War ein medizinisches Problem Schuld?

Halbe Familie bei Unfall auf B36 ausgelöscht: Sohn (28) außer Lebensgefahr

+
Nach einem Horror-Unfall in Karlsruhe sterben ein 60-jähriger Mann und seine 52-jährige Ehefrau. 

Karlsruhe - Zwei Menschen sterben bei einem schrecklichen Unfall im Stadtteil Grünwinkel. Der Sohn des toten Ehepaares ist nun außer Lebensgefahr:

Update vom 18. Juni: Wie die Polizei Karlsruhe mitteilt, befindet sich der 28-jährige Sohn nicht mehr in Lebensgefahr. Bei einem Unfall, bei dem seine Eltern im Alter von 52 und 60 Jahren ums Leben gekommen sind, ist er schwerst verletzt worden. Der Fahrer des anderen Autos kann das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

Die Auswertung der Überwachungsanlagen, die an der Ampelkreuzung hängen, haben leider keine weiteren Erkenntnisse gebracht – weil sie nicht ausgelöst haben! Es ist weiterhin unklar, warum der 60-Jährige, der zweifelsfrei der Fahrer des verunglückten Audis gewesen ist, so schnell unterwegs war. Nach ersten Befragungen von Zeugen könnte der Unfall aber wirklich durch ein plötzlich auftretendes gesundheitliches Problem ausgelöst worden sein. 

Oft gelesen: Erneut schwerer Unfall auf B36: Dreister Transporter-Fahrer schießt den Vogel ab!

Schwerer Unfall in Karlsruhe: Hat medizinisches Problem Unfall ausgelöst?

Update vom 14. Juni, 13:40 Uhr: Nach einem tragischen Unfall am Donnerstagabend (13. Juni) in Karlsruhe stirbt ein Ehepaar, ihr 28-jähriger Sohn wird lebensgefährlich verletzt. Auch am Freitag schwebt er immer noch in Lebensgefahr. Nun soll ein Gutachter dabei helfen, den Unfallhergang zu klären. Er prüft unter anderem, ob ein medizinischer Notfall den Unfall in Karlsruhe verursacht hat. Die Familie ist am Donnerstagabend in ihrem Audi auf der B36 unterwegs, als ihr Auto aus noch ungeklärter Ursache einen in gleicher Richtung fahrenden VW touchiert. Der Audi streift erst einen Baum und schleudert etwa 80 Meter weit. Dort stößt er gegen einen weiteren Baum und kracht mit großer Wucht gegen einen Oberleitungsmast. 

Ehepaar stirbt nach Unfall in Karlsruhe, Sohn lebensgefährlich verletzt

Zwei Tote sowie ein Schwer- und ein Leichtverletzter sind die Folgen eines tragischen Unfalls, der sich am Donnerstagabend (13. Juni) kurz vor 20:30 Uhr in Karlsruhe auf der Kreuzung Eckenerstraße/Rheinhafenstraße ereignet hat. Den Rettungskräften bietet sich ein grauenvolles Bild, als sie an der Unfallstelle ankommen: Ein Insasse wird aus dem Auto geschleudert und liegt leblos neben dem Wagen.

Oft gelesen: Todesdrama in Karlsruhe: Junger Mann geht in See unter – dann kommt das Gewitter!

Laut den ersten Unfall-Ermittlungen ist der Fahrer eines Audis, wahrscheinlich der 60-jährige Familienvater, in Richtung der Karlsruher Innenstadt auf der B36 unterwegs, als er an der Kreuzung der Rheinhafenstraße mit hohem Tempo einen VW aus noch ungeklärter Ursache touchiert. Daraufhin prallt das Auto nach rechts ab.

Schwerer Unfall in Karlsruhe: Audi kracht gegen Baum

In der Folge streift der Audi zunächst unmittelbar nach der Kreuzung einen neben dem rechten Straßenrand stehenden Baum. Von dort schleudert der Wagen etwa 80 Meter weiter, wo es gegen einen zweiten Baum prallt und auch abgewiesen wird. Wenige Meter danach kracht das Auto noch seitlich mit großer Wucht gegen einen massiven Oberleitungsmast und kommt schließlich zum Stehen. 

Zwei Tote nach Horror-Unfall in Karlsruhe.

In dem Autowrack wird die 52 Jahre alte Beifahrerin eingeklemmt und muss von der Feuerwehr befreit werden. Allerdings stirbt sie trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen noch an der Unfallstelle. Ihr 60-jähriger Ehemann kann nur noch tot geborgen werden. Der 28 Jahre alte Sohn der beiden Toten sitzt während des Unfalls nach bisherigen Feststellungen auf dem Rücksitz und kommt mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus in Karlsruhe. Der 36-jährige Fahrer des VWs wird mit einem Schock in eine Klinik eingeliefert. 

Zwei Tote nach Crash – Großeinsatz in Karlsruhe 

Die Berufsfeuerwehr Karlsruhe, ist bis in den späten Abend mit 17 Kräften und die Feuerwehr aus Grünwinkel mit neun Kräften im Einsatz. Die Rettungsdienste sind mit drei Fahrzeugen, zwei Notärzten und einem organisatorischen Leiter vor Ort. Zur Betreuung der Ersthelfer werden Kräfte der psychosozialen Notfallversorgung hinzugezogen. Die Ermittlungen zur Erforschung des genauen Unfallhergangs dauern unter Einbindung eines Sachverständigen noch an.

jab/pol/dpa

Quelle: Mannheim24

Das könnte Dich auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare