Mit 100 Sachen durch die 30er Zone  

Wilde Verfolgungsjagd in Ludwigshafen: Irrer Benz-Fahrer gefährdet Menschenleben!

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Wilde Verfolgungsjagd in Ludwigshafen: Benz-Coupé-Fahrer bringt Menschenleben in Gefahr (Symbolbild).

Ludwigshafen-Pfingstweide – Ein verantwortungsloser Raser liefert sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Dass er dabei Menschenleben riskiert, scheint ihm völlig egal zu sein. 

  • In Ludwigshafen-Pfingstweide beobachtet die Polizei einen Raser   
  • Mit quietschenden Reifen rast ein Mercedes durch den Kreisverkehr 
  • Als der Fahrer zum Halten aufgefordert wird, beginnt eine Verfolgungsjagd   

Am späten Mittwochabend (21. August) kommt es gegen 22 Uhr in Ludwigshafen (Pfingstweide) zu einer wilden Verfolgungsjagd. Ausgangspunkt der rasanten Polizeiaktion in Ludwigshafen ist das Fahrverhalten eines übermütigen Mercedes-Fahrers. Dieser fällt den Beamten auf, als er in der Oppauer Straße mit seinen silbernen Cabrio-Coupé - die Polizei geht von einem Mercedes SLK aus - in Rennfahrer-Manier aufs Gas tritt. 

Mit quietschenden Reifen braust der Raser durch den Kreisverkehr. Auf Höhe der Bushaltestelle Oppauer Straße (in Richtung Pfingstweide) schalten die Polizeibeamten das Anhalte-Signal und das Blaulicht mit Martinshorn ein. Auf frischer Tat ertappt, wäre zu erwarten gewesen, dass der Raser sein Tempo drosselt und den Beamten eine fadenscheinige Ausrede für sein Gepose präsentiert - doch es kommt anders. 

Ludwigshafen: Raser liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei 

Als der Mercedes-Fahrer die Beamten der Polizei Ludwigshafen in seinem Nacken registriert, erhöht er seine Geschwindigkeit umso mehr und versucht dem Zugriff der Beamten zu entkommen. Im Zuge der wilden Verfolgungsjagd rast der Verkehrsrowdy mit 100 Stundenkilometern in der 30er-Zone der Budapester Straße. 

Die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer scheint ihm völlig egal zu sein. Außerdem erhöhen die Sichtverhältnisse bei Dunkelheit das Risiko für Passanten - auch das scheint der Raser in Ludwigshafen völlig gleichgültig hinzunehmen. Gleiches gilt natürlich nicht für die Polizisten, denn als der skrupellose Raser in die Prager Straße einbiegt, sehen sich die Beamten gezwungen, die Verfolgungsjagd abzubrechen. Anders als der verantwortungslose Raser, wollen die Beamten keine Unbeteiligten unnötig in Gefahr bringen.

Ludwigshafen: Polizei sucht Zeugen, um Raser zu identifizieren 

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zu dem silbernen Mercedes und dem Raser machen können. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 unter der Telefonnummer ☎ 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de.

Ludwigshafen/Mannheim/Heidelberg: Drei wilde Verfolgungsjagden in sieben Tagen 

Lediglich drei Tage zuvor (18. August) ereignet sich auch in Heidelberg ein ähnlicher Fall. Auch hier versucht ein Raser in seinem VW-Polo, dem Zugriff der Polizei zu entkommen - dabei treibt er es absolut auf die Spitze

Bei einem schweren Unfall im Odenwald gefährdet ein 28-Jähriger das Leben anderer Verkehrsteilnehmer, der Grund vermutlich zu hohe Geschwindigkeit.

Eine Verfolgungsjagd der etwas anderen Art liefern sich zwei Mannheimer Polizisten Anfang November. Auf einem Video rennen die beiden Beamten augenscheinlich einem Streifenwagen hinterher. Prompt geht das Video in den sozialen Medien viral, da Nutzer im Netz behaupten, der Streifenwagen wäre geklaut worden. Nach Angaben der Polizei Mannheim soll das allerdings nicht der Fall gewesen sein, die Beamten wären einem Tatverdächtigen hinterhergelaufen. Laut Polizeipