10.000 Besucher weniger

Filmfestival: Direktor zieht durchwachsene Bilanz

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Festivaldirektor Michael Klötz zieht eine durchwachsene Bilanz nach dem 13. Festival des Deutschen Films.

Ludwigshafen - Das Festival des Deutschen Films zieht Bilanz: Dieses Jahr lief das Festival nicht ganz so gut, wie das Jahr zuvor. Festivaldirektor Michael Klötz erklärt, woran es liegt.

Das Festival des deutschen Films in Ludwigshafen hat in diesem Jahr weniger Zuschauer angezogen als 2016. Zur 13. Auflage der Filmschau seien etwa 102.000 Besucher auf die Parkinsel im Rhein gekommen, sagt Festivaldirektor Michael Kötz am Sonntag. 

2016 hat das Festival - nach Kötz Angaben die zweitgrößte Veranstaltung dieser Art in Deutschland nach der Berlinale - 112.000 Zuschauer gezählt. Kötz führt den Rückgang auf einen neuen Veranstaltungszeitraum und durchwachsenes Wetter zurück. 

Das sonst im Juni/Juli organisierte Festival ist in diesem Jahr erstmals im August/September über die Bühne gegangen - um eine potenzielle Bedrohung durch das im Frühjahr häufiger auftretende Rheinhochwasser zu vermeiden. 

Impressionen vom 11. Festival des deutschen Films

Einige Menschen seien an den neuen Termin noch nicht gewöhnt, andere seien zu dieser Zeit noch im Urlaub gewesen, sagte Kötz. Die Verschiebung sei aber alternativlos, wenn man auf der Insel bleiben wolle. Hochwasser könne den Boden aufweichen und die Standsicherheit der großen Bäume auf dem Gelände gefährden. Der Festivaldirektor kündigt an, 2018 wolle man das Programm besser strukturieren und sich besser auf das Wetter einstellen, etwa mit einem Zelt zum Aufwärmen.

Mehr Infos zum Thema:

>>> Vom Publikumsliebling und Filmkünstler: Diese Filme sahnen ab.

>>> 13. Festival des Deutschen Films: Mehr Filme, mehr Sicherheit.

jab/dpa

Quelle: Ludwigshafen24

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