Umstände noch unklar

Todesdrama in Karlsruhe: Flugzeugabsturz mit zwei Toten stellt Ermittler vor ein Rätsel

Karlsruhe - Am Sonntagabend stürzt ein Leichtflugzeug über einem Waldgebiet ab. Der Pilot und sein Bruder sterben. Der Fall stellt die Ermittler vor ein Rätsel:

  • Karlsruhe: Am Sonntagabend, 12. Juli startet ein Ultraleichtflugzeug am Segelflugplatz Rheinstetten-Forchheim.
  • Kurz nach dem Start stürzt das Flugzeug in einem Waldstück bei Karlsruhe-Oberreut ab - beide Insassen sterben.
  • Die Ursache für den Flugzeugabsturz stellt die Ermittler vor ein Rätsel.

Update vom 13. Juli 12:00 Uhr: Bei den beiden verunglückten Männern handelt es sich um Brüder aus dem Ruhrgebiet. Am Sonntagmorgen waren sie von ihrem Heimatflughafen in Iserlohn-Rheinermark gestartet. Nach einem planmäßigen Aufenthalt in Rheinstetten wollen sie am Abend wieder nach Iserlohn zurückfliegen und stürzen aus bisher ungeklärten Gründen ab.

Die Polizei Karlsruhe plant derzeit den Abtransport der Wrackteile. Da es sich um bewaldetes Gebiet handelt, muss voraussichtlich unter Mitwirkung der Forstverwaltung ein Zugang geschaffen werden. Für heute ist eine weitere Begutachtung der Unglücksstelle geplant. Es soll geprüft werden, ob durch ausgelaufene Betriebsstoffe Waldboden abgetragen werden muss. Der Sachschaden am Flugzeug wird auf 50.000 Euro geschätzt. In der Nähe von Karlsruhe ereignet sich ein dramatischer Vorfall: Ein Mann wird von ein Täter ins Gleisbett am Bahnhof Waghäusel geschubst. Zur gleichen Zeit nähert sich ein Zug. Das Opfer wird schwer verletzt, während sich der Angreifer aus dem Staub macht.

Karlsruhe: Ultraleichtflugzeug verschwindet kurz nach Start vom Radar

Erstmeldung vom 13. Juli 10:00 Uhr: Schreckliche Szenen spielen sich am Sonntagabend, 12. Juli rund um den Segelflugplatz Rheinstetten-Forchheim in Karlsruhe ab: Kurz nach 18 Uhr geht ein Notruf der Flugaufsicht bei der Feuerwehrleitstelle ein. Sie meldet, dass ein Ultraleichtflugzeug kurz nach dem Start vom Segelflugplatz vom Radar verschwunden ist.

Sofort rückt ein Großaufgebot von Einsatzkräften der Feuerwehr Karlsruhe, des Rettungsdienstes und der Polizei an um nach dem Flugzeug zu suchen. Sie vermuten, dass das Ultraleichtflugzeug in einem Waldstück zwischen Rheinstetten und Karlsruhe-Oberreut abgestürzt ist.

Karlsruhe: Pilot und Passagier kommen bei Flugzeugabsturz ums Leben

Eine Stunde später kann ein Rettungshubschrauber die Absturzstelle 800 Meter südlich von Karlsruhe-Oberreut lokalisieren. Sofort eilen die Einsatzkräfte zum Flugzeugwrack. Die beiden Insassen, der 61-jährige Pilot und sein 54 Jahre alter Passagier, können nur noch tot geborgen werden. Wie die Polizei Karlsruhe in einer Pressemitteilung berichtet, sind die beiden beim Flugzeugabsturz ums Leben gekommen.

Karlsruhe: Absturz eines Ultraleichtflugzeuges stellt Ermittler vor ein Rätsel

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ist eingeschaltet. Die weiteren Ermittlungen zum Unglück hat die Kriminalpolizei Karlsruhe übernommen. Dafür wurden auch die Trümmerteile des Flugzeugs beschlagnahmt. Wie es zu diesem Flugzeugabsturz kommen konnte, ist noch unklar. „Derzeit liegt da alles noch im Dunkeln. Wir können uns noch keinen Reim darauf machen, wie es zu diesem Absturz kommen konnte“, so Ralf Minet, Sprecher der Polizei Karlsruhe.

Insgesamt waren 28 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Karlsruhe, elf der Freiwilligen Feuerwehr Rheinstetten, zehn Rettungskräfte und rund 25 Polizeibeamte, die Flugsicherung, eine Drohnenstaffel der Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) und eine Notfallseelsorge-Einheit beteiligt. Seit Sonntag spielt sich ein weiteres Drama in Baden-Württemberg ab: Yves R. entwaffnet vier Polizisten - und ist seitdem auf der Flucht. (pm/kp)

Rubriklistenbild: © HEIDELBERG24/Aaron Klewer / Einsatz-Report24

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