Gefahrenstelle gesichert

Gas-Explosion – Jetzt gibt die Feuerwehr Entwarnung!

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Die Folgen der Gas-Explosion.

Ludwigshafen-Oppau - Endlich ist die Gefahr vorüber: Feuerwehr und Polizei geben Entwarnung. Die Gasleitung ist nun gesichert, die Sperrung von Unglücksort und Umgebung ist aufgehoben. 

Nach Gas-Explosion und dem erneuten Gas-Austritt an der Unglücksstelle, ist die Gefahr nun gebannt. 

Polizei und Feuerwehr konnten jetzt Entwarnung geben. 

Schwere Gasexplosion in Ludwigshafen-Oppau

Eineige Wohnungen im unmittelbaren Bereich der Unglücksstelle sind noch immer nicht bewohnbar. Davon betroffen sind die Gebäude in der Jakob-Scheller-Straße sowie ein Haus in der Oppauer Straße. Die Menschen, die nach der Explosion nicht in ihre Wohnungen zurück konnten, wurden zum Teil in Hotels untergebracht. Jetzt sucht die Stadt vorsorglich nach neuen Unterkunftsmöglichkeiten für die Betroffenen. Soweit es gefahrenlos möglich war, konnten die Bewohner ihre persönlichen Gegenstände aus den Wohnungen holen.

Zahlreiche Bewohner konnten glücklicherweise in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Versorgung mit Strom und Wasser konnte gewährleistet werden. 

Aktuell prüft die Stadt die Statik der Häuser.

Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse hatte extra ihren Urlaub abgebrochen, um vor Ort sein zu können. 

„Das ist für Ludwigshafen und natürlich vor allem für die Stadtteile Oppau und Edigheim ein furchtbares Ereignis und für die Anwohner ein echtes Schock-Erlebnis. Auch ich war sehr betroffen, als ich von meinem Büro informiert wurde, und habe deswegen sofort meinen Urlaub abgebrochen. Ich war gestern Abend noch vor Ort und habe mir an der Unglücksstelle ein Bild von der Lage gemacht und im Bürgerhaus Oppau mit den Anwohnerinnen und Anwohnern gesprochen. Unser Mitgefühl gilt natürlich den Angehörigen des Verstorbenen und der Verletzten. Ich bin sehr dankbar für die gute und hochprofessionelle Arbeit der Feuerwehr, der Rettungsdienste, der Polizei. Die Zusammenarbeit hat hervorragend funktioniert.“

Auch die Reaktionen aus der Bevölkerung lobte Lohse: „Ich habe den Eindruck, dass es angesichts der Situation eine große Anteilnahme der Bevölkerung gibt. Wir in Ludwigshafen halten zusammen. Jetzt sind vor allem zwei Dinge zu tun: Zum Einen den Betroffenen, den Verletzten, aber auch denjenigen, die momentan nicht in ihre Wohnung können, zu helfen. Das läuft momentan sehr gut. Und zum anderen muss es natürlich darum gehen, in aller gebotener Gründlichkeit die Ursachen aufzuarbeiten.








Die Anwohner in einem Radius von 150 Metern wurden noch am Abend aufgefordert, ihre Wohnungen nicht zu verlassen und Fenster und Türen verschlossen zu halten. Die Sperrung und auch die Sicherheitsanweisungen konnten nun aufgehoben werden. 

In der Nacht hatte die Feuerwehr ein Leck an der Straßenversorgungsleitung festgestellt. Die Leitung wurde bei der Explosion der Gas-Pipeline beschädigt. Bei Messungen der Feuerwehr wurden leichte Gasausdünstungen festgestellt. Nun konnte die Schadenstelle gesichert werden.

>>> Erneuter Gas-Austritt an Unglücksstelle

Schwere Gasexplosion in Ludwigshafen-Oppau

Die Explosion während Arbeiten an einer Gasleitung im Ludwigshafener Stadtteil Oppau hatte am Donnerstag einen Bauarbeiter in den Tod gerissen. 26 Menschen wurden verletzt, vier von ihnen schwer. 

Rund 50 Häuser waren bei dem Unglück beschädigt worden. Am Explosionsort klaffte ein etwa fünf bis sechs Meter tiefer Krater mit einem Durchmesser von zehn Metern. Zahlreiche Wohnungen konnten nicht mehr genutzt werden. Die Bewohner mussten die Nacht teilweise in Hotels verbringen, wie ein Feuerwehrsprecher am Freitagmorgen mitteilte.

Ein Bautrupp hatte an einer Gas-Pipeline gearbeitet. Vor einigen Tagen war hier ein Problem festgestellt worden. Die Ursache der Explosion ist bislang jedoch noch immer völlig unklar.

>>> Gas-Explosion in Oppau

Staatsanwaltschaft und Polizei haben die Ermittlungen übernommen. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, soll dies jedoch noch längere Zeit in Anspruch nehmen.

Für die Betroffenen wurde nun ein Spendenkonto eingerichtet:

Spendenkonto Nummer 193056074 bei der Sparkasse Vorderpfalz

IBAN: DE93545500100193056074

BIC: LUHSDE6AXXX

Stichwort „Gasexplosion Ludwigshafen“

Anmerkung: Der Artikel wurde um 12:05 Uhr um einige neue Aspekte ergänzt.

dpa/mk

Quelle: Mannheim24

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