Besitzer nicht in Sicht

Wildernder Hund richtet Blutbad an: Polizei muss Reh erschießen!

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Symbolfoto

Karlsruhe - Es dürften keine schönen Szenen gewesen sein, die ein Passant in Ispringen beobachten musste: Ein Reh wird von einem wildernden Hund so übel zugerichtet, dass die Polizei es erschießen muss!

  • Ein Hund wird bei Karlsruhe dabei beobachtet wie er ein Reh hetzt und angreift.
  • Wenig später finden Polizisten das blutende Tier.
  • Es ist so schwer verletzt, dass es erschossen werden muss.

Ein weißer Hund hat in der Nähe von Karlsruhe vor den Augen eines Fußgängers ein wahres Blutbad angerichtet. Der wildernde Hund wurde in Ispringen (bei Karlsruhe) dabei beobachtet, wie er am Mittwochabend ein Reh hetzte und dann angriff. Der Passant rief nach der Hunde-Attacke auf das Reh sofort die Polizei. Den Beamten der Polizei Karlsruhe bot sich vor Ort ein schlimmes Bild: Das Reh war nach der Hunde-Attacke bei Karlsruhe so schwer verletzt, das die Polizisten eine traurige Entscheidung treffen mussten: Sie erlösten das Reh durch einen Schuss aus der Dienstwaffe von seinem Leid.

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Reh bei Karlsruhe getötet: Wo kommt der wildernde Hund her?

Die Polizeihundeführerstaffel Karlsruhe hat nun die Ermittlungen aufgenommen, um herauszufinden, wo der wildernde Hund herkam und wie gefährlich er ist. Über das Tier, dass das Reh so brutal angriff, ist nur bekannt, das es sich um einen weißen, mittelgroßen Hund handelte, der ein rotes Halsband trug. Ein Hundehalter war bei dem Angriff auf das Reh bei Karlsruhe nicht zu sehen. Auch ein Jagdpächter hatte sich die Situation vor Ort nach dem Angriff angesehen. Hinweise nimmt die Polizei Karlsruhe unter ☎ 07231 12581311 entgegen.

Karlsruhe: Hunde-Attacke auf Reh – nicht der erste Vorfall

Erst vor Kurzem machte ein Fall in Oberbayern Schlagzeilen, in dem ein Jäger miterleben musste, wie ein wildernder Hund ein Reh tötete. Der Jäger filmte den traurigen Vorfall und forderte eine Leinenpflicht. Der Vorfall in Karlsruhe erinnert auch an dramatische Szenen auf der Heidelberger Neckarwiese: Anfang 2018 tötete ein Hund dort vor den Augen von Kindern eine Nilgans.

Wie sich ein Landwirt in der Nähe von Koblenz verhielt, ist sogar noch schlimmer als der Vorfall in Karlsruhe: Obwohl ihm ein Jäger anbot, das Feld vorher auf Tiere abzusuchen, fuhr er mit seinem Mähdrescher los – und tötete dabei ein Reh, das gerade sein Kitz auf die Welt brachte. Danach warf er Mutter und Baby einfach achtlos zum Sterben in den Wald. 

pol/kab

Quelle: Mannheim24

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