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Schule in Heidelberg: Regelbetrieb nach Pfingstferien – Wechselunterricht vom Tisch

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Heidelberg - Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg gehen in einigen Regionen wieder zum Unterricht in die Schule. In Heidelberg könnte sogar wieder Regelbetrieb anstehen:

Update vom 20. Mai, 15:41 Uhr: Die Stadt Heidelberg hat mit einer Inzidenz von aktuell 33,4 nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) derzeit den niedrigsten Inzidenzwerte aller Städte in Baden-Württemberg. Das zuständige Gesundheitsamt hat am 20. Mai festgestellt, dass der Inzidenzwert von 50 in Heidelberg seit mindestens fünf Tagen unterschritten ist. Diese positive Entwicklung der Infektionszahlen ermöglicht Öffnungen im Schulbetrieb. Gemäß der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg gelten für die Schulen in Heidelberg nach den Pfingstferien folgende Regelungen: 

Alle Schularten mit allen Klassenstufen in Heidelberg kehren ab Montag (7. Juni) in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurück. Das heißt: Der Unterricht findet für alle Klassen durchgängig an der Schule statt. Es gibt keinen Wechselunterricht mehr. Das Abstandsgebot in den Klassenräumen ist nicht mehr einzuhalten, die indirekte Testpflicht sowie die Maskenpflicht bleiben bestehen. Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht ist die verpflichtende Durchführung von zwei Corona-Tests pro Woche für alle Schülerinnen und Schüler sowie alle Beschäftigten an allgemeinbildenden Schulen sowie beruflichen Schulen. Sportunterricht im Freien sowie innerhalb des Klassenverbands ist möglich.

StadtHeidelberg
Einwohner160.355 (2019, Eurostat)
OberbürgermeisterProf. Dr. Eckart Würzner (parteilos)
Schülerca. 22.000

Tagesausflüge sind wieder zulässig, mehrtägige außerunterrichtliche Veranstaltungen bleiben untersagt. Eine Durchmischung der Klassen soll ausgeschlossen werden. Der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen nach den Pfingstferien gilt nach heutigem Stand verpflichtend für alle Schulen in Heidelberg.

Vor den am Wochenende beginnenden Pfingstferien steht es den Schulen in Heidelberg offen, in den Präsenzbetrieb unter Pandemiebedingungen zu wechseln. Die Entscheidung darüber treffen die jeweiligen Schulen selbst. Die neue Corona-Verordnung des Landes ist bis zum 11. Juni 2021 gültig, also bis zum Ablauf der ersten Schulwoche nach den Pfingstferien.

Schulen in Heidelberg: Rückkehr zum Regelbetrieb vor Pfingsten bleibt Schulen selbst überlassen

Update vom 19. Mai, 6:21 Uhr: Erleben wir in Heidelberg die Rückkehr zum Regelbetrieb noch vor den Pfingstferien am Wochenende? HEIDELBERG24 hat mal bei der Stadt nachgefragt. Aktueller Stand ist, dass nach der geltenden Regelung in Heidelberg die Grundschulen, Grundschulförderklassen sowie die Grundstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren und die Schulkindergärten zum Präsenzunterricht unter Pandemiebedingungen zurückkehren können.

Ob die Schulen dies bereits vor den Pfingstferien umsetzen, bleibt diesen überlassen, verpflichtet sind sie dazu nicht. Uns ist zurzeit nur von einer Einrichtung bekannt, dass sie dies vor den Pfingstferien umsetzen will“, erklärt ein Rathaus-Sprecher. Sollte die Inzidenz fünf Tage stabil unter 50 bleiben, was vom zuständigen Gesundheitsamt festzustellen ist, können laut Verordnung alle Schularten in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurückkehren.

Schulen in Heidelberg: Rückkehr zum Regelbetrieb noch vor Pfingsten?

Erstmeldung vom 16. Mai: Auch die Schulen in Baden-Württemberg kehren Schritt für Schritt wieder zu so etwas wie Alltag zurück. Denn weil die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt, ist von Montag an in einigen Regionen auch wieder Präsenz im Schulunterricht möglich. Die neue Corona-Verordnung des Landes sieht vor, dass Schüler bei einer Inzidenz von unter 50 in ihrem Stadt- oder Landkreis in allen Schularten wieder in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen gehen. Während das Abstandsgebot nicht mehr gilt, bleibt es bei der Test- und Maskenpflicht, wie das Kultusministerium am Samstag (15. Mai) in Stuttgart mitteilte. Außerdem sind Tagesausflüge wieder zulässig. Unter der 50er-Marke lagen zuletzt die Kreise Breigau-Hochschwarzwald (40,2), Main-Tauber (41,5) und Emmendingen (39,7) sowie die Stadt Heidelberg (44).

Schulen in Baden-Württemberg: Diese Regeln gelten jetzt

Auch in Kommunen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 bis 100 gibt es Lockerungen: Hier kehren die Grundschulen, Grundschulförderklassen sowie die Grundstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren und die Schulkindergärten zum Präsenzunterricht mit Auflagen zurück. Für alle anderen Schularten bleibt es beim Wechselunterricht ‒ mit der Aussicht auf mehr Präsenz nach den Pfingstferien. In Kommunen mit einem Inzidenzwert von über 100 findet weiterhin Wechselunterricht statt. Ab einem Wert von 165 ist selbst dieser untersagt und muss durch Fernunterricht ersetzt werden. Von allen 44 Kreisen war dies am Samstag laut Landesgesundheitsamt nur noch in Ulm (189,3), Heidenheim (174,7), Pforzheim (205,6) und dem Zollernalbkreis (217) der Fall.

Die Regelungen gelten zum 11. Juni. Die Schulen können sie schon vor den Pfingstferien vom 25. Mai bis 5. Juni umsetzen, müssen das aber wegen der noch wenigen verbleibenden Tage bis zum Ferienbeginn und des damit einhergehenden Aufwandes nicht. Für das Fach Sport ergibt sich zudem eine Neuerung: Liegt der maßgebliche Inzidenzwert unter 100, ist Unterricht im Freien sowie innerhalb des Klassenverbands möglich. An allen weiterführenden Schulen findet der fachpraktische Sportunterricht bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 darüber hinaus ausschließlich kontaktarm statt. Ab einer Inzidenz von 100 ist Sportunterricht weiterhin untersagt. (dpa/rmx)

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