Pandemie-Ticker

Corona in Ludwigshafen: Ausgangssperre & Verweilverbot – Stadt verlängert Maßnahmen

Ludwigshafen - Die aktuellen Fallzahlen, Entwicklungen und News rund um die Corona-Pandemie in Ludwigshafen findest Du hier in unserem News-Ticker:

  • Coronavirus in Ludwigshafen: Die Zahl der Infizierten ist auf 8.153 (+58) angestiegen. (Stand: 9. April, 3:08 Uhr, RKI)
  • Seit Beginn der Corona-Pandemie sind 307 Menschen (+1) im Zusammenhang mit dem Virus verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Ludwigshafen bei 171,8 (+6,3) (Stand: 9. April, 3:08 Uhr, RKI)

Update vom 9. April, 16:25 Uhr: Aufgrund des weiterhin hohen Infektionsgeschehens in Ludwigshafen mit einer 7-Tage-Inzidenz von aktuell 171,8 teilt die Stadt am Freitag mit, dass die bislang geltende Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verlängert werden – die bestehenden Regeln werden demnach unverändert bis zum 25. April fortgeführt.

Heißt: Vorerst bleibt alles wie es ist! Maßnahmen wie die nächtliche Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5 Uhr sowie das Verweilverbot an Wochenenden auf öffentlichen Plätzen und in Grünanlagen, die Kontaktbeschränkungen und Shopping nach Terminvereinbarung bleiben bestehen.

Die aktuelle Allgemeinverfügung der Stadt Ludwigshafen wäre in der Nacht zum Montag (12. April) abgelaufen.

Corona in Ludwigshafen: Die aktuellen Zahlen vom 9. April

Update vom 9. April, 6:54 Uhr: Laut Robert Koch-Institut ist die 7-Tage-Inzidenz in Ludwigshafen um 6,3 geklettert und beträgt somit aktuell 171,8. Damit hat Ludwigshafen den schlechtesten Wert in ganz Rheinland-Pfalz – noch vor Germersheim (154,2), Worms (149,6) und Speyer (142,4). Am Freitagmorgen meldet das RKI 58 Neuinfektionen in der Chemiestadt. Die Zahl der an oder mit Covid-19 Verstorbenen seit Beginn der Pandemie ist leider um ein Opfer auf 307 gestiegen.

Corona in Ludwigshafen: Mehrere Supermarkt-Mitarbeiter infiziert – Edeka geschlossen

Update vom 8. April, 6:58 Uhr: Während die 7-Tage-Inzidenz in Ludwigshafen weiterhin sinkt - um immerhin 4,1 auf aktuell 165,5 - trifft es einen Supermarkt im Stadteil Maudach besonders hart! Denn bei Edeka Krech in der Schweigener Straße gibt es mehrere akute Corona-Fälle unter den Mitarbeitern, weshalb der Laden geschlossen worden ist, wie MRN News berichtet. Auf einem Zettel der dortigen Eingangstür heißt es: „Zu Ihrem und unserem Schutz haben wir deshalb vorsorglich, den Markt vorübergehend zu schließen. Nach umfangreichen Tests und weiteren Präventionsmaßnahmen werden wir schnellstmöglich wieder für Sie da sein.

Corona in Ludwigshafen: Obwohl Inzidenz sinkt – Chemiestadt hat höchste Inzidenz in RLP

Update vom 7. April, 7:52 Uhr: Erfreulicherweise sinkt die 7-Tage-Inzidenz zwar um 5,4 auf aktuell 169,6, dennoch hat die Stadt Ludwigshafen damit den schlechtesten Wert in ganz Rheinland-Pfalz – noch vor den Nachbarn Worms (166,4) und Speyer (162,2). Dem Robert Koch-Institut sind bis Mittwochmorgen 40 Neuinfektionen gemeldet worden. Auch die Zahl der seit Pandemie-Beginn an oder mit Corona Verstorbenen ist um zwei auf jetzt 306 Tote gestiegen.

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz steigt – Darum könnte jetzt der Zahlen-Schock folgen

Update vom 5. April: Für Ludwigshafen wurden dem Robert-Koch-Institut bis zum Montagmorgen 45 neue Fälle gemeldet. Seit Beginn der Pandemie haben sich 7.946 Menschen in der Chemiestadt mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Corona-Toten bleibt unverändert bei 304. Die 7-Tage-Inzidenz klettert unterdessen immer weiter nach oben. Nach einem Wert von 165,1 am Ostersonntag liegt dieser nun bei 171,3 (+6,2). Doch es ist gut möglich, dass das nur der Beginn einer Zahlen-Explosion ist, denn nach den Ostertagen könnte sich die Lage weiter verschlimmern.

