Prognose angehoben

BASF verzeichnet erneut Gewinnsprung

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BASF mit Gewinnsprung im zweiten Quartal 2017 (Symbolfoto)

Ludwigshafen - Höhere Preise, gestiegene Mengen: Die BASF zieht auch nach dem zweiten Quartal 2017 eine gute Bilanz. Nun wird sogar ein besseres Ergebnis erwartet als zu Jahresbeginn.

Für den Chemieriesen BASF läuft es rund dank deutlicher Zuwächse bei Basischemikalien, Öl und Gas: Im zweiten Quartal 2017 verbuche der weltgrößte Chemiekonzern erneut einen Gewinnsprung und hebt die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr an. 

Von April bis Juni stieg der Jahresüberschuss um 37 Prozent auf 1,49 Milliarden Euro, wie die BASF am Donnerstag mitteilt. Der Umsatz legte vor allem dank höherer Preise und Mengen um zwölf Prozent auf 16,3 Milliarden Euro zu. 

Für das Gesamtjahr erwartet die BASF nun ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern (Ebit) und Sondereinflüssen (2016: 6,3 Milliarden Euro) von mindestens elf Prozent, bislang waren bis zu zehn Prozent erwartet worden. Der Umsatz (2016: 57,6 Milliarden Euro) soll weiter um mindestens sechs Prozent wachsen. 

„Die positive Nachfrageentwicklung hat sich im zweiten Quartal 2017 fortgesetzt", bilanziert Vorstandschef Kurt Bock, der schon nach den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Gewinnsprung hatte verbuchen können. 

Nach Angaben von BASF konnten die Preise auch dank gestiegener Rohstoffpreise um sieben Prozent angehoben werden. Der Absatz legte um drei Prozent zu. 

„Im Vorjahresvergleich konnten wir den Absatz das fünfte Quartal in Folge steigern", sagt Bock. Währungs- und Portfolioeffekte trugen ebenfalls zum Umsatzwachstum bei. 

Wegen der guten Wirtschaftsentwicklung im ersten Halbjahr schätzt der Konzern die Rahmenbedingungen für das Gesamtjahr nun besser ein als zuvor. Das Bruttoinlandsprodukt, für das bislang ein Wachstum von 2,3 Prozent erwartet wurde, soll nun um 2,5 Prozent zulegen, für die Industrieproduktion gelten die gleichen Annahmen. Das Wachstum der Chemieproduktion wird unverändert bei 3,4 Prozent gesehen, beim Ölpreis korrigiert BASF die Erwartungen sogar etwas nach unten: Für die Sorte Brent werden nun im Jahresschnitt 50 US-Dollar je Barrel erwartet, davor waren es 55 US-Dollar. 

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dpa/kab

Quelle: Ludwigshafen24

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