Unfassbare Leistungen

Jugend forscht 2015: Die Siegerehrung

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Ludwigshafen - 195 Jungforscher, 113 geniale Ideen und fünf Themengebiete – Da war es sicher nicht einfach, die Bundessieger zu küren. Wer gewonnen hat:

Ein Mann legt eine Feder auf einen Palmwedel, legt dies wieder auf ein Palmwedel und macht das wieder und wieder, bis ein ein mehrere Meter langes Konstrukt in der Hand hat, das er dann auf dem Kopf balanciert, danach auf einem letzten Palmwedel. Keine unüberlegten oder hektischen Bewegungen. Man sieht ihm an, dass er auch nach langer Übung froh ist, dass das Vorhaben gelungen ist. Am Ende nimmt er die Feder weg – und alles fällt zusammen.

Wie viele Parallelen konnten die "JuFos", die Jungforscher beim Jugend-Forscht-Finale im BASF-Feierabendhaus zu ihren Arbeiten erkennen? Sicher sehr viele.

195 Finalisten, die besten der Besten waren in Ludwigshafen um endlich zu erfahren, wer die Bundessieger in den sechs Kategorien ist – Und wer wird den Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit bekommen?

Dass die Feier im Feierabendhaus stattfindet, ist kein Zufall. Schließlich werden in diesem Jahr gleich zwei Jubiläen gefeiert: 150 Jahre BASF und 50 Jahre Jugend forscht. In seinem Grußwort sagt Bundespräsident Joachim Gauck, etwas abschweifend von seinem Text, dass er nicht so, wie viele in seinem Alter denkt „dass nach uns die Welt untergeht, denn ich weiß, dass Ihr da seid.“

Und die Arbeiten der Preisträger – so wie die aller Finalisten können sich echt sehen lasssen: Myrijam Stetzer (15) uns Paul Foltin aus Duisburg haben einen Rollstuhl entwickelt, der allein durch die Bewegungen der Augen gesteuert ist. Den Praxisbezug muss man wirklich nicht lange suchen.

Im Fachgebiet Biologie konnte Mara Lauer (18) aus dem prälzischen Neuhemsbach mit dem Vorurteil aufräumen, dass Esel und Maultiere dumme Tiere sind, sondern sehr lernfähig. Bemerkenswert fand die Jury hierbei „die ungewöhnliche Probanden- und Materialwahl“.

Ebenfalls aus der Pfalz kommt der Preisträger im Bereiche Chemie: Maximilian Albers (17) aus Montabaur hat eine Wärmebatterie aus Natriumsalzhydraten, die überschüssige Energie aus Solaranlagen speichern und später gezielt abgeben kann.

Patricia Asemann und Robin Heinemann (beide 16) vom Schülerforschungszentrum Kassel haben es geschafft, auf dem Computer die Entwicklung von Planetensystemen aus Satibscheiben zu simulieren. An sie geht der Preis für Geo- und Raumwissenschaften. Robin war die Siegerehrung sogar wichtiger als sein OP-Termin, denn eigentlich ist er am Fuß verletzt und sollte gerade unterm Messer liegen...

Nils Wasmuth (19) aus Bonn hat sich mit 16-dimensionalen Sedenionen beschäftigt und herausbekommen, was pasiert, wenn man diese durch Null teilt. Der Preis im Bereich Mathematik/ Informatik geht an ihn.

Anselm von Wagenheim (18), erhielt den Preis für Physik. Er arbeitet an einem Monopod, ein Roboter, der auf eiem einzigen Bein steht. Auf die Frage von Moderatorin Susanne Holst gab er die einfache aber geniale Antwort :„Man braucht weniger Standfläche.

Wem Sudokus zu langweilig sind, der kann sich in Zukunft auf den Roboter von Paul Kutzer (18 Jahre) aus Regensburg freuen. Für seine Erfindung, die Sudokus scannt, in sekundenschnelle löst und korrekt beschriftet, erhält er den Fachgebietspreis Technik.

Eine wahrlich außergewöhnliche Arbeit reichte Lukas Stockner (18) aus Reischach ein. Er schaffte es Lichtstrahlen und deren Verbreitung und Streuung am Computer so zu simulieren, dass eine Computergrafik einer mit Wein gefüllte Karaffen verblüffend naturgetreu aussieht. Dafür erhält er den Preis des Bundespräsidenten. Zusätzlich wird er zum European Contest for Young Scientists in Mailand eingeladen.

Ein toller Vormittag, bei dem sich auch der Bundespräsident, der Schiremherr von „Jugend forscht“ sichtlich wohl fühlt: „Für mich der Emotioale Höhepunkt des Tages“ sagter – natürlich hatte auch er sich schon aufs Fußball-Finale gefreut, „aber da weiß ich, dass ich mich ärgern werde.“ 

chr

Quelle: Ludwigshafen24

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