Der Grund: Auf der Übersichtsseite des RKI wird auf den Umstand hingewiesen, dass rund um die Feiertage meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen und in der Folge weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dadruch werden womöglich weniger Corona-Fälle an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet. Laut RKI ist es zudem möglich, dass nicht alle Ämter auch wirklich an jedem Tag die Zahlen übermitteln.

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz sinkt wieder – neues Testzentrum eröffnet am Dienstag

Update vom 3. April, 13:50 Uhr: Am Dienstag (6. April) wird das Corona-Schnelltestzentrum am Rathausplatz in Ludwigshafen eröffnet. Bisher befand sich das von Stadt Ludwigshafen und dem Deutschen Roten Kreuz betriebene Test-Center in der Friedrich-Ebert-Halle und ist nun in die Innenstadt umgezogen. Auf einer Fläche von 1.000 Quadartmetern haben die Bürger*innen ab Dienstag mitten in der Fußgängerzone die Möglichkeit, sich auf Corona-Infektionen testen zu lassen. Das neue Corona-Schnelltestzentrum im ehemmaligen H&M (Rathausplatz 17-21) hat von montags bis donnerstag, 10 bis 18 Uhr, und freitags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Update vom 3. April, 9 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz in Ludwigshafen sinkt weiter. Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag einen Wert von 168,9. Die Zahl der Neu-Infektionen stieg in Ludwigshafen laut RKI-Zahlen vom Samstagmorgen um 39 auf 7.874. Die Zahl der Covid-19-Toten blieb auch am Samstag gleich bei insgesamt 304 Todesopfern seit Beginn der Pandemie.

Corona in Ludwigshafen: Darum fällt Schwimmen im Bliesbad für die meisten ins Wasser

Update vom 1. April, 9:21 Uhr: Der nächste Sommer steht vor der Tür und klopft aktuell bereits mit entsprechenden Temperaturen an. Doch es gibt schlechte Nachrichten für alle Freunde des beliebten Bliesbads in Ludwigshafen-West: Denn wie bereits im Corona-Jahr 2020 dürfen sich frühestens Ende Mai nur Mitglieder in der Großen Blies erfrischen, wie der Mannheimer Morgen berichtet.

Aufgrund des enormen Ansturms hat der Förderverein Blies (1.300 Mitglieder) jetzt einen Aufnahmestopp bei den Mitgliedschaften (Familien 80 Euro, Einzelpersonen 50 Euro) verhängt. Schließlich gelte es während des Badebetriebs, die bestehenden Hygieneauflagen zu erfüllen. Und die sind bei rund 12.000 Quadratmetern Liegewiese gewährleistet, da eh nie alle gleichzeitig zum See kommen. Kleiner Wermutstropfen: Sollte das Konzept der Saison 2020 greifen, müssen Rutsche und Kinderbecken geschlossen bleiben.

Das beliebte Bliesbad in Ludwigshafen. (Archivfoto)

Corona in Ludwigshafen: Moderna statt AstraZeneca für U-60 im Impfzentrum Walzmühle

Update vom 31. März, 13:47 Uhr: Die Stadtverwaltung hat im Zuge der bestehenden Corona-Beschränkungen am Mittwoch (31. März) eine ergänzende Allgemeinverfügung für den Ostermontag erlassen. Da die bestehende Allgemeinverfügung keine ausdrücklichen Regelungen für Feiertage zu den Verweilverboten im öffentlichen Raum beinhaltete, bestand hierfür noch Regelungsbedarf. Entsprechend gilt nun am Ostermontag (5. April) ein Verweilverbot im Zeitraum von 0 bis 22 Uhr.

