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Kita-Warnstreik in RLP: In diesen Städten gehen Beschäftigte heute auf die Straße

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Von: Peter Kiefer

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Rheinland-Pfalz - Im Kampf um mehr Geld und für bessere Arbeitsbedingungen gehen Kita-Beschäftige wieder in den Warnstreik. Welche Kommunen betroffen sind:

Der Arbeitskampf geht weiter! Auch in dieser Woche müssen Eltern in einigen Kommunen in Rheinland-Pfalz und im Saarland mit Warnstreiks in Kitas rechnen und teils Ersatzbetreuung für ihre Kinder finden. Zu den Arbeitsniederlegungen im Sozial- und Erziehungsdienst haben die Gewerkschaften Verdi und GEW aufgerufen.

Stadt\t\tLudwigshafen am Rhein
BundeslandRheinland-Pfalz
Einwohnerzahl172.253 (Stand: 31. Dezember 2020)
OberbürgermeisterinJutta Steinruck (SPD)

Kita-Warnstreik in RLP: Diese Städte sind betroffen

Den Anfang macht am Mittwoch (11. Mai) und Donnerstag (12. Mai) die Pfalz. Für die Städte Ludwigshafen, Dudenhofen, Frankenthal, Kaiserslautern, Landau, Neuhofen, Pirmasens, Speyer, Schifferstadt, Worms und Zweibrücken rechnet Verdi insgesamt mit 600 bis 700 Teilnehmern an Aktionen.

Für Mittwoch ist in Ludwigshafen zudem eine Demonstration durch die Innenstadt geplant. Am Donnerstag und Freitag sollen in insgesamt rund 160 Einrichtungen im Raum Trier und im Saarland Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Arbeit ruhen lassen, wie Verdi weiter mitteilte.

Die Kita-Beschäftigten streiken in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. (Symbolfoto)
Die Kita-Beschäftigten streiken in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. (Symbolfoto) © Frank Rumpenhorst/picture alliance/dpa

Kita-Warnstreiks: Bundesweite Tarifverhandlungen am 16. und 17. Mai

Zudem werde am Donnerstag in Saarbrücken demonstriert. Ebenfalls für Donnerstag ruft die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen in den rheinland-pfälzischen Kommunen sowie bei der Protestantischen Landeskirche der Pfalz auf.

Hintergrund ist der Tarifkonflikt der Gewerkschaften mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände. Die bundesweiten
Tarifverhandlungen sollen am 16. und 17. Mai in Potsdam fortgesetzt werden.

Verdi und GEW kämpfen für besseren Tarifvertrag der Kita-Beschäftigten

Verdi und die GEW fordern Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel und eine höhere Eingruppierung von Beschäftigten. Bundesweit betrifft der Tarifvertrag rund 330.000 Menschen.

Eine Woche zuvor war der Betrieb in vielen Kitas in Baden-Württemberg durch Warnstreiks lahmgelegt. Zudem waren von den ganztägigen Streiks zunächst die Sozialarbeit und danach städtische Kindertagesstätten sowie die Ganztagsbetreuung an Schulen betroffen.

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