„Es wird noch ein bisschen dauern.“

Gas-Explosion von Oppau: Aufklärung nach Ostern

Es sei nicht ausgeschlosssen, dass es sich um ein reines Unglück handele, sagte Oberstaatsanwalt Hubert Ströber.

Ludwigshafen-Oppau – Die Verantwortlichen der schrecklichen Gas-Explosion im Oktober 2014 sind noch nicht zur Rechenschaft gezogen worden. Nach Ostern will die Staatsanwaltschaft darüber informieren.

Es stehe noch ein zentrales Gutachten aus, mit dem vor Ostern nicht mehr zu rechnen sei, so der Leitende Oberstaatsanwalt in Frankenthal, Hubert Ströber. „Es wird noch ein bisschen dauern.“

Bei der Explosion einer Gasleitung war am 23. Oktober ein 58 Jahre alter Arbeiter getötet worden, ein zwei Jahre jüngerer Kollege starb später im Krankenhaus. 22 Menschen wurden verletzt (WIR BERICHTETEN MEHRFACH). 

Schwere Gasexplosion in Ludwigshafen-Oppau

Der Sachschaden ging in die Millionen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Unbekannt wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Brandstiftung und fahrlässigen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.

Die Katastrophe aus der Vogelperspektive

Zwei Tage nach Gas-Explosion: Großes Aufräumen in Oppau!

Die Arbeiter einer hessischen Baufirma hatten im Auftrag der Firma Gascade die Leitung freilegen sollen, an der bei einer Kontrolle Unregelmäßigkeiten festgestellt worden waren. „Letztlich geht es uns darum, wie konnte es zu dieser Explosion kommen und wer ist - gegebenenfalls - dafür verantwortlich“, sagte Ströber. 

Es sei nicht ausgeschlosssen, dass es sich um ein reines Unglück handele. Es müsse aber auch gefragt werden, ob die Explosion hätte vermieden werden können.

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Quelle: Mannheim24

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