Bis die Klinge abfiel

Mit Messer auf Frau eingestochen: 14 Jahre Haft für Ehemann (53)

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Mann muss für 14 Jahre in Haft (Symbolfoto)

Landau/Bad Bergzabern - Er hat solange auf seine Ehefrau eingestochen, bis er sie für tot hält. Nun hat das Gericht das Urteil gegen den 53-jährigen Mann gefällt:

Am Mittwoch (28. März) verurteilt das Landgericht Landau den Täter wegen versuchten Mordes zu 14 Jahren Haft. Die Richter ordnet außerdem die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt an, wie ein Gerichtssprecher mitteilt. Zuvor muss der 53-Jährige fünf Jahre Haft absitzen. Er wird auch wegen schwerer und gefährlicher Körperverletzung verurteilt.

Hintergrund

Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft war der Mann am 25. Juli 2017 stark angetrunken in die Wohnung der von ihm getrennt lebenden Frau in Bad Bergzabern eingedrungen und hatte mit einem Taschenmesser auf sie eingestochen, um sie zu töten. 

Nach Ansicht der Ermittler war er verärgert, dass das Jugendamt den vierjährigen Sohn der beiden in der Obhut der Frau beließ und dass er der Wohnung verwiesen worden war. 

Der Mann soll weiter auf die Frau eingestochen haben - auch als sie flüchtete und in der Hofeinfahrt am Boden lag. Als die Klinge des Messers abfiel, soll er so lange mit seinen mit Stahlkappen verstärkten Arbeitsschuhen auf sie eingetreten haben, bis er sie für tot hielt. Laut Anklage ging er zurück in die Wohnung, holte den Sohn und verließ den Tatort.

dpa/jol

Quelle: Mannheim24

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