Stadtoberhaupt hartnäckig

BASF-Explosion: OB Lohse fordert lückenlose Aufklärung!

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Wird alle Bürger freuen: OB Dr. Eva Lohse bleibt bei der Aufklärung des Unglücks hartnäckig.

Ludwigshafen – Auch zwölf Wochen nach der BASF-Explosion mit vier Toten sind noch viele Fragen offen! Stadtoberhaupt Dr. Eva Lohse (60, CDU) fordert lückenlose Aufklärung:

Auch weil der mutmaßliche Verursacher, ein Arbeiter einer Fremdfirma, 12 Wochen nach der dramatischen Explosion bei Chemie-Riese BASF am 17. Oktober 2016 noch immer schweigt, sind noch viele entscheidende Fragen offen.

Explosion erschüttert BASF-Gelände

Vier Menschen sind bei dem Inferno ums Leben gekommen, 29 Personen wurden teils schwer verletzt. Ein Aniliner liegt noch immer in der Klinik (WIR BERICHTETEN).

Nach Explosion: Arbeiten an BASF-Unglücksstelle

Jetzt fordert Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse (CDU) im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur erneut eine umfassende Aufarbeitung sowie Aufklärung der Katastrophe: „Die chemische Industrie birgt Gefahren, deswegen ist die Sicherheitsfrage von ganz großer Bedeutung, und das ist auch allen Beteiligten bewusst. Deswegen ist es richtig und wichtig, dass dieser Unfall ganz minutiös aufgearbeitet wird. Und wenn man sieht, was man eventuell anders und besser machen kann, um sowas zu verhindern, dann müssen selbstverständlich auch entsprechende Konsequenzen gezogen werden.“ 

Deshalb müsse „die BASF da auch Rede und Antwort steht“, so das Stadtoberhaupt weiter.

Impressionen vom „Bürgerdialog“ zum BASF-Unglück

Der eigens von Stadt und Konzern einberufene Bürgerdialog am 1. Dezember 2016 mit rund 400 interessierten und besorgten Anwohnern sei dabei der richtige Schritt des öffentlichen Umgangs mit diesem Thema (WIR BERICHTETEN).

Schließlich gehe es darum, „Transparenz herzustellen, zu diskutieren, Ängste aufzunehmen, Antworten zu geben“. Deshalb werde es „auch weiterhin Bürgerforen geben“. 

Über das mehr als 150-jährige Verhältnis von Stadt Ludwigshafen und BASF sagt Lohse: „Wir sind eine Traditions- und Schicksalsgemeinschaft.“ Daher müsse verlorengegangenes Vertauen unbedingt gemeinsam zurückgewonnen werden: „Denn es geht uns schon grundsätzlich um die Frage des Industriestandortes Deutschland. Wir brauchen die Industrie, denn sie ist die Quelle unseres Wohlstandes. Und die Industrie braucht umgekehrt aber auch die Akzeptanz der Bevölkerung.

Die Staatsanwaltschaft Frankenthal vermutet, dass ein Mitarbeiter einer Fremdfirma eine falsche Rohrleitung angeschnitten und damit den Brand ausgelöst hat, dem die verheerende Explosion folgte. 

>>> Hier findest Du unsere große Themenseite zur BASF-Explosion im Landeshafen Nord <<<

dpa/pek

Quelle: Ludwigshafen24

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