Alkohol enthemmt

Betteln um Platz in der Zelle

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Ein nettes Plätzchen in der Ausnüchterungszelle (Symbolfoto).

Ludwigshafen - Ein Musterbeispiel für die enthemmende Wirkung von Alkohol: Ein junger Mann (20) beschimpft so lange die Polizei bis die ihn in die Ausnüchterungszelle steckt. Die Geschichte.

Vatertagsmorgen, 4 Uhr früh auf dem Berliner Platz: Ein junger Mann (20) pöbelt - offensichtlich betrunken - die Polizeibeamten an. 

Die Beamten haben eigentlich mit dem Pöbler nix zu tun, sie kümmern sich gerade um einen ganz anderen Sachverhalt.

Das interessiert den 20-Jährigen Mann nicht, lautstark beschimpft er weiter die Beamten. Die sind genervt und rufen eine weitere Streife hinzu. 

Die hinzugerufene Streife kümmert sich nun schwerpunktmäßig um den Mann, der weiterhin keine Ruhe gibt. Mittlerweile beschimpft er auch andere Leute auf dem Berliner Platz. Alles Bitten um Ruhe hilft nix, auch einen Platzverweis ignoriert er. Auch ein herbeigeeilter Kumpel kann den Pöbler nicht beruhigen. Es wird sogar noch schlimmer: Die Beamten wüßten wohl nicht, mit wem sie sich da anlegen.

:-) 

Den Beamten reicht's: Schluss mit lustig, sie verhaften den betrunkenen Mann (technisch: der Mann wird in Gewahrsam genommen). 

2,02 Promille Alkohol im Blut messen die Beamten auf der Wache. Bis zur Ausnüchterung darf der junge Mann die Gastfreundschaft der Polizei in der Ausnüchterungszelle genießen. 

Ob er dabei darüber nachgedacht hat, mit wem es sich angelegt hat?

vp/POL-PPR  

Quelle: Ludwigshafen24

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