Update vom 31. März, 12:35 Uhr: Das Impfzentrum Ludwigshafen hält die AstraZeneca-Impftermine für Menschen unter 60 Jahren aufrecht, da diesen Impflingen ersatzweise das Präparat von Moderna verabreicht wird. Das heißt, dass am heutigen Mittwoch die davon betroffenen 65 Impftermine für Menschen unter 60 Jahren eingehalten werden können. Durch die Verwendung des Moderna-Präparats ist es ferner möglich, die 92 am Donnerstag sowie die 97 am Karfreitag angesetzten Impftermine – welche wegen des gestern beschlossenen AstraZeneca-Stopps für diese Altersgruppe zu entfallen drohten – planmäßig durchzuführen. Die Stadtverwaltung bittet daher alle Menschen, die unter 60 Jahren sind und einen Termin im Impfzentrum haben, diesen auch wahrzunehmen.

NameLudwigshafen am Rhein
BundeslandRheinland-Pfalz
Einwohnerzahl166.621 (Stand: 2016)
OberbürgermeisterinJutta Steinruck (SPD)

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz steigt an – Fehler führt zu Verzögerungen in Impfzentrum

Update vom 29. März: Laut Angaben des Robert Koch-Instituts haben sich in den vergangenen 24 Stunden in Ludwigshafen 45 Personen mit dem Coronavirus infiziert – die 7-Tage-Inzidenz liegt in der Chemie-Stadt inzwischen bei 164,9. Unterdessen kam es am Ludwigshafener Impfzentrum in der Walzmühle zu Verzögerungen. Hier mussten Impflinge, die für heute einen Termin gebucht hatten, längere Wartezeiten in Kauf nehmen.

Wie die Stadt Ludwigshafen am Montagabend informiert, kam es zuvor zu einem EDV-Fehler im Terminvergabesystem. In der Folge mussten die Mitarbeiter*innen des Impfzentrums in der Walzmühle die Termine neu ordnen – Auswirkungen auf die Anzahl der Impfungen hatte das jedoch glücklicherweise nicht.

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz explodiert! Ausgangssperre wird verlängert

Update vom 26. März, 15:55 Uhr: Gegenwärtig sind 679 Menschen in Ludwigshafen mit dem Coronavirus infiziert. Davon werden 174 in Krankenhäusern behandelt! Wegen anhaltend hoher Infektionszahlen und einer immer weiter steigenden Inzidenz hat die Stadtverwaltung nun die Allgemeinverfügung bis Mitte April verlängert. Damit werden die Maßnahmen wie beispielsweise die nächtliche Ausgangbeschränkung oder die Schließung von Gastronomie mit Außenbereich fortgesetzt. Ziel der Beschränkungen ist es, die Anzahl der Kontakte zu senken und damit die Pandemie so weit wie möglich einzudämmen. Die Allgemeinverfügung tritt ab Montagnacht (29. März 2021, 0 Uhr) in Kraft und gilt zunächst bis einschließlich 11. April 2021. 

Die sehr dynamische Pandemie-Entwicklung im Zusammenspiel mit Virus-Mutanten lässt uns leider keine Wahl, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten und damit die medizinische Versorgung der Bevölkerung so gut wie möglich zu gewährleisten“, erklärt Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck.

Der gesamte Wortlaut der Allgemeinverfügung und deren Begründung ist auf der städtischen Homepage unter der Internetadresse www.ludwigshafen.de nachzulesen.

Corona in Ludwigshafen: Stadt warnt vor falschen Flyern zu Impfungen

Update vom 25. März, 14:51 Uhr: Die Stadt warnt vor Handzetteln mit fehlerhaften Informationen vor Impfungen gegen das Coronavirus, die in den vergangenen Tagen in der Chemie-Stadt im Umlauf sind! Die Flyer zeigen unter anderem bereits vorausgefüllte Checklisten, auf denen vermeintliche Gesundheitsgefahren durch die Impfung aufgelistet sind. Der Checkliste ist zudem eine fingierte Impfbescheinigung beigelegt.

Die Stadtverwaltung warnt vor den irreführenden Inhalten auf diesen Flyern, da es sich hierbei nicht um Informationen von offiziellen Stellen und Fachbehörden handelt. Bei Fragen zu den Corona-Impfungen werden die Bürger gebeten, unter anderem das Informationsangebot zur Corona-Pandemie auf der städtischen Internetseite zu nutzen. Dort sind Kontaktadressen und Telefon-Hotlines aufgeführt, bei denen Informationen angefordert und nachgefragt werden können.

