1. Heidelberg24
  2. Region

Horror auf KIT-Baustelle: Mann (†34) stürzt 20 Meter in den Tod

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Florian Römer

ARCHIV - Ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) und ein Rettungswagen (RTW) des BRK stehen am 04.09.2014 in Miesbach (Bayern) bei einem Notfalleinsatz (Zoomeffekt). Foto: Stephan Jansen/dpa
Notarzt im Rettungseinsatz. © Stephan Jansen/picture alliance/dpa - Bildfunk

Karlsruhe - Bei Arbeiten auf einer Baustelle des KIT kommt es am Mittwoch zu einem tödlichen Unfall: Ein Arbeiter stürzt vom Dach eines Rohbaus und stirbt.

Schrecklicher Arbeitsunfall am Mittwoch (9. Juni) in Karlsruhe: Ein 34-Jähriger arbeitet am Nachmittag am Rohbau des „InformatiKOM“. Der Neubau befindet sich auf dem Gelände des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am Adenauerring. Auf dem Dach wurden Ausschalungsarbeiten durchgeführt.

StadtKarlsruhe
Einwohner313.092 (2019, Eurostat)
Fläche173,5 km²
OberbürgermeisterFrank Mentrup (SPD)

Karlsruhe: Mann stürzt von KIT-Neubau in den Tod

Aus bislang unbekannten Gründen stürzt der Mann vom Dach des Neubaus rund 20 Meter in die Tiefe. Das teilt die Polizei mit. Rettungssanitäter und ein Notarzt eilen herbei. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen stirbt der 34-jährige Arbeiter noch an der Unfallstelle.

Die Kripo Karlsruhe ermittelt. Vertreter des Amts für Umwelt- und Arbeitsschutz sind in die Ermittlungen einbezogen. Nach aktuellen Erkenntnissen gibt es derzeit keinen Anhaltspunkt für Fremdverschulden.

Wie die „Badische Neueste Nachrichten“ berichtet, reagiert die Klaus Tschira Stiftung mit „großer Bestürzung“ auf den Tod eines Bauarbeiters auf ihrer Baustelle. „Unser tiefes Mitgefühl gilt der Familie des Opfers“, so ein Stiftungssprecher. Zur Aufarbeitung des Unfalls arbeite die Bauleitung eng mit den zuständigen Behörden zusammen. (pol/rmx)

Auch interessant

Kommentare