Abkassiert!

HeidelbergCement-Chef verdient 190-Faches seiner Angestellten

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HeidelbergCement - Bernd Scheifele

Heidelberg/Walldorf - Durchschnittlich verdienen deutsche Vorstandschefs das 93-Fache ihrer Angestellten. Den größten Unterschied gibt es jedoch beim Baustoffkonzern HeidelbergCement.

Ist das noch fair oder einfach nur unverhältnismäßig?

Wie eine Auswertung des „Handelsblatts“ ergab, verdienen die Chefs der führenden deutschen Aktiengesellschaften durchschnittlich 93-mal so viel wie ihre Angestellten.

Darüber kann HeidelbergCement-Chef Bernd Scheifele nur müde lächeln.

Der 58-Jährige verdiente 2016 rund 8,5 Millionen Euro – das entspricht dem 190-Fachen der 60.000 Mitarbeiter des Baustoffkonzerns. Kein anderer ‚Big Boss‘ verdient in Deutschland verhältnismäßig zum Verdienst seiner Angestellten so viel.

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Dabei ist Scheifele im Vergleich mit seinen Dax-Kollegen gar nicht mal Topverdiener. 

Bill McDermott, Vorstandsvorsitzender des Softwareriesen SAP, brachte es im vergangenen Jahr auf 14,3 Millionen Euro. Dass er in der Auswertung nicht vor Scheifele rangiert, liegt am Jahressalär der SAP-Beschäftigten, die mit einem durchschnittlichen Gehalt von 121.000 Euro zu den bestbezahlten Angestellten zählen. Unterm Strich reicht das aber immer noch für das 118-Fache seiner Mitarbeiter.

Überraschend: John Cryan, Chef der Deutschen Bank, bildet mit dem 39-fachen Gehalt seiner Angestellten das Schlusslicht der Auswertung des „Handelsblatts“.

rob

Quelle: Mannheim24

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