Großeinsatz der Feuerwehr

Chlorgas-Austritt in Freibad: 60 Personen evakuiert

Zwei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr helfen einem dritten bei einer Übung am 02.02.2014 in Timmendorfer Strand (Schleswig-Holstein).
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Nach einem Chlorgasaustritt in einem Oppauer Freibad muss die Feuerwehr unter schwerem Chemikalienschutzanzug das Leck finden (Archivbild).

Ludwigshafen-Oppau – Ein Chlorgasleck in einem Freibad verursacht einen Großeinsatz der Feuerwehr. Insgesamt 60 Freibadgäste haben Glück im Unglück.

  • Großeinsatz der Feuerwehr in Ludwigshafen
  • Im Stadtteil Oppau tritt Chlorgas in einem Freibad aus
  • Die knapp 60 Freibadgäste haben Glück im Unglück.

Am Donnerstagnachmittag ( 2. Juni) wird die Feuerwehr Ludwigshafen zu einem Gefahrstoffaustritt in den Strandweg nach Ludwigshafen-Oppau gerufen. Dort stellen die Einsatzkräfte einen Chlorgasaustritt in einem Freibad fest. Durch die Erkundung der Feuerwehr unter schwerem Chemikalienschutzanzug kann ein Leck im Technikraum des Freibades festgestellt werden. Messungen ergeben einen leichten Austritt von Chlorgas. Im Zuge des Einsatzes werden auf dem Gelände insgesamt 60 Personen evakuiert. Vorsorglich werden die Badegäste durch die alarmierten Notärzte gesichtet; alle bleiben glücklicherweise unverletzt. Jedoch wird ein Mitarbeiter des Freibades durch das austretende Gas verletzt und mit einem Rettungswagen in eine umliegende Klinik transportiert.

Ludwigshafen: Chlorgas-Austritt in einem Freibad in Oppau

Vorsorglich wird die Umgebung großräumig mit Messfahrzeugen kontrolliert. Es sind aber keine erhöhten Konzentrationen nachgewiesen worden. Für die Bevölkerung im nahen Umfeld besteht nach Angaben der Feuerwehr gegenwärtig keine Gefahr. Zusätzlich wird eine Fachfirma am heutigen Abend prüfen, inwieweit ein Badebetrieb am morgigen Freitag (3. Juli) möglich ist.

Insgesamt sind mehrere Dutzend Einsatzkräfte Vor Ort: Die Feuerwehr Ludwigshafen mit 35 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Oppau, der Rettungsdienst mit 5 Fahrzeugen, der Leitende Notarzt, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und die Polizei. Die Berufsfeuerwehr Worms unterstützt dabei die Feuerwehr Ludwigshafen mit einem Messfahrzeug. (PM/esk)

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