Unfassbare Ursache

5.000 Puten verbrennen qualvoll in Stall – dieses kleine Tier löste Horror-Inferno aus! 

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Ein kleiner Marder soll die Katastrophe ausgelöst haben. 

Heilbronn/Kirchardt - Bei einem Brand auf einem Hof sterben tausende Tiere. Über 100 Feuerwehrleute sind im Einsatz, um das Flammeninferno zu löschen!

  • In Kirchardt bei Heilbronn bricht ein riesiges Feuer auf einem Bauernhof aus.
  • Die Polizei will 5.000 Tiere aus einer Scheune retten – doch plötzlich bricht das Dach ein!
  • Tausende Tiere sterben in dem Flammen-Inferno bei Heilbronn
  • Jetzt steht die Brandursache fest – und sie ist unfassbar!

Update vom 9. August: Rund zwei Wochen nach dem verheerenden Flammen-Inferno in einem Bauernhof bei Heilbronn, bei dem 5.000 Puten qualvoll verbrannten, ist die Brandursache geklärt. Wie der SWR berichtet, hätten Gutachter herausgefunden, das ein angefressenes Kabel in dem Stall bei Heilbronn einen technischen Defekt ausgelöst habe. Es sei möglicherweise ein Marder gewesen.

Wie der SWR weiter Berichtet, wolle der Landwirt aus Kirchardt die abgebrannte Halle wieder aufbauen. Der Betrieb solle nach einer Pause wieder weitergehen. 

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Heilbronn/Kirchardt: Horror-Inferno – 5.000 Tiere verbrennen qualvoll auf Bauernhof 

Das Feuer in der Nähe von Heilbronn ist so gewaltig, dass man sie auch aus mehreren Kilometern noch sehen kann. Ein wahres Flammeninferno ereignet sich am Montag (29. Juli) auf einem Hof in Kirchardt bei Heilbronn. Gegen 23 Uhr gehen die ersten Notrufe bei Polizei und Feuerwehr ein, die einen Brand melden. Ort des Geschehens ist ein Hof in der Grombacher Straße im Landkreis Heilbronn. Bei der Ankunft der Einsatzkräfte stehen bereits zwei Gebäude lichterloh in Flammen. Durch einen raschen Löschangriff der Feuerwehr kann verhindert werden, dass weitere Gebäude bei Heilbronn in Mitleidenschaft gezogen werden. Doch für tausende Tiere kommt jede Hilfe zu spät.

Heilbronn/Kirchardt: Tausende Puten sterben bei Brand

In einer der Scheunen befinden sich zu dem Zeitpunkt etwa 5.000 junge Puten. Die Einsatzkräfte versuchen noch die Tiere zu retten – als plötzlich das Dach des Gebäudes einstürzt und sie alle unter sich begräbt! Durch die enorme Hitze und die Rauchgase haben die Puten keine Chance den Brand in Kirchardt bei Heilbronn zu überleben. Der Stall brennt komplett nieder. 

In der Nacht brennt eine Stall komplett aus. Dabei sterben etwa 5.000 Puten.

In einer Halle in Kirchardt direkt daneben lagern etwa 500 Tonnen Weizen, 30 Tonnen Mischfutter sowie 200 Rundballen Stroh, die ebenfalls dem Feuer zum Opfer fallen. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen mindestens dreieinhalb bis vier Millionen Euro! Die Ursache für das Flammeninferno in Kirchardt im Landkreis Heilbronn ist noch unklar, weshalb die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen hat. 

Heilbronn/Kirchardt: Über 100 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen

Für die 145 Einsatzkräfte sind in der Nähe von Heilbronn vor Ort gestalten sich die Löscharbeiten als äußerst schwierig, da nicht genügend Wasser auf dem Hof vorhanden ist. Deshalb müssen Löschwassertrassen aus Kirchardt gelegt werden – das etwas über zwei Kilometer entfernt liegt. Mittlerweile ist der Brand bei Heilbronn größtenteils gelöscht und die Feuerwehrleute kümmern sich noch um einige Glutnester. 

Mitte Juli brennen in Graben-Neudorf ebenfalls mehrere Scheunen komplett nieder. Ein Mann wird verletzt, als er ein Pferd vor dem Feuertod rettet. Rund 150 Feuerwehrleute kämpfen dort gegen die Flammen.

Auch auf der A5 ereignet sich ein wahres Flammeninferno. Dabei brennen drei Fahrzeuge komplett aus. Durch die Lösch-und Aufräumarbeiten entsteht ein gewaltiger Stau, der mehrere Stunden andauert. Darin kommt auch ein Pferd ums Leben!

Am Donnerstag (15. August) kommt es in  Edingen-Neckarhausen zu einem Dachstuhlbrand. Ein Bewohner (41) eines Zwei-Familien-Hauses war auf das Dach geklettert, um die Dachrinne zu säubern. Dabei verlor er offenbar eine brennende Zigarette, die das Feuer auslöste. 

pol/dh

Quelle: Mannheim24

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