Anwohner wählen 110

Video für Schulprojekt endet mit Polizei-Einsatz: Ermittlungen gegen „Darsteller" laufen!

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Schulprojekt in Leimen endet mit Großeinsatz.

Leimen - Am Samstagnachmittag ereignet sich in der Stadt ein größerer Polizeieinsatz. Grund: Ein Schulprojekt sorgt für jede Menge Aufregung!

  • In Leimen kommt es am Samstagnachmittag (23. November) zu einem Polizeieinsatz. 
  • Anwohner sehen Menschen mit Waffen und wählen 110. 
  • Polizeisprecher gibt Entwarnung.

Update vom 24. November: Die Polizei nennt neue Details zu dem Großeinsatz in Leimen und schildert, wie es genau dazu kommen konnte: Eine Zeugin hat kurz nach 13:30 Uhr über Notruf die Polizei verständigt, nachdem sie beobachtet hatte, wie eine Person mit Tarnkleidung und Ausrüstung sowie Helm und Schutzweste, bewaffnet mit einem Gewehr, auf einem Garagendach Stellung bezog. Da die Polizei zu diesem Zeitpunkt von einer ernsthaften Lage ausgehen musste, wurde der Tatort in Leimen weiträumig abgesperrt und starke Kräfte zusammengezogen. 

Gegen 15:40 Uhr verließen vier Personen das Haus und fuhren mit einem Auto los. Der Pkw konnte von den Polizeikräften nach wenigen Metern gestoppt und die Insassen festgehalten werden. Drei weitere Personen, die sich in dem Haus befanden, konnten telefonisch erreicht werden und verließen das Gebäude. 

Leimen: Schulprojekt löst Großeinsatz aus – Ermittlungen laufen

Bei der Befragung stellte sich heraus, dass es sich um Videoaufnahme für ein Schulprojekt handelte. In einem vor dem Haus abgestellten weiteren Auto sowie im Haus wurden bei den weiteren Ermittlungen über ein Dutzend sogenannte Anscheinswaffen (Lang- und Kurzwaffen) aufgefunden und sichergestellt, ebenso militärische Ausrüstungsgegenstände sowie Munition beziehungsweise Munitionsteile. 

Die beiden "Hauptdarsteller" im Alter von 20 und 25 Jahren wurden auf dem Polizeirevier erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt. Vom Polizeipräsidium Mannheim waren 23 Beamte im Einsatz, sie wurden unterstützt von einem Einsatzzug des Polizeipräsidiums Einsatz aus Bruchsal. Ob ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorliegt, ist derzeit Gegenstand der weiterführenden Ermittlungen des Polizeireviers Wiesloch.

Am Sonntagabend kommt es in Schwetzingen ebenfalls zu einem Polizeieinsatz: Zeugen berichten von Schüssen. Beamte nehmen ein Trio fest – sie haben eine Armbrust und eine Schreckschusspistole dabei.

Große Aufregung in Leimen: Schulprojekt löst Polizei-Einsatz aus!

Erstmeldung vom 23. November: Große Aufregung am Samstag (23. November) in Leimen. Denn am Nachmittag ereignet sich in der Stadt ein größerer Polizeieinsatz. Teilweise sind die Polizisten schwer bewaffnet. Doch was ist passiert?

Wie uns Polizeisprecher Michael Klump auf Nachfrage erklärt, hat ein Schulprojekt für Aufregung gesorgt und den Einsatz in Leimen ausgelöst. Denn junge Erwachsene haben ein Video gedreht und dafür Softairwaffen benutzt. Als Nachbarn die Waffen gesehen haben, waren diese schnell beunruhigt und riefen die Polizei.

Leimen: Polizeieinsatz wegen Schulprojekt

Die Lage ist gesichert“, versichert der Sprecher vom Polizeipräsidium Mannheim. Die Softairwaffen sind beschlagnahmt und man werde nun weitere Überprüfung vornehmen. Für den Großeinsatz der Polizei in Leimen sind Straßen gesperrt worden. Diese werden nach Beendigung der Maßnahmen wieder freigegeben werden. 

Entwarnung nach Polizeieinsatz in Leimen

Die jungen Erwachsenen, die mit ihrem Schulprojekt für jede Menge Aufregung in Leimen gesorgt haben, werden noch von der Polizei vernommen. Wenn es nach den Beamten geht, wird dieses Projekt wohl eine glatte 6 bekommen!

Ein Vorfall, der in Leimen jede Menge Aufsehen erregt hat, ereignete sich im Juni: Ein 15-Jähriger wird von zwei Listenhunden schwer verletzt. Gegen den Hundebesitzer und seinen Bruder wird ermittelt.

jol

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