Nanni Jimenez über ihren Roman

„Nah am Abgrund ist die Aussicht am besten“: Thailand-Trip verändert ihr Leben! 

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Autorin Nanni Jimendez hat den Roman ‚Nah am Abgrund ist die Aussicht am besten‘ geschrieben.

Heidelberg - „Nah am Abgrund ist die Aussicht am besten“ – das muss auch Nanni Jimenez (36) feststellen, als sie mit Anfang 30 vor einer wichtigen Entscheidung steht, die ihr Leben verändert.

Ich hatte immer Angst! Angst vor dem Unbekannten, Angst vor Veränderungen, Angst davor, meine Komfortzone zu verlassen“, so Nanni. Das war vor fünf Jahren. Jetzt, mittlerweile ist die Autorin 36, treffen wir sie in einem Heidelberger Café.

Eine Reise nach Thailand verändert das Leben der gebürtigen Ilvesheimerin für immer. 

Aus einer ängstlichen Frau wird eine Weltenbummlerin. Nanni hat den Roman „Nah am Abgrund ist die Aussicht am besten“ verfasst. Doch das Buch ist mehr als nur eine Geschichte – es ist eine Aufforderung, über sich hinauszuwachsen.

In ihrem Roman entdeckt die Protagonistin Marie sich selbst neu. Anfangs ist sie verkrampft, ängstlich und unsicher. Doch bald entdeckt sie eine andere Seite an sich. Die junge Frau lernt, dass sie auch alleine Berge versetzen kann – wenn auch nur kleine. Doch für die Reisende sind es große Sprünge, die sie immer ein Stück weiter bringen. 

„Nur eine Entscheidung davon entfernt, ein anderes Leben zu führen“

Autorin Nanni ist 31 und eigentlich läuft in ihrem Leben nichts schlecht. Doch irgendeine Stimme in ihrem Kopf sagt ihr, dass da doch mehr sein muss. Doch mehr was? Mehr als ein ‚Nine-to-Five‘-Job, mehr als die eigene Komfortzone. 

Während die meisten Menschen diese leise Stimme ignorieren, kreisen sich Nannis Gedanken nur noch darum. Also begibt sie sich ins Unbekannte, stürzt sich Hals über Kopf ins Abenteuer und bucht einen Flug nach Thailand. Zwei Monate will sie dort verbringen.

Auf ihrem Instagram-Account kannst Du die 36-Jährige auf ihren Reisen begleiten:

„Ich will andere dazu ermutigen, aus sich herauszugehen“, so die 36-Jährige. Angst könne nicht der Grund sein, nicht das zu tun, was einen glücklich mache. Denn auf Reisen sammelt sie wertvolle Erfahrungen, lernt die einfachen Dinge im Leben zu schätzen. „Ich bin seitdem viel entspannter geworden, sehe Vieles mit anderen Augen“, so die Weltenbummlerin.

„Nach Thailand wusste ich noch weniger, wer ich eigentlich bin“

Doch Reisen ist kein Allheilmittel: „Für mich war es damals richtig hart, als ich zurückgekommen bin. Ich bin mit der Hoffnung nach Thailand gegangen, herauszufinden, was ich eigentlich im Leben will. Stattdessen hatte ich noch viel weniger Ahnung als davor“, sagt Nanni.

Auch wenn Einiges in der Geschichte fiktiv ist, die Erfahrungen die Nanni auf Reisen gemacht hat, spiegeln sich in ihrem Roman wider. Das Buch selbst entsteht erst drei Jahre nach ihrer ersten Reise. Die Idee kommt ihr in Mexiko-Stadt, als Bekannte den Anstoß dazu geben.

Mittlerweile ist sie ein ‚alter Hase‘, wenn es ums Verreisen geht. Doch kann man ‚reisen‘ überhaupt lernen? „Am Anfang habe ich mir viel zu viel Zeug gekauft. Irgendwann habe ich gemerkt, dass das meiste davon völlig unnütz ist“, erklärt die 36-Jährige.

Ihre Augen leuchten, wenn sie von fernen Ländern spricht. 28 hat sie schon bereist. „Indien und Namibia sind meine Ziele in den nächsten Jahren.“

Ihr wertvollster Tipp für alle unerfahrenen Reisenden: Gaffa-Tape! „Damit kann man wirklich ALLES reparieren“, so die Autorin.

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jab

Quelle: Mannheim24

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