Er wollte sie waschen

Masken-Schock: Mundschutz geht in Flammen auf – Feuerwehr rettet Mann (71) aus Wohnung

Karlsruhe - Am Mittwochabend spielen sich in Durlach schockierende Szenen ab. Ein Mann will seine Maske auskochen – doch das geht mächtig schief:

Seit Ende April gilt in Deutschland die Maskenpflicht. Zunächst mussten wir den Mundschutz beim Einkaufen und in Bus und Bahn anziehen. Mittlerweile ist die Mund-Nasen-Bedeckung unser ständiger Begleiter. In Karlsruhe muss man sogar beim Spaziergang oder Spielplatz eine Maske tragen.

Ein Mundschutz soll laut Robert-Koch-Institut helfen, die Coronavirus-Pandemie einzudämmen. Denn wie Versuche zeigen, kann eine Maske die Tröpfchen, die beim Reden, Husten und Niesen entstehen, einfangen. Da sich das Coronavirus über eine Tröpfcheninfektion überträgt, ist der Mundschutz also zu DEM Hilfsmittel in der Krise geworden. Nichtsdestotrotz gelten Hygiene- und Abstandsregeln weiterhin.

Maskenpflicht wegen Corona – von selbsgemachten Stoffmasken bishin zum FPP2-Mundschutz

Zu den besten Masken zählen die sogenannten FFP2-Masken, die im Gegensatz zu herkömmlichen Alltagsmasken, nicht nur die Mitmenschen, sondern auch den Träger vor Corona schützen können. Am häufigsten sieht man aber in den Supermärkten, Einkaufstraßen und im ÖPNV gewöhnliche Einwegmasken oder einen selbstgemachten Mundschutz. Apropos: Wer mal wieder Lust auf eine neue Maske hat, aber kein Geld ausgeben will, für den haben wir ein paar praktische Tipps. Zum Beispiel, wie Du in unter einer Minute eine Maskse selber machen kannst.

Während Einwegmasken – wie der Name schon sagt – für den einmaligen Gebrauch gedacht sind, können Stoffmasken öfter verwenden werden. Allerdings müssen diese auch regelmäßig gereinigt werden, damit Bakterien, Viren und Schmutz nicht haften bleiben. Es gibt unterschiedliche Methoden einen Mundschutz zu reinigen. Wie ein Fall aus Karlsruhe zeigt, ist einer nicht ganz ungefährlich.

Karlsruhe: Mann will Maske waschen – kurz darauf steht Wohnung in Flammen

Wie die Polizei Karlsruhe am Donnerstagnachmittag (19. November) in einer Pressemitteilung berichtet, ereignen sich am Mittwoch im Stadtteil Durlach schockierende Szenen. Ein Mann muss aus einer brennenden Wohnung gerettet werden, weil er zuvor seinen Mundschutz waschen wollte.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Beamten stellt der 71-Jährige am Abend einen Topf mit Wasser auf seinen Herd. Er lässt den Topf erhitzen und legt dann seine Maske in das kochende Wasser. Damit ein Mundschutz richtig sauber wird, muss das Wasser 100 Grad heiß sein und die Stoffmaske 15 Minuten darin liegen. Nur so werden alle Viren, Bakterien und Sporen entfernt.

Karlsruhe: Mann muss aus brennender Wohnung gerettet werden – weil er eine Maske gewaschen hat

Nachdem der Mann die Maske ins Wasser gelegt hat, setzt er sich auf die Couch und schläft ein. Das Wasser im Topf verdampft mit der Zeit und der Mundschutz fängt schließlich Feuer. Laut Polizei Karlsruhe kommt es zu erheblichen Rauchentwicklung.

Ein Nachbar hört um kurz vor Mitternacht die Alarm-schlagenden Rauchmelder und ruft sofort die Feuerwehr Karlsruhe. Die Einsatzkräfte rücken umgehend aus. Da in der brennenden Wohnung niemand die Tür öffnet, müssen sie die Eingangstür aufbrechen. Sie finden den schlafenden 71-jährigen Bewohner und retten ihn aus seiner Wohnung. Mit leichten Rauchgasvergiftungen muss der Mann in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Flammen können durch die Feuerwehr Karlsruhe schnell gelöscht werden. Ein Schaden am Gebäude ist nicht entstanden, die Küche und die Maske sind aber zerstört. (jol/pol)

Rubriklistenbild: © Kira Hofmann

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