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Anschlag auf Asylbewerberheim

Brandanschlag – Sonderkommission gebildet

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Limburgerhof – Nach dem Brandanschlag auf ein geplantes Asylbewerberheim stehen die Ermittlungen noch am Anfang. Eine 24-köpfige Sonderkommission arbeitet mit Hochdruck. 

„Konkrete Hinweise auf den oder die Täter liegen erwartungsgemäß noch nicht vor“, sagt der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Donnerstag im Innenausschuss des Mainzer Landtags.

Im Fall des Brandanschlags, der in Rheinland-Pfalz tiefe Bestürzung auslöst, ermittelt jetzt eine 24-köpfige Sonderkommission.

Geplantes Asylheim: Brandstiftung auf Dach

Mit Blick auf die als extremistisch eingestufte Partei „Der dritte Weg“, die in der Pfalz mit Demos und Flugblättern aufgefallen war, ergänzt Lewentz, dass sich bisher keine Verbindung mit dem Anschlag herstellen lasse.

Auch Kirche äußert sich zu Vorfällen

Der Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann hat nach dem Brandanschlag zu verstärkter Solidarität mit Flüchtlingen und zum Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit aufgerufen.

Er fordert die Menschen auf, fremdenfeindlichen Vorurteilen am Arbeitsplatz und im Privatleben entgegenzutreten.

Unbekannte hatten in der Nacht zum Mittwoch Feuer in dem noch unbewohnten Gebäude gelegt. In einigen Wochen sollten dort Asylbewerber einziehen. Laut Staatsanwaltschaft sprechen die Indizien für eine fremdenfeindliche Tat.

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dpa/kab

Quelle: Mannheim24

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