Todesursache weiterhin unklar

Drama in JVA! Häftling stirbt nach Fixierung – einen Tag zuvor war er in Klinik

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In der JVA Bruchsal stirbt ein Häftling, nachdem er fixiert worden ist. (Symbolfoto)

Karlsruhe - Ein Häftling randaliert in der JVA Bruchsal. Als er fixiert wird, bricht er zusammen – und stirbt kurz darauf. Nun gibt es neue Erkenntnisse zu dem tragischen Fall!

  • In einJVA bei Karlsruhe haben sich dramatische Szenen abgespielt.
  • Ein Häftling wehrte sich gegen Polizisten und musste fixiert werden.
  • Plötzlich erlitt der Mann einen Herzstillstand! 
  • Rechtsmedizinische Untersuchungen sollen Todesursache klären

Update vom 9. August: Auch drei Wochen nach dem Tod eines 28-Jährigen in der JVA Bruchsal sind viele Fragen offen. Wie die Staatsanwaltschaft Karlsruhe und das Polizeipräsidiums Karlsruhe mitteilen, handelt es sich bei dem Verstorbenen um einen polnischen Staatsangehörigen, der ein Zimmer in Karlsruhe gemietet hatte. 

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Eigentlich ist geplant gewesen, einen Strafbefehl des Amtsgerichts Dortmund zu vollstrecken. Der Mann soll eine Ersatzfreiheitsstrafe wegen Diebstahls antreten und wird dafür in die JVA Bruchsal gebracht. Dort soll sich der 28-Jährige massiv gewehrt und dabei Beamte geschlagen, getreten und bespuckt haben!

Karlsruhe: Häftling war einen Tag vor Verhaftung im Krankenhaus

Zahlreiche Polizisten sind nötig, um den Mann zu fixieren. Kurz darauf bekommt er Atemnot und muss reanimiert werden. Ob der Einsatz der Polizisten der JVA Bruchsal zu dem medizinischen Notfall geführt hat, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Bisher hätten sich dafür aber keine Anhaltspunkte ergeben. 

Auch eine Obduktion kann die Todesursache des 28-Jährigen nicht klären. Deshalb seien weitere umfangreiche und zeitaufwändige rechtsmedizinische Untersuchungen notwendig. Bei den Ermittlungen ist auch bekannt geworden, dass sich der Verstorbene am 20. Juli – also einen Tag vor seiner Verhaftung – in ärztlicher Behandlung befunden hat. Er habe das Krankenhaus aber gegen ärztlichen Rat verlassen! Weitere Untersuchungen sollen klären, ob eine Vorerkrankung für den Tod in der JVA Bruchsal zuständig sein könnte. 

Karlsruhe: Polizei verhaftet einen gesuchten Mann – der wird aggressiv 

Ein mutmaßlicher Diebstahl endet für einen 28-Jährigen tödlich! Der Mann soll bereits am 21. Juli gegen 15:30 Uhr in einer Tankstelle in der Haid-und-Neu-Straße in Karlsruhe geklaut haben und dann abgehauen sein. Im Zuge der Fahndung kann eine Streife der Polizei den Verdächtigen am Gottesauer Platz in Karlsruhe festnehmen. Dabei kommt heraus, dass der 28-Jährige kein unbeschriebenes Blatt ist. Die Staatsanwaltschaft Dortmund hatte ihn wegen eines weiteren Verfahrens zur Festnahme ausgeschrieben. Wobei es in dem Fall geht, ist nicht bekannt. Der Mann wird von der Streife auf ein Polizeirevier in Karlsruhe gebracht. Dort wird er schließlich aggressiv.

Karlsruhe: Mann randaliert auf Polizeistation und greift Beamte an

Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe habe der 28-Jährige auf der Wache massiv Widerstand geleistet, sodass er teilweise mit bis zu sechs Beamten festgehalten und fixiert werden musste! Doch auch dadurch wird er nicht ruhig. Aufgrund der Gegenwehr kann nicht einmal eine Blutentnahme durchgeführt werden, die von einem Arzt angeordnet worden ist.

Im Laufe des Tages wird der 28-Jährige von der Wache in Karlsruhe in die Justizvollzugsanstalt Bruchsal gebracht. Von dort aus sollte es eigentlich weiter gehen ins Justizvollzugskrankenhaus Hohenasperg – doch so weit kam es nicht. Direkt bei der Ankunft in Bruchsal rastet der 28-Jährige erneut komplett aus und geht auf die Beamten los. Er soll unter anderem einen Polizisten in die Hand gebissen und einem weiteren ins Auge gespuckt haben! 

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Karlsruhe: Mann wehrt sich gegen Beamte – plötzlich muss er reanimiert werden!

Nach seinen erneuten Angriffen auf die Beamten wird der 28-Jährige aus Karlsruhe erneut von mehreren Leuten festgehalten und fixiert – doch plötzlich läuft alles aus dem Ruder. Der Mann bekommt Atemnot und muss von einem Notarzt behandelt werden. Der Zustand verschlechtert sich immer weiter, bis er sogar reanimiert werden muss. Nachdem der 28-Jährige aus Karlsruhe vor Ort stabilisiert worden ist, wird er in ein Krankenhaus gebracht. Dort verstirbt er am 1. August, ohne zuvor das Bewusstsein wieder erlangt zu haben. 

Karlsruhe: Nach Tod eines Häftlings in JVA – Obduktion angeordnet

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wird der Leichnam am Montag (5. August) von der Gerichtsmedizin in Heidelberg obduziert. Doch auch danach bleibt unklar, woran der 28-Jährige gestorben ist, und ob der Einsatz der Beamten eine Ursache für seinen Tod gewesen ist. Auch in Pirmasens soll eine Obduktion Aufschluss bringen. Dort gibt eine Frau zu, ihren eigenen Mann erstochen zu haben

pol/dh

Quelle: Mannheim24

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