Besuch vom Gesundheitsamt

Hygiene-Kontrolle: Wie sauber ist das Aquadrom?  

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Das Aquadrom in Hockenheim erfreut sich bei den Besuchern großer Beliebtheit. 

Hockenheim - Am Dienstag stattet das Gesundheitsamt dem beliebten Aquadrom einen unangemeldeten Besuch ab. Das Ergebnis der Hygiene-Kontrollen:  

Im Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Heidelberg laden 25 Freibäder mit 68 Becken, 73 Hallenbäder mit 156 Becken, 9 Badeseen und 3 Kleinbadeteiche Groß und Klein zum Trainieren der körperlichen Fitness, zum Planschen und zum Relaxen ein. Alle diese Badestellen werden vom Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, regelmäßig überprüft.

Am Dienstag wird das Auquadrom in Hockenheim von den Hygienekontrolleuren des Gesundheitsamts unter die Lupe genommen – wie immer unangemeldet. 

Das Aquadrom wird von den Stadtwerken Hockenheim betrieben und erfreut sich großer Beliebtheit. Es wurde 2016 teilweise saniert, die sanitären Anlagen auf den neusten Stand gebracht. Das Ergebnis der Sanierung sehen die Besucher selbst. Was sie nicht sehen, sind die technischen Anlagen, die für sauberes und kühles Wasser sorgen. Diese Anlagen und vieles mehr werden von den Hygienekontrolleuren überprüft. 

Das Ergebnis

„An allen untersuchten Probenahmestellen entsprachen die Werte den Vorgaben“, betont Kontrolleur Albert Karras. Auch die Werte des gebundenen Chlors (verantwortlich für den typischen Schwimmbadgeruch) liegen laut Untersuchungsergebnis weit unter dem zulässigen Höchstwert. 

Hygienekontrolleure am Werk: Albert Karras und Sarah Samuelsen führen eine Chlormessung des Beckenwassers durch.

Wichtig ist auch das sogenannte Redoxpotential, das sich aus Verunreinigungen, Chlor- und pH-Werten ergibt. Anhand dieses Messwertes kann man bestimmen, wie schnell Keime im Beckenwasser getötet werden. Ab einem Wert von 750 Millivolt (mV) werden Keime innerhalb von 30 Sekunden zu 99 Prozent abgetötet. Im Aquadrom lagen die Werte deutlich über diesen Wert – Untersuchung bestanden. 

Begleitend wurde auch die Wassertemperatur der einzelnen Becken ermittelt. Sie war angemessen und im Normbereich für Bäder. Neben den Kontrollen der Hygieneparameter wurde im Rahmen einer Ortsbesichtigung auch überprüft, ob der Betreiber seine Pflichten erfüllt.

„Die Beanstandungen der Bäder im Rhein-Neckar-Kreis und in der Stadt Heidelberg liegen in einem niedrigen Bereich“, freuen sich Karras und seine Kollegin Sarah Samuelsen. Auch bei der Überprüfung des Auadrom gab es nichts zu Beanstanden. „Somit steht dem Sprung ins kühle Nass nichts mehr entgegen!"

 

pm/kab

Quelle: Mannheim24

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