Corona in Ludwigshafen: BASF-Impfzentrum kommt – Wann und wo es eröffnet

Update vom 25. März, 6:59 Uhr: Das bereits vor Wochen angekündigte BASF-Impfzentrum soll Anfang April seinen Betrieb in Ludwigshafen aufnehmen. Als Standort soll eine Multifunktionshalle auf dem Werksgelände in der Nähe von Tor 11 dienen, wie eine Sprecherin des Chemie-Riesen auf LUDWIGSHAFEN24-Anfrage bestätigt hat. Man warte auf Impfstoff, der über die Landesregierung verteilt wird. Primär werden nur BASF-Mitarbeiter geimpft. In einem zweiten Schritt sei jedoch denkbar, dass auch deren Angehörige dort geimpft werden.

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz fast 160 – Merkels „Oster-Ruhe“ vom Tisch

Update vom 24. März, 11:15 Uhr: Nach Informationen des „Spiegel“ hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) in der kurzfristig angesetzten Schalte mit den 16 Ministerpräsidenten die erst am Montag (22. März) im Corona-Gipfel beschlossene „Oster-Ruhe“ als Fehler eingeräumt – und die Maßnahme umgehend rückgängig gemacht! Somit sind Gründonnerstag und Karsamstag doch keine Ruhetage.

Update vom 24. März, 10:20 Uhr: Nach heftiger Kritik an den Oster-Beschlüssen im Bund-Länder-Gipfel am Montag will Bundeskanzlerin Angela Merkel nun erneut mit den Länderchefs beraten. Ab 11 Uhr werde es eine weitere Schalte der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten geben, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch. Dabei soll es um den Umgang mit der anhaltenden Kritik gehen, die vor allem daran geübt wurde, dass nach dem stundenlangen Corona-Gipfel am Montag die Umsetzung zentraler Beschlüsse noch offen ist.

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz fast 160 – nur ein Landkreis ist noch schlechter

Update vom 24. März, 6:59 Uhr: Der Negativtrend in Ludwigshafen hält an. Die Zahl der Infektionen steigt um 34 neue Fälle auf jetzt 7.415 seit Beginn der Pandemie. Im gleichen Zeitraum sind 303 Menschen an oder mit Covid-19 verstorben – somit ist ein Todesfall mehr zu beklagen als noch am Vortag. Die wichtige 7-Tage-Inzidenz klettert laut Robert Koch-Institut um weitere 2,3 auf aktuell 159,6! Nur der Landkreis Altenkirchen (196,4) ist noch schlechter in Rheinland-Pfalz.

Corona in Ludwigshafen: 1. Tag Außengastronomie – Diebe klauen Bestuhlung im Ebertpark

Update vom 23. März, 12:19 Uhr: Kaum ist Außengastronomie in Rheinland-Pfalz und somit auch in Ludwigshafen wieder erlaubt, hat sich auch das beliebte und durch den Lockdown finanziell gebeutelte Turmrestaurant im Ebertpark darauf vorbereitet. Doch das haben auch dreiste Diebe mitbekommen und in der Zeit zwischen Montag (22. März) gegen 15 Uhr und Dienstag (23. März) um 8:30 Uhr alle Terrassenmöbel geklaut! Heißt: 24 komplette Terrassensets (je ein Tisch, zwei Stühle und eine Sitzbank) sind laut Polizei gestohlen worden – Gesamtschaden rund 24.000 Euro. Die Täter müssen aufgrund der großen Menge an Möbeln mit einem Lkw oder Transporter zugange gewesen sein.

Wer hat in der Tatzeit verdächtige Fahrzeuge oder Personen am oder im Ebertpark gesehen? Sachdienliche Hinweise bitte unter der Telefonnummer 0621/963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2.

Am Turmrestaurant im Ludwigshafener Ebertpark wurde die komplette Außenbestuhlung gestohlen. (Archiv)

Corona in Ludwigshafen: Bund-Länder-Gipfel beschließt bislang härtesten Lockdown

Update vom 23. März, 7:02 Uhr: Bund und Länder einigen sich in der Nacht auf Dienstag auf umfassende Corona-Maßnahmen im April. Über Ostern gilt nun der schärfste Lockdown seit Beginn der Pandemie. Vom 1. April bis einschließlich 5. April soll das öffentliche, private und wirtschaftliche Leben weitgehend heruntergefahren werden, um die dritte Welle zu brechen. „Wir haben das Virus noch nicht besiegen können, es lässt nicht locker“, so Merkel nach der rund elfstündigen Corona-Konferenz. Deutschland sei in einer sehr ernsten Lage mit exponentiell steigenden Fallzahlen, einer steigenden Belastung der Intensivstationen in den Kliniken und der Ausbreitung ansteckenderer Coronavirus-Varianten.

