770 Millionen Minus

Energieversorger EnBW schreibt tiefrote Zahlen

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Karlsruhe - Der Energieversorger EnBW kämpft mit niedrigen Strom- und Gaspreisen und schreibt weiter deutlich rote Zahlen. Knapp 770 Millionen „Miese“ hieß es nach den ersten neun Monaten in 2014.

Unter dem Strich steht in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres (1. Januar bis 30. September) ein Minus von 770,6 Millionen Euro, teilte das Unternehmen mit Firmensitz in Karlsruhe am Dienstag mit. Im Vorjahr konnte an gleicher Stelle ein Plus von 234,1 Millionen verbucht werden

Auf das Ergebnis drückten auch die Sonderbelastungen: Im Juni hatte das Unternehmen eine Wertberichtigung für seine Kraftwerke in Höhe von 1,2 Milliarden Euro vornehmen müssen. Der Umsatz blieb nahezu unverändert bei 15,5 Milliarden Euro.

Der Nummer drei der deutschen Energieversorger machen ebenso wie ihren Konkurrenten die Folgen der Energiewende zu schaffen. Das Unternehmen hat sich einen harten Sparkurs verordnet.

dpa/rob

Quelle: Mannheim24

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