wissenschaft Wissen schafft: Volle Hütte an der Universität Heidelberg.

Heidelberg - Du freust Dich auf den Heidelberger Herbst? Verständlich. Am Freitag (28. September) gibt's ein weiteres Highlight - die 1. Nacht der Forschung in Heidelberg und Mannheim. Was Dich erwartet:

Erst vor Kurzem wurde Heidelberg als „Die digitalste Stadt“ ausgezeichnet. Dass die Wissenschaftsstadt auch in Sachen Forschung auf dem neuesten Stand ist, will sie am Freitag von 15 bis 24 Uhr an allerlei Standorten zeigen. Das Motto des Abends: „Expedition Neugier". Und das nicht nur in der Region. 

Die „Nacht der Forschung Heidelberg | Mannheim“ ist Teil der EU-geförderten European Researchers‘ Night, die gleichzeitig an etwa 300 Orten in ganz Europa stattfindet. Neugierig geworden?

Wenn Du am Freitagnachmittag noch nichts vor hast und einen Blick hinter die Kulissen der Forschenden werfen möchtest, solltest Du in jedem Fall vorbeischauen. Neben allerlei Wissenswertem, erwarten Dich nämlich auch Kunstausstellungen, Vorführungen, Diskussionen, Filme und Konzerte. Das Beste: Es kostet nichts. 

Was dich wann und wo erwartet

Los geht's um 15 Uhr. Schluss ist erst um 24 Uhr. Eine kleine Übersicht von einem ebenso kleinen Teil der Veranstaltungsorte:

- Europäische Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL), 

- die Universität und das Universitätsklinikum 

- das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), 

- das Max-Planck-Institut für Astronomie/Haus der Astronomie 

- das Deutsch-Amerikanische Institut (DAI) 

- das Explo Heidelberg und die Pädagogische Hochschule Heidelberg. 

Lageplan der "Nacht der Forschung Heidelberg | Mannheim"

Worum es geht

Den Besuchern sollen in erster Linie Wissenschaft und Forschung nahegebracht werden. Damit Dein Geist so richtig aufgehen kann, sollte der Körper ruhen. Genug Bewegung hast Du an den folgenden Tagen ohnehin. 

Der Heidelberger Herbst wartet am Wochenende nämlich mit einem großen Programm auf. Am Freitagabend gibt es zum Glück Shuttle-Busse, die die einzelnen Veranstaltungsorte in Heidelberg im 30-Minuten-Takt verbinden.

Dezernat 16: Ausstellung verbindet Wissenschaft und Kultur

Verpassen solltest Du den Bus natürlich trotzdem nicht, um möglichst vor 17 Uhr im Dezernat 16 in der Emil-Maier-Straße 16 zu sein. Dort findet dann eine Ausstellung vom Kultur- und Wirschaftszentrum Heidelberg sowie Forschern des EMBL statt. Vorgestellt wird die gemeinsame Arbeit am Projekt „REMIX – Science und Creative Industry“. Für Kreative bietet dies die Gelegenheit, neue und ungewöhnliche Themenfelder zu beleuchten und zu kommunizieren. 

Einmal hinter die Kulissen gucken: Eins der chemischen Labore im EMBL.

Der israelische Fotograf Eyal Pinkas, der sein Studio im Dezernat hat, erschafft mit Hilfe von Bildmaterial der Mikroskop-Arbeiten von EMBL-Forscherin Anne-Marie Alleaume neue, dreidimensionale Bilder und damit eine Verbindung von Wissenschaft und Kunst.

Heidelberger Autoren lesen ab 20 Uhr beim EMBL

Wer eher Kunst und Kultur in literarischer Form erleben möchte, findet sich um etwa um 20 Uhr erneut beim EMBL ein. Dort lesen dann Heidelberger Autoren und Autorinnen unter dem Motto „Discovering Science in Literature“ ihre Texte vor. Das Motto ist hier Programm: Viele der zwölfminütigen Kurztexte haben bis zu einem gewissen Grad nämlich wissenschaftliche Themen als Ausgangspunkt.

Die Lesungen finden im Large Operon Lecture Theatre gegenüber dem EMBL Advanced Training Centre (ATC), Meyerhofstraße 1, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos dazu gibt's unter www.cityofliterature.de.

Auch im Mannheimer TECHNOSEUM gibt's für Wissenschafts- und Kulturinteressierte einiges zu sehen.

TECHNOSEUM in Mannheim unterhält

Mannheimer, die keine allzu weiten Wege zurücklegen wollen, besuchen das TECHNOSEUM. Bis spät in die Nacht gibt's dort eine Mischung zwischen Wissen und Unterhaltung geboten. Spektakuläre Experimente, Effekte und Comedy zeigen etwa die „Physikanten”. Ihre Shows beginnen ab 17 Uhr zweistündlich. Ebenfalls zweistündlich, aber schon ab 16 Uhr zeigt Olivia Valerie iPad-Magie, also eine Welt, in der sich Magie und Technologie auf spektakuläre Weise vermischen.

Das alles ist aber nur ein Bruchteil der Veranstaltungen. Scrollt man durch das 27-seitige Programm der Nacht der Forschung, findet man fast unzählige Events. Wer Interesse hat, schaut auf der Veranstaltungsseite nach. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall. Denn, wie bereits anfangs erwähnt, sind alle Veranstaltungen kostenfrei.

chh

Quelle: Mannheim24

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