500.000 Euro erbeutet

Falsche Polizisten festgenommen: Mehrere Personen noch auf der Flucht!

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In Heilbronn werden mehrere mutmaßliche falsche Polizisten festgenommen. (Symbolfoto)

Heilbronn - Der Polizei ist ein Erfolg im Kampf gegen Betrüger gelungen. Es gelingt ihnen, ein Netzwerk aus falschen Polizisten hochzunehmen. Mehrere Personen sitzen nun in Haft:

Die Masche läuft meist gleich ab: Eine ältere Person wird angerufen und auf dem Display steht die Nummer 110. Am Telefon meldet sich ein vermeintlicher Beamter, der die Person vor einem bevorstehenden Überfall warnt. 

Um sicher zu gehen, sollen die Betroffenen dann ihre Wertgegenstände einem anderen Polizisten mitgeben – von den Wertsachen sehen die Opfer meist nie wieder etwas. Alleine im Jahr 2017 gab es 1.955 Fälle der falschen Polizisten, die Rentner um ihr Erspartes brachten. Es entstand ein Schaden von etwa 5,3 Millionen Euro!

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Falsche Polizisten erbeuten hundertausende Euro

Wie die Kriminalpolizei Heilbronn am Montag (18. Februar) mitteilt, ist ihnen eine Bande falscher Polizisten ins Netz gegangen. Die Gruppe soll in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg aktiv gewesen sein und dabei mindestens 500.000 Euro von älteren Menschen erbeutet haben! 

Auch in Bruchsal wird ein 95-jähriger Mann schamlos von seinen Handwerkern ausgenutzt. Erst nach Monaten fliegt der Schwindel auf und die Handschellen klicken.

Insgesamt sind 20 Verdächtige ermittelt worden. Drei der mutmaßlichen Haupttäter sitzen derzeit in Untersuchungshaft, zwei sind gegen Auflage frei gelassen worden. Die anderen sind noch auf der Flucht. Das Netzwerk sei hochmobil und bestens organisiert gewesen.

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Falsche Polizisten suchen Opfer im Telefonbuch

Bei der Durchsuchung von sieben Objekten in vier Bundesländern finden die Beamten Goldschmuck, Goldbarren, Münzen, Bargeld und hochwertige Uhren – alles wird als Beweismittel gesichert. Zwölf Taten sind noch unbekannt. 

Laut der Polizei sollen die Anrufer in der Türkei gesessen haben, von wo aus sie die Rentner in die Falle lockten. Die Betrüger hätten sich ihre Opfer ausgesucht, indem sie in einem Telefonbuch nach alleinstehenden Frauen mit älter klingenden Namen suchten.

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Eine 32-Jährige wird in Frankfurt brutal erstochen. Die Hintergründe für die Tat sind noch unklar. 

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dpa/dh

Quelle: Mannheim24

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