Angreifer sticht mit Messer zu  

Gewaltexzess bei Junggesellenabschied in Brühl endet blutig! 

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Junggesellenabschied in Brühl endet blutig – zwei Schwerverletzte nach Angriff! (Symbolfoto).

Brühl - Ein Junggesellenabschied in der beschaulichen Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis endet für zwei schwerverletzte Teilnehmer im Krankenhaus. Was war passiert?  

Livemusik, leckeres Essen und viel Spaß uff der Gass“, so wirbt das Rohhofer Straßenfest für seine 19. Auflage vom 13. bis 14. Juli. Für einen Junggesellenabschied enden am Sonntagmorgen die Feierlichkeiten in Brühl alles andere als spaßig. Eine Gruppe von sechs Männern feiert am Samstagabend zunächst auf dem Straßenfest ehe sie auf ihrem Rückweg nach Brühl in Höhe der Nibelungenstraße mehreren Männern begegnen. Die andere Gruppe verhält sich unvermittelt provozierend und beleidigen die Teilnehmer des Junggesellenabschieds. Im weiteren Verlauf entsteht ein Wortgefecht und mündet – wie so oft – in einem Gerangel. Im Zuge dessen zieht ein 21-Jähriger aus dem Angreifer-Pulk ein Messer und sticht einem 30-Jährigen in die Hüfte. 

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Brühl: Aggressive Pöbler machen sich ein zweites Mal über Gruppe her 

Der 30-jährige Teilnehmer des Junggesellenabschieds geht daraufhin verletzt zu Boden, worauf die Täter zunächst in Richtung Rohrhof flüchten. Dabei werden sie jedoch von Zeugen und weiteren Geschädigten verfolgt. Wenig später kehren die Angreifer unerwarteterweise zurück und gehen abermals auf die Männer des Junggesellenabschieds los. Zu allem Übel kugelt sich ausgerechnet der angehende Bräutigam die Schulter aus. Weitere Geschädigte erleiden durch Schläge und Tritte leichte Verletzungen. Wieder flüchten die Täter – diesmal Richtung Steffi-Graf-Park.

Junggesellenabschied: Messerstecher wird gefasst - Geschädigte im Krankenhaus   

Im Rahmen einer sofortigen Fahndung im Nahbereich können wenig später zwei der Täter im Alter von jeweils 24 Jahren festgenommen werden. Dabei wird auch der dritte im Bunde, der den Messerstich ausgeführt hatte, ermittelt.

Die beiden verletzten Teilnehmer des Junggesellenabschieds müssen in einem Krankenhaus behandelt werden. Bei der Untersuchung stellt sich heraus, dass der Niedergestochene Glück im Unglück gehabt hat. Der 30-Jährige hat zwar eine tiefe Schnittverletzung im Bereich des Beckenknochens erlitten, die aber nicht lebensgefährlich ist. Auch dem zukünftigen Bräutigam kann man nur wünschen, dass seine Verletzung bis zur Hochzeit verheilt und dass ihm der Junggesellenabschied nicht traumatisch in Erinnerung bleibt. 

Gegen die drei Angreifer wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

Karlsruhe: Am selben Tag malträtiert eine andere Junggesellenabschieds-Gruppe einen jungen Iraker 

Nur wenige Stunden zuvor ereignet sich ein weiterer Fall, bei dem eine Junggesellenabschieds-Gruppe involviert gewesen ist. Doch diesmal sind die Teilnehmer des Junggesellenabschieds nicht die Opfer eines gewaltsamen Übergriffs, sondern die Angreifer. In der Bahnhofshalle des Karlsruher Hauptbahnhofs machen sich insgesamt sieben alkoholisierten Männer über einen Iraker her

Kaiserslautern: Angehender Bräutigam landet nach Junggesellenabschied im Krankenhaus

Auch ohne körperliche Gewalteinwirkung können Junggesellenabschiede im Krankenhaus enden. Bereits Ende April hat sich in der Pfalz ein kurioser Fall zugetragen. Dabei will ein Mann dem zukünftigen Bräutigam einen Streich spielen. Dieser muss aber nach einem Schluck Wodka stationär behandelt werden.   

pol/esk 

Quelle: Mannheim24

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