Das sind die neuen Corona-Regeln für Deutschland

  • Der Lockdown wird um drei Wochen bis zum 18. April verlängert.
  • Ostern: Die Feiertage sollen als „Ruhepause“ gelten. Nur am Samstag darf der Lebensmittelhandel öffnen. Private Treffen sind nur zwischen dem eigenen Hausstand und einem weiteren Hausstand, jedoch mit maximal fünf Personen erlaubt. Kinder bis 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Paare mit getrennten Wohnungen gelten als ein Haushalt. Ansammlungen im öffentlichen Raum sind verboten. Außengastronomie darf an den Oster-Feiertagen nicht öffnen. Für Gläubige darf ausschließlich ein Online-Angebot zur Verfügung stehen. Impf- und Testzentren bleiben aber geöffnet.
  • Notbremse: Bei einer Inzidenz von über 100 soll konsequent umgesetzt werden. Öffnungsschritte sowie weitere Verschärfungen sollen dann greifen. Unter anderem könnte dann wieder Ausgangssperre, strenge Kontaktregeln und verpflichtende Schnelltests an Orten, an denen Abstand und Masken tragen nicht möglich sind.
  • Tests an Schulen: Lehrer, Schüler und Kita-Beschäftigte sollen regelmäßig Corona-Tests durchführen. Bund und Länder streben „baldmöglichst zwei Testungen pro Woche“ an. Wo die Tests stattfinden, also zu Hause oder in der Schule, ist noch ein Diskussionsthema.
  • Mallorca Urlaub: Es ist erlaubt dort Urlaub zu machen, Bund und Länder appellieren aber an die Fluggesellschaften, keine zusätzlichen Flüge an den Osterfeiertagen anzubieten. Für alle Flüge aus dem Ausland nach Deutschland soll eine Testpflicht vor Abflug eingeführt werden.
  • Hotels: Tourismus an Ostern wird nicht möglich sein. Hotels und andere Beherbergungsbetriebe bleiben geschlossen. Allerdings pochten einige Länder auf die Möglichkeit in Ferienwohnungen, Ferienhäusern, Appartements, Wohnwagen und Wohnmobilen zu verreisen. Davon ist im Beschluss nichts mehr zu finden.
    Die nächste Corona-Konferenz findet am 12. April statt.

Update vom 23. März, 6:40 Uhr: Eigentlich wollte uns Ministerpräsidentin Malu Dreyer (60, SPD) heute über Urlaubsmöglichkeiten zu Ostern im eigenen Bundesland informieren – doch jetzt kommt alles ganz anders. Denn nach fast 12-stündigem Corona-Gipfel-Marathon ist „kontaktloser Urlaub“ vom Tisch und es steht uns der härteste Lockdown überhaupt bevor. Heißt: Die ohnehin bestehenden Einschränkungen werden aufgrund der rasant steigenden Infektionszahlen bis zum 18. April verlängert. Mögliche Lockerungen sollen auf die Zeit nach Ostern verschoben werden. Rheinland-Pfalz nehme den Beschluss an und setze ihn um, teilte Regierungssprecherin Andrea Bähner im Anschluss am frühen Dienstagmorgen in Mainz mit. Die Einzelheiten will Malu Dreyer noch am Morgen erläutern. Zunächst unterrichtet sie den Ältestenrat des Landtags (8 Uhr) und anschließend die Öffentlichkeit (9 Uhr).

Corona in Ludwigshafen: Stadt zieht „Notbremse“ – Ausgangssperre gilt erneut

Erstmeldung vom 19. März: Wegen ungebremst steigender Inzidenz-Zahlen hat die Stadt Ludwigshafen angekündigt, weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu ergreifen. Drei Tage in Folge hat der Inzidenz-Wert über 100 gelegen. Jetzt erlässt die Stadt eine neue Allgemeinverfügung, die das öffentliche Leben weiter einschränkt. Die Grundlage dafür sind die Beschlüsse des Bundes und der Ländern. Beim jüngsten Corona-Gipfel ist hierbei beschlossen worden, bei zunehmendem Infektionsgeschehen „Notbremsen“ verbindlich einzusetzen. Die neue Allgemeinverfügung wird am Montag (22. März) in Kraft treten und gilt zunächst bis einschließlich 28. März.

