5 Tage später

Nach Amok-Alarm: Polizei sucht immer noch nach bewaffnetem Teenie

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Fünf Tage nach dem Amok-Alarm sucht die Polizei weiterhin nach dem bewaffneten Jugendlichen.

Ludwigshafen-Mundenheim - Fünf Tage nach dem Amok-Alarm an zwei Ludwigshafener Schulen mit einem SEK-Einsatz sucht die Polizei weiterhin nach dem bewaffneten Jugendlichen:

Seit dem Amok-Alarm am Mittwoch (14.März) sind nun schon ein paar Tage vergangen und an der Karolin Burger Realschule und dem Heinrich-Böll-Gymnasium ist wieder Normalität eingekehrt. In der Zwischenzeit sucht die Polizei weiterhin nach dem Jugendlichen, der mit einer Waffe in der Hand von drei Zeugen gesehen wurde. 

Bis jetzt haben sich keine weiteren Zeugen gemeldet“, sagt ein Sprecher des Polizeipräsidiums Rheinpfalz am Montag (19. März). Doch gerade diese sind wichtig, um neue Erkenntnisse über den jungen Mann zu gewinnen und ihn aufzuspüren. Eine Polizeistreife sei vor Ort und kontrolliere die Straßen im Bereich des Schulzentrums.

Rückblick

Kurz vor Unterrichtsbeginn sieht eine 34-Jährige einen jungen Mann, den sie auf 14 Jahre schätzt, mit einer Pistole in Richtung der beiden Schulen laufen! Zwei Schülerinnen bestätigen, dass sie den Jugendlichen auch gesehen haben. Gegen 7:30 umstellt die Polizei zusammen mit einem SEK-Team die Schulen. Diese durchsuchen das gesamte Gelände, finden den bewaffneten Teenager aber nicht.

SEK-Einsatz an 2 Schulen: „Keine konkrete Gefahrenlage“

In der Zwischenzeit verbarrikadieren sich die Schüler und Lehrer in den Klassenzimmern, werden später in die Turnhallen evakuiert und professionell betreut

So wird der Jugendliche beschrieben:

  • Zwischen 13 und 14 Jahren alt 
  • Braune Augen 
  • Er trug eine blaue Jacke, eine dunkle Kapuze, schwarze Turnschuhe mit orangefarbener Applikation und einen Rucksack.

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Hinweise nimmt die Polizei unter ☎ 0621 9632773 oder per Mail an kiludwigshafen@polizei.rlp.de entgegen.

dpa/dh

Quelle: Ludwigshafen24

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