Wer ist ein guter Junge?

Bis(s) zur Verhaftung: Polizeihund rächt Herrchen

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Der Polizeihund beisst den renitenten Betrunkenen. (Symbolfoto)

Leimen - Nach einem Unfall auf der L598 soll der betrunkene Unfallverursacher aufs Polizeirevier gebracht werden. Dieser sieht das gar nicht ein und wehrt sich massiv:

Ein 50-Jähriger fährt am Sonntagabend (22. April) mit seinem BMW auf der L598 in Richtung Heidelberg-Kirchheim. Kurz vor der Kreuzung zur L600, in Höhe des Umspannwerks, übersieht er gegen 21:30 Uhr ein Auto. Dieses steht dort wegen einer Panne am Straßenrand, als der BMW von hinten auffährt! Die Fahrer beider Wagen werden dabei verletzt.  

Die Polizisten nehmen bei der Unfallaufnahme einen Alkoholgeruch war, der vom Unfallverursacher ausgeht. Ein Alkoholtest ist aber bei dem 50-Jährigen nicht durchführbar. Dieser weigert sich auch, seinen Führerschein und seine Fahrzeugpapiere zu zeigen, woraufhin er durchsucht wird. Dabei beleidigt er mehrfach die Beamten.

Erst beißt der Betrunkene, dann der Hund

Die Polizisten wollen den Mann daraufhin zum Revier Heidelberg Süd fahren, um ihm dort eine Blutprobe zu entnehmen. Dieser weigert sich aber in den Streifenwagen einzusteigen und setzt sich massiv zur Wehr! Er versucht sogar einen Beamten in den Arm zu beißen, trifft glücklicherweise aber nur dessen Jackenärmel. 

Nur mit Unterstützung weiterer Polizisten und eines Polizeihundes kann der renitente Betrunkene überwältigt werden. Dafür muss der Hund ihm allerdings ins Bein beissen. Für die Versorgung dieser Wunde wird der 50-Jährige mit einem Notarzt in ein Krankenhaus gebracht, wo auch gleich die Blutprobe entnommen wird. 

Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Widerstands und tätlichen Angriff und Beleidigung gegen Beamte. Seinen ‚Lappen‘ ist er erstmal los. 

Tochter stört am Unfallort

Als ob das noch nicht genug für einen Abend gewesen wäre, erscheint während der Unfallaufnahme auch noch die 30-jährige Tochter des BMW-Fahrers an der Unfallstelle. Diese stört die Polizisten massiv bei der bei der Arbeit, indem sie herumschreit. Selbst einem Platzverweis will sie nicht nachkommen, obwohl ihr eine Verhaftung angedroht wird. 

Daraufhin nehmen die Beamten die Frau fest und bringen sie aufs Revier, wo sie sich wieder beruhigt. Sie wird daraufhin frei gelassen, bekommt aber ein Bußgeld wegen Störens von Amtshandlungen. Zudem muss sie die Kosten für den Transport zur Polizei bezahlen.

pol/dh

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