Corona in Ludwigshafen: Museen, Ausstellungen oder Galerien müssen wieder schließen

Bereits am vergangenen Dienstag (16. März) hat die Stadtverwaltung zahlreiche Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Ludwigshafen eingeführt, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Neu sind vor allem strengere Kontaktbeschränkungen und Regelungen für den Einzelhandel. Museen und Galerien müssen wieder schließen. Im Einzelnen gilt dann ab Montag:

  • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum, also in Straßen und auf Plätzen, ist nur alleine oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands und einer Person eines weiteren Hausstands gestattet. Kinder, die bis zu sechs Jahren alt sind und zu einem der beiden Hausstände gehören, werden dabei nicht eingerechnet.
  • Geschäfte können öffnen, wenn nach vorheriger Vereinbarung Einzeltermine vergeben worden sind. Dabei haben ausschließlich Menschen, die in einem Haushalt leben, zeitgleich Zutritt. Vergibt ein Geschäft mehrere Einzeltermine in Folge für einen Tag, so ist ein Zeitraum von mindestens 15 Minuten zwischen Ende und Beginn der jeweiligen Einzeltermine freizuhalten. Diese Regelung gilt auch für Büchereien und Archive.
  • Museen, Ausstellungen oder Galerien müssen wieder schließen.
  • Ebenso müssen Kosmetikstudios, Wellnessmassagesalons, Tattoo- oder Piercing-Studios und ähnliche Betriebe schließen.

Weiterhin geöffnet bleiben: Einzelhandelsbetriebe für Lebensmittel, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Getränkemärkte, Drogerien, Babyfachmärkte, Verkaufsstände auf Wochenmärkten, Apotheken, Sanitätshäuser, Reformhäuser, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf, Buchhandlungen, Baumärkte, Tierbedarfsmärkte und Futtermittelmärkte, Großhandel, Blumenfachgeschäfte, die Außenbereiche von Gärtnereien, Gartenbaubetrieben, Gartenbaumärkten und ähnlichen Einrichtungen, soweit sich der Verkauf auf das für den Gartenbau oder Pflanzenverkauf typische Angebot beschränkt.

Ebenso erlaubt sind Dienstleistungen, die medizinischen oder hygienischen Gründen dienen, wie solche von Optikern, Hörgeräteakustikern, Friseuren, bei der Fußpflege sowie der Podologie, bei Physio-, Ergo- und Logotherapien. Überall gilt die Einhaltung der Maskenpflicht.

Corona in Ludwigshafen: Ausgangssperre und Ladenschluss

Neu in der Verfügung, die sich an den Maßgaben des Landes orientiert, ist eine allgemeine Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr. Das heißt, dass man während dieser Zeit in Ludwigshafen seine Wohnung oder sein Haus nicht verlassen darf. Ausgenommen davon sind Menschen, die beruflich unterwegs sind, medizinische oder tierärztliche Versorgungsleistungen benötigen oder in Notlagen handeln. Ebenso möglich sind der Besuch von Ehe- oder Lebenspartner*innen sowie von kranken oder alten und auf Unterstützung angewiesene Menschen. Wer mit dem Hund Gassi geht, darf dies nur allein tun.

Tankstellen, Kioske, Einzelhandelsgeschäfte oder Supermärkte dürfen in der Zeit zwischen 21 Uhr und 6 Uhr keinen Alkohol verkaufen. Geschäfte müssen um 21 Uhr generell schließen.

Für Sportler*innen gilt ab Montag laut Verfügung, dass das Training und der Wettkampf im Amateur- und Freizeitsport in Mannschaftsportarten und im Kontaktsport untersagt ist. Amateur- oder Freizeitsportler*innen in Einzelsportarten dürfen in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen nur im Freien und nur alleine, zu zweit oder mit Personen, die dem eigenen Hausstand angehören, aktiv sein. Das Abstandsgebot ist dabei zu beachten.

Zoos, Tierparks oder botanische Gärten bleiben im Außenbereich geöffnet. Besucher*innen müssen einen Termin vorab vereinbaren.

