Mann (20) verurteilt

3,5 Jahre Haft nach tödlichen Messerstichen bei Familienfeier 

+
(Symbolfoto)

Ludwigshafen-Pfingstweide – Nach dem tödlichen Ende einer Familienfeier im Sommer 2016 muss ein junger Mann für längere Zeit ins Gefängnis. Das Prozessende am Landgericht Frankenthal.

Das dramatische Ende einer familiären Tauffeier beschäftigt noch immer die Einwohner der Pfingstweide – und am Mittwoch (4. Januar) das Landgericht Frankenthal...

Denn nachdem ein 20-Jähriger in den frühen Morgenstunden des 19. Juni 2016 in der Budapester Straße während einer Schlägerei seinem Widersacher (20) letztendlich tödliche Messerstiche zugefügt hat (WIR BERICHTETEN), muss er jetzt wegen Totschlags für 3,5 Jahre ins Gefängnis.

Dabei wertet das Gericht sogar als strafmildernd, dass der Verurteilte zuerst angegriffen wurde und nach Jugendstrafrecht zu beurteilen ist. Außerdem hat er die Bluttat gestanden und brach kurz vor der Urteilsverkündung in Tränen aus.

Den Antrag seiner Verteidigers auf Freispruch wegen Notwehr schmetterte Richterin Alexandra Ulrich dagegen ab. Möglicherweise gehe man in Revision.

Rückblick

Die beiden Männer sehen sich bei der Familienfeier mit mehr als 40 Gästen im Gemeinschaftshaus überhaupt zum ersten Mal. Das spätere Opfer habe jedoch stundenlang permanent provoziert.

Die Situation schaukelte sich bis zu der fatalen Schlägerei gegen 5 Uhr früh hoch. Im Freien eskalierte der Streit völlig: Nach neun Stichen mit einem Küchenmesser – davon zwei in die Brust – bricht der Mann schwerverletzt zusammen, stirbt trotz Not-OP gegen 12:30 Uhr mittags im Krankenhaus.

Der Messerstecher konnte schließlich noch in der Nähe des Tatort festgenommen werden, saß seither in der JSA Schifferstadt.

pek

Quelle: Ludwigshafen24

Die Bilder der Verfolgungsfahrt in Wiesloch

Die Bilder der Verfolgungsfahrt in Wiesloch

Tödlicher Unfall auf der B291!

Tödlicher Unfall auf der B291!

Feuer auf AVR-Gelände! 

Feuer auf AVR-Gelände! 

Kommentare