Verdacht auf fahrlässige Tötung

Tod im Gleisbett: Ermittlungen gegen Straßenbahnfahrerin!

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Die Unfallstelle in der Saarlandstraße am Samstag, 30. Januar.

Ludwigshafen-Mundenheim - Der mysteriöse Todesfall einer 50-jährigen Frau, die leblos in einem Gleisbett gefunden wurde, stellt die Ermittler vor ein Rätsel. Nun liefert die Obduktion neue Ergebnisse.

Am Samstagabend wird die Leiche einer unbekannten 50-Jährigen in einem Gleisbett in der Saarlandstraße gefunden. Es kann zunächst nicht eindeutig geklärt werden, ob es sich um ein Unfallgeschehen handelt.

Am nächsten Tag kann dank eines Zeugenhinweises die Identität der Toten geklärt werden. Sie war kurz zuvor als vermisst gemeldet worden, hinterlässt zwei Kinder.

Fahrlässige Tötung?

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal wird am Dienstag eine Obduktion durchgeführt. Dabei können keine objektiven Anzeichen auf Gewalteinwirkung Dritter gefunden werden.

Vielmehr war ausweislich des rechtsmedizinischen Gutsachtens der Zusammenstoß mit einer Straßenbahn todesursächlich“, heißt es am Mittwochmittag in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Frankenthal und des Polizeipräsidiums Rheinpfalz.

Die Verstorbene war zum Todeszeitpunkt „erheblich alkoholisiert“.

Nun hat die Staatsanwaltschaft Frankenthal ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen die Straßenbahnfahrerin, die den Fund der Leiche gemeldet hatte, eingeleitet.

StA/pol/rob

Quelle: Ludwigshafen24

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