Der gesamte Wortlaut der Allgemeinverfügung und deren Begründung ist auf der städtischen Homepage unter der Internetadresse www.ludwigshafen.de nachzulesen. Informationen hierzu erhalten die Bürger*innen der Stadt Ludwigshafen auch unter der Telefonnummer 0621/504-6000. Die Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr geschaltet; außerdem ist sie am kommenden Wochenende (20/21. März) an beiden Tagen von 10 bis 17 Uhr geschaltet. Ebenfalls können Fragen per E-Mail an die Adresse infocorona@ludwigshafen.de gerichtet werden.

Corona in Ludwigshafen: OB Steinruck appelliert an die Bevölkerung

Wir wissen, dass dies ein harter Einschnitt ist. Gerade erst gab es vorsichtige Lockerungen, die vielen Menschen auch viel bedeutet haben. Es ist uns sehr schwer gefallen, diese Allgemeinverfügung wieder erlassen zu müssen, aber uns bleibt keine andere Wahl: Wir müssen die Inzidenzzahlen wieder drücken und wir müssen alles tun, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Bund und Land haben in ihrer jüngsten Vereinbarung diese Notbremsen-Regelungen vorgesehen. Dem folgen wir und wir stehen auch in engem Kontakt mit dem Land. Ich appelliere inständig an alle Bürger*innen, sich an die Abstands- und Hygiene-Regeln zu halten und die Regelungen dieser Verordnung ernst zu nehmen“, erklärt Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck.

Die OB fügt aber auch hinzu: „Wir wissen, dass wir mit einer solchen Verordnung Freiheitsrechte einschränken. Wir machen uns das nicht leicht, wir ringen um jeden Punkt. Ich weiß aber auch, dass diese Verordnungen, so richtig und so wichtig sie sind, Menschen auch verwirren oder überfordern können. Nach einem Jahr Corona brauchen wir nachhaltige Strategien, wie wir mit dieser Pandemie umgehen. Sie wird uns noch einige Zeit begleiten. Daher erhoffe und erwarte ich mir auch von der bevorstehenden Runde der Kanzlerin mit den Ministerpräsident*innen neue Vorschläge und Ideen, wie es weitergeht. Niemand hat die Strategie schlechthin. Und es gibt auch nicht den einen oder einfachen Lösungsweg. Aber wir brauchen eine politische und gesellschaftliche Debatte über mögliche Perspektiven. Wir brauchen parlamentarische Debatten und wir brauchen den Dialog und die Diskussion mit den Bürger*innen. Dann eben unter Pandemiebedingungen, aber wir müssen miteinander reden. Nach einem Jahr Corona und all den Erfahrungen, die wir gemeinsam auf allen staatlichen und gesellschaftlichen Ebenen gemacht haben, ist es Zeit dafür.

Corona in Ludwigshafen: Kitas gehen in den Regelbetrieb bei dringendem Bedarf

Die Kindertagesstätten in Ludwigshafen gehen ab Montag, 22. März, wieder in den so genannten Regelbetrieb bei dringendem Bedarf. Die Stadt appelliert an die Eltern, ihre Kinder nur dann in die Kitas zu geben, wenn keine andere Betreuungsmöglichkeit besteht. Die Stadtverwaltung reagiert mit dieser Maßnahme auf die steigenden Infektionszahlen in Ludwigshafen, die sich auch in den Kindertagesstätten widerspiegeln. Derzeit sind in Ludwigshafen acht Kitas ganz oder teilweise geschlossen, weil entweder Kinder oder Erzieher*innen an Covid-19 erkrankt sind. Die Eltern werden heute von den Kindertagesstätten über die Veränderung informiert. Auch die Einrichtungen der Freien Träger schließen sich der Maßnahme an.

Wir nehmen die Entwicklung der Infektionen in Ludwigshafen sehr ernst. Wir sehen mit Sorge, dass wir in den Kindertagesstätten in den vergangenen Tagen ein verstärktes Infektionsgeschehen haben, das wir im Interesse der Gesundheit aller zurückdrängen müssen. Wir sind uns bewusst, dass das für die Familien in der Stadt eine nicht einfache Situation ist. Angesichts der hohen Infektionszahlen und auch im Einklang mit der neuen Allgemeinverfügung, die die Stadt mit Wirkung vom Montag erlassen hat, sehen wir allerdings keine andere Möglichkeit, als zum Regelbetrieb bei dringendem Bedarf zurückzukehren“, so Bürgermeisterin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg.

Rubriklistenbild: © dpa/Frank Rumpenhorst

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