Wegen Tropensturm „Harvey“

BASF drosselt Produktion in Texas

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BASF drosselt Produktion in Texas (Symbolfoto).

Ludwigshafen - Wegen des Tropensturms „Harvey“ hat der weltgrößte Chemiekonzern BASF das Tempo an seinen texanischen Standorten gedrosselt oder ganz heruntergefahren.

Die größten Niederlassungen in Port Arthur und Freeport produzierten mit reduzierter Kapazität, sagte eine Sprecherin am Freitag (1. September). 

Wegen der Überflutungen komme es zu Problemen bei der Rohstoffversorgung und beim Transport von Produkten

Für den Wiederaufbau in Texas will BASF bis zu einer Millionen Dollar spenden. Außerdem würden betroffene Mitarbeiter unterstützt. Es seien „einige“, hieß es. 

Am Standort Freeport sind 900 BASF-Mitarbeiter und 800 Beschäftigte von Fremdfirmen im Einsatz, in Port Arthur betreibt der Konzern eine große Anlage zur Aufspaltung von Rohbenzin („Steamcracker“) mit 300 Beschäftigten. 

Wie groß der Produktionsausfall ist, konnte die Sprecherin nicht sagen. Man sei aber gegen Szenarien dieser Art versichert. An anderen Standorten werden laut Sprecherin Vorkehrungen getroffen, um den Betrieb in den nächsten Tagen wieder aufzunehmen. 

Geschlossen sind derzeit die Büros im „Energy Tower 4“ in Houston, wo BASF im März verschiedene Geschäfts- und Verwaltungseinheiten mit insgesamt 350 Mitarbeitern zusammengelegt hatte. Vorsichtshalber waren auch Anlagen in kleineren Betrieben heruntergefahren worden: in Beaumont (180 Beschäftigte) sowie in Bishop (5) und Pasadena (124).

dpa/rmx

Quelle: Ludwigshafen24

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