Traditionslokal in Hemsbach

Kochemer Bayes: Qualität und Leidenschaft – und das weit über den Tellerrand hinaus!

Inhaber und Küchenchef Achim Schmorleiz und Inhaberin Carmelafreuen sich, ihre Gäste im „Kochemer Bayes“ in Hemsbach begrüßen zu dürfen.
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Inhaber und Küchenchef Achim Schmorleiz und Inhaberin Carmelafreuen sich, ihre Gäste im „Kochemer Bayes“ in Hemsbach begrüßen zu dürfen.

Hemsbach - Das geschichtsträchtige Traditionslokal „Kochemer Bayes“ steht seit August 2019 unter neuer Leitung. Gäste dürfen sich dabei neben kulinarischen Höhepunkten auf jede Menge uriges Flair und herzliche Momente freuen.

Schon alleine der Anblick des pittoresken Fachwerkhauses samt vollständig erhaltener Hofanlage in der Mittelgasse 15 wäre ein Besuch wert: Das denkmalgeschützte Anwesen des „Kochemer Bayes“ fügt sich mühelos in die verwinkelte Altstadt Hemsbachs und blickt auf eine rund 500-jährige Geschichte zurück. Der Name kommt aus dem ‚Rotwelsch‘, der ältesten Räubersprache Deutschlands, und bedeutet so viel wie „sicheres Haus“. Hier kehrte einst der berühmt-berüchtigte Schinderhannes ein. Die Hölzerlips-Bande, die um 1810 ihr Unwesen an der Bergstraße trieb, fand ebenda Unterschlupf. 

Offen und doch kuschelig-verwinkelt: Die Räume im „Kochemer Bayes“ schaffen mühelos Wohlfühl-Atmosphäre.

Wie einzigartig das älteste Haus der Stadt ist, lässt sich aber am besten beim Rundgang durch die alten Gemäuer erfahren. Das „Kochemer Bayes“ hat den 30-jährigen Krieg quasi unbeschadet überstanden, versprüht mit seinen zahlreichen Nischen, Holzbalken und urig-schönen Sitzecken einen unnachahmlichen Charme von Heimeligkeit und rustikalem Wohlfühlambiente. Egal ob Kaminzimmer, Weinstube oder Jägerzimmer – hier ist jeder Raum ein Kleinod der Gemütlichkeit.

„Kochemer Bayes“ in Hemsbach: Ein Gefühl von Heimat

Bei all den beeindruckenden Äußerlichkeiten liegt der wahre Schatz des Hauses jedoch unumstritten im Innern. Denn wie es bei jedem guten Restaurant so ist, sind es auch hier die Menschen dahinter, die das Herz der Örtlichkeit erst zum Schlagen bringen. Für den richtigen Puls sorgen im „Kochemer Bayes“ vor allem zwei Personen: Inhaber Carmela und Achim Schmorleiz, der sogleich Küchenchef ist.

Das sympathische Duo vereint jahrzehntelange Erfahrung in der Gastronomie und hat verinnerlicht, worauf es dabei ankommt: Qualität, Herzlichkeit – und allen voran Authentizität! Wer hier zum Essen einkehrt, ist nicht Kunde, sondern Gast. 

Ein Gast hat einmal zu mir gesagt, dass er die Vorstellung liebt, wie hier früher mit Bierkrügen auf den Tisch geschlagen wurde. Dieses Gefühl von Geselligkeit, das ist bei mir hängengeblieben“, schwärmt Carmela, die gemeinsam mit ihrem zukünftigen Ehemann Achim das altehrwürdige Traditionslokal im August 2019 übernommen hat. Ohne zu wissen, dass sie mit ihrer warmherzig-liebevollen Art, wie sie wohl nur waschechte Italiener versprühen können, unbemerkt den alten Geist des „Kochemer Bayes“ heraufbeschwört. Zwar fliegen heute vielleicht keine Bierkrüge mehr über den Tisch, dafür aber gut und gerne mal ein lockerer Spruch. Und genau das lieben die Gäste des Hemsbacher Traditionslokals. 

Sie sorgen ganz ungezwungen dafür, dass man sich hier sofort wohlfühlt. Eine Qualität, die gute von sehr guten Restaurants unterscheidet. Der verwinkelte Aufbau der teilweise sichtgeschützten Räume trägt seinen Teil dazu. 

„Kochemer Bayes“ in Hemsbach: Kulinarik der Extraklasse

Über die Qualitäten von Küchenchef Achim Schmorleiz muss man derweil eigentlich nicht mehr viele Worte verlieren: Der (buchstäblich) ausgezeichnete Koch, der seine Gäste höchstpersönlich an den Tischen begrüßt, machte sich in den vergangenen drei Jahrzehnten mit seinen Künsten einen Namen. Wohlfühlen und mit allen Sinnen genießen – so lautete stets das Credo des obendrein gelernten Konditors, der die Klosterschänke auf der bekannten Limburg bei Bad Dürkheim zu einer vielbeachteten Eventlocation ausbaute, ehe er das „Paradies“ in Mannheim mit seinen fantasievollen Kreationen weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte. 

Unser Küchenteam holt Ihren Sommerurlaub zurück“, heißt es auf der Internetseite des „Kochemer Bayes“. Und das ist in Anbetracht der mediterran geprägten Speisekarte und des von Weinreben umschlungenen Innenhofs des Lokals mit Platz für bis zu 50 Personen alles andere als ein leeres Versprechen. Ein Hauch von Toskana – und das mitten in Hemsbach! Der passionierte Küchenchef setzt bei seiner alle drei Monate wechselnden Karte auf frische saisonale Zutaten aus der Region, die ganz ohne Zusatzstoffe auskommen.

Der Bogen der Gerichte spannt sich von rustikal-deftigen Speisen über außergewöhnliche Fisch-Variationen und Wildgerichten bis zum ausgefallenen Dessert und Kuchenangebot aus eigener Herstellung. Eine feine Auswahl an raffinierten internationalen und regionalen Weinen rundet das Angebot perfekt ab.

Übrigens: Das „Kochemer Bayes“ kann auch für Geburtstagsfeiern oder Firmenevents gebucht werden – dank der großzügigen Räume im charmant hergerichteten Dachgeschoss genießen die Gäste ein großes Maß an Privatsphäre bei ihrer Feier. Gemeinsam mit Inhaberin Carmela können Veranstaltungen vom Essens- und Getränkeangebot bis hin zur Tisch- und Raumdekoration ganz individuell für einen garantiert unvergesslichen Abend geplant werden – und dabei wartet die gebürtige Italienerin auch mal gerne mit einer besonderen Überraschung auf. Wie die genau aussieht, soll an dieser Stelle natürlich nicht verraten werden.

Das neue „Kochemer Beyes“ schafft trotz seiner geschichtsträchtigen Vergangenheit scheinbar mühelos den perfekten Mix aus Tradition und Moderne – und durch das warmherzige Team eine Genusserfahrung, die weit über den Tellerrand hinausgeht.

„Kochemer Bayes“ in Hemsbach: Adresse, Öffnungszeiten, Speisekarte und Parkplätze

Adresse: Mittelgasse 15 in 69502 Hemsbach

Telefon: 06201 - 44 695

Speisekarte: Alle Speisen und Getränke auf einen Blick

Öffnungszeiten: Täglich ab 17:30 Uhr, Mittwoch Ruhetag, Sonntag ab 11:30 Uhr

Parkplätze: Umliegend sind zahlreiche Parkplätze vorhanden, von denen aus das Restaurant in wenigen Schritten durch die charmanten Gässchen erreicht werden kann. Wer schlecht zu Fuß ist, kann auch gerne mit dem Auto direkt an den Eingang in der Mittelgasse 15 vorgefahren werden. 

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