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Kaiserslautern: Paketfahrer bremsen Autos aus – mitten auf der Autobahn

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Von: Daniel Hagen

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Verkehr Autobahn Pfingsten
Zwei Fahrer sorgen auf der Autobahn für Chaos. (Symbolfoto) © Sebastian Kahnert

Kaiserslautern - Zwei Paketdienstfahrer bremsen auf der Autobahn andere Fahrzeuge aus und fahren sogar Schlangenlinien. Der Hintergrund ist noch unklar.

Zwei Paketdienstfahrer haben auf den Autobahnen 6, 62 und 63 im Raum Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) am Samstagmittag (18. Juni) absichtlich den Verkehr behindert. Ohne ersichtlichen Grund bremsen sie mit ihren Transportern auf einer Strecke von 40 Kilometern immer wieder andere Autofahrer aus und lassen niemanden vorbeifahren, wie die Polizei mitteilt.

NameKaiserslautern
BundeslandRheinland-Pfalz
Fläche139,7 km²
Einwohner99.662 (31. Dez. 2020)
OberbürgermeisterKlaus Weichel (SPD)

Kaiserslautern: Paketdienstfahrer bremsen Autos auf der Autobahn aus

Im Bereich des Autobahnkreuzes Landstuhl soll der vorausfahrende Transporter gerade mal 10 bis 20 km/h schnell gewesen sein, sodass sich dem alle anderen Fahrzeuge anpassen müssen. Hinter dem Paketboten fährt den Angaben nach sein Kollege, der auf der mehrspurigen Fahrbahn der A6 in Richtung Mannheim dann nach links ausscherte: Beide Transporter seien dort in langsamem Tempo nebeneinander hergefahren.

Im dreispurigen Bereich sollen die beiden Männer zusätzlich in Schlangenlinien gefahren sein, um zu verhindern, dass andere Fahrzeuge die beiden Störer überholen konnten. Ein Polizeibeamter auf dem Weg zu seinem Dienst habe die Aktion der beiden Männer beobachtet. Bei einer anschließenden Verkehrskontrolle soll einer der beiden Männer demnach zusätzlich einen Beamten beleidigt und bedroht haben. Gegen die beiden wird ein Strafverfahren eingeleitet.

Ursache für Autobahn-Blockade bei Kaiserslautern noch unklar

Bereits im März haben Lkw-Fahrer im ganzen Land geplant, wegen der hohen Spritpreise Autobahnen zu blockieren. „So sehr man auch die Hintergründe der Aktion verstehen kann, Verkehr auf einer Autobahn abzubremsen, ist schlichtweg lebensgefährlich“, sagte damals ein Sprecher der Polizei Dortmund zu den Vorfällen, die vor allem auf Telegram gefeiert wurden. (dh mit dpa)

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