„Goldmine" voller Daten

BASF: Supercomputer ab Sommer in Betrieb!

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BASF setzt auf Supercomputer (Symbolfoto)

Ludwigshafen - Die BASF will mit dem verstärkten Einsatz digitaler Technologien Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit steigern. Bald will das Unternehmen seinen Supercomputer in Betrieb nehmen

Die Rechenleistung des Computers soll etwa zehnmal höher sein als der BASF bislang für wissenschaftliches Rechnen zur Verfügung stand. Der Computer - die Nummer 65 in der Welt - sei der größte in der chemischen Industrie, sagt Vize-Vorstandschef Martin Brudermüller am Donnerstag. Er soll helfen, die im Konzern vorhandenen Daten zu nutzen. „Wir sitzen auf einer wahren Goldmine und wissen nicht einmal, wie viel Gold drin ist." 

Mit Computerhilfe sei es zum Beispiel gelungen, die Lebensdauer von Katalysatoren dreimal schneller zu berechnen als bisher. Zu den Kosten des Computers und den erwarteten Einsparungen machte Brudermüller keine Angaben. Aber wenn zum Beispiel 20 Prozent der Laufzeit eines Projekts eingespart werden könnten, dann könne man mit den Ausgaben von heute künftig mehr Projekte machen. Das werde sich daran zeigen, dass die Forschungskosten künftig nicht so stark stiegen. Einen direkten Einfluss auf die Beschäftigten in der Forschung sehe er nicht. Nötig seien aber andere Qualifikationen. „Wir werden weniger Arme brauchen und mehr Köpfe in der Zukunft."

Quelle: Ludwigshafen24

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