Trotz hoher Verkehrsbelastung zufrieden

Polizei zieht Bilanz nach AC/DC-Konzert

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Hockenheim - Staus und Behinderungen bei der Abfahrtsreise und 15 Straftaten: Die Polizei ist mit dem Einsatz, trotz der hohen Verkehrsbelastung dennoch zufrieden. Die Bilanz: 

105.000 Fans rockten am Samstagabend zusammen mit AC/DC das Gelände auf dem Hockenheimring. Geschätzte 90.000 kamen mit dem Auto. 

Natürlich war dies eine enorme Herausfordrung für die Polizei!

Doch die Bilanz ist trotz der vorhersehbaren Staus und Verkehrsbehinderungen positiv:

Die Fans feierten weitgehend friedlich. Lediglich 15 Straftaten – davon zehn Körperverletzungen und zwei Diebstähle – konnte die Polizei feststellen. 

Im Anreiseverkehr wurde es einwenig stressig: Zunächst verlief die Anreise der Konzertbesucher äußerst schleppend. Aus diesem Grund wurde die  Einbahnregelung auf der L723 erst zwei Stunden später ab 11 Uhr eingerichtet. 

Der Hauptverkehr traf erst am späten Nachmittag auf den Routen rund um den Hockenheimring ein. Viele Fans hatten sich offenbar entschlossen, erst spät loszufahren. 

Auf den Autobahnen rund um das Veranstaltungsgelände kam es deshalb auch erst später zu Staus und Behinderungen. In der Spitze, gegen 18 Uhr, kam es auf der A 6 aus Richtung Mannheim zu einem Rückstau von acht Kilometern Länge. 

Auf der A61 aus Richtung Speyer waren es neun, auf der A5 aus Richtung Karlsruhe waren es sechs Kilometer Stau. Einige Besucher nahmen erst kurz nach Beginn des Konzerts ihre Plätze ein.

Zur richtigen Herausforderung wurde dann allerdings der Abreiseverkehr: 

Durch den starken Fußgängerstrom und zum Teil wild geparkte Fahrzeuge wurde der Shuttleverkehr zu den entlegenen Campingplätzen C6 und C9 sowie zum Parkplatz P8 in den Bereichen Auchtergrund und Auchtwied blockiert. 

Durch Staus in der Ernst-Brauch-Straße, der Nordostumgehung, der Philipp-Schwab-Straße und der Schwetzinger Straße war ein schnelles Verlassen des P2 unmöglich!

Erst gegen 2 Uhr, rund 2,5 Stunden nach Einsetzen des Abreiseverkehrs, kehrte dort Normalität ein.

Die Abfahrt im südlichen Bereich Hockenheims um den P6, die L599 (Reilinger Straße) und die L723 mit ihrer umgekehrten Einbahnregelung zur A 5, verlief zwar schleppend, aber kontinuierlich. Rückstaus aus den Zubringern Waldstraße und Hubäckering sowie der Oberen Hauptstraße bis zum Kreisel Reilinger Straße sind bei Veranstaltungen dieser Größenordnung normal.

In der Nacht mussten die Verkehrsteilnehmer besonders vorsichtig sein: Denn ein unvernünftiger Konzertbesucher kletterte über den Zaun und entschloss sich in Höhe der Contibrücke auf der A6 in Richtung Heilbronn zu Fuß nach Hause zu gehen.

pol/nis

Quelle: Mannheim24

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