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Johnson & Johnson: Nächster Corona-Impfstoff für EU – Kommission lässt Vakzin zu

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Von: Katja Becher, Robin Eichelsheimer

Corona-Impfstoff: Die EU-Kommission hat den Impfstoff von Johnson & Johnson zugelassen. Ab wann das Vakzin in Deutschland verfügbar sein soll:

Update vom 11. März, 17 Uhr: Jetzt ist es offiziell: Die Europäische Union bekommt mit dem Vakzin von Johnson & Johnson den vierten Corona-Impfstoff! Nach der Empfehlung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) am Mittag ging alles ganz schnell, nur wenige Stunden später hat die EU-Kommission nun die Zulassung des Impfstoffs genehmigt. „Mehr sichere und wirksame Impfstoffe kommen auf den Markt“, schrieb Präsidentin Ursula von der Leyen auf Twitter.

Die Kommission hat bereits 200 Millionen Impfdosen in Auftrag gegeben, 36,7 Millionen davon sollen nach Deutschland gehen. Es gibt Befürchtungen, dass das Unternehmen nicht rechtzeitig liefern könne, unter anderem, weil der Impfstoff in den USA abgefüllt wird und dort faktisch ein Exportstopp für Corona-Impfstoffe herrscht. Die EU-Kommission ist nach eigenen Angaben im Gespräch mit den US-Behörden, um die Lieferungen zu sichern. Johnson & Johnson, deren Impfstoff den Vorteil hat, nur einmal verabreicht werden zu müssen und bei Kühlschranktemperaturen gelagert werden kann, sicherte zu, ab April zu liefern – und macht somit reichlich Hoffnung, dass der dritten Corona-Welle in Deutschland effektiv entgegengewirkt werden kann.

Johnson & Johnson: EMA empfiehlt Zulassung

Update vom 11. März, 14:25 Uhr: Die EU bekommt ihren vierten Impfstoff gegen das Coronavirus! Am Mittag hat die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) die bedingte Zulassung des Vakzins von Johnson & Johnson empfohlen. Zwar steht die Zustimmung von der EU-Kommission noch aus – diese gilt allerdings lediglich als Formsache. Heißt: Der Impfstoff von Johnson & Johnson könnte noch heute für die EU zugelassen werden!

Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson: Zulassung wird heute erwartet

Update vom 11. März: Die Zulassung eines vierten Corona-Impfstoffs in der EU könnte helfen, den Impfstoff-Mangel abzumildern. Am heutigen Donnerstag wird erwartet, dass die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) die Zulassung des Impfstoffes des US-Herstellers Johnson & Johnson empfehlen wird. Dann muss zwar noch die EU-Kommission zustimmen – doch das gilt als Formsache und könnte noch am selben Tag erfolgen. Die EU-Kommission hat von dem Impfstoff von Johnson & Johnson bereits Impfdosen für 200 Millionen Menschen bestellt. Davon würde Deutschland 36,7 Millionen erhalten. Allerdings gibt es Befürchtungen, dass das Unternehmen nicht rechtzeitig liefern könne. Der Hersteller sicherte zu, dass er sich an die Absprachen halten und ab April liefern werde. Hier gibt es alle Infos rund um Wirkung und Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson.*

Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson: US-Pharmariese beantragt EU-Zulassung

Erstmeldung vom 16. Februar: Der US-Pharmariese „Johnson & Johnson“ mit Sitz in New Brunswick (New Jersey) hat nun auch die EU-Zulassung für seinen Impfstoff gegen das Coronavirus beantragt. Dies teilte die EU-Arzneimittelbehörde EMA am Dienstag in Amsterdam mit. Die Behörde will das Vakzin bis Mitte März begutachten. Während in der Europäischen Union der Ärger über Lieferengpässe bei bereits zugelassenen Corona-Impfstoffen wie denen von Biontech/Pfizer oder Moderna groß ist, rückt das Vakzin von „Johnson & Johnson“ auf der Suche nach Alternativen in den Fokus.

Johnson & JohnsonPharmazie- und Konsumgüterhersteller
CEOAlex Gorsky
HauptsitzNew Brunswick, New Jersey, Vereinigte Staaten
GründungJanuar 1886

Corona-Impfstoff: US-Hersteller „Johnson & Johnson“ beantragt Zulassung für EU

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begrüßte den Schritt des Herstellers. Die EU-Kommission werde eine Zulassung gewähren, sobald die EMA eine positive wissenschaftliche Bewertung abgegeben habe, erklärte von der Leyen. Es wäre dann neben Biontech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca der vierte Corona-Impfstoff mit einer bedingten Marktzulassung für die Europäische Union. Noch ist der Impfstoff noch überall in der EU knapp. Von „Johnson & Johnson“ hat die EU-Kommission Impfdosen für 200 Millionen Menschen bestellt.

Das Besondere am Impfstoff „Johnson & Johnson“: Voraussichtlich reicht eine Dosis zur Immunisierung. Alle übrigen derzeit genutzten Vakzine müssen zweimal gespritzt werden. Außerdem soll das Präparat bei Kühlschrank-Temperaturen drei Monate lagerfähig sein. Der mRNA-Impfstoff von Biontech muss beispielsweise bei minus 70 Grad transportiert und gelagert werden. Die EMA erklärte, man werde das Vakzin der „Johnson & Johnson“-Tochter Janssen-Cilag International N.V. in einem beschleunigten Verfahren prüfen. Der zuständige Ausschuss könnte seine Bewertung Mitte März abgeben. Voraussetzung sei, dass die Daten der Firma zur Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität des Impfstoffs umfassend und robust seien. Eine so kurze Prüfung sei nur möglich, weil die EMA bereits einige Daten im sogenannten Rolling-Review-Verfahren vorab begutachtet habe. (dpa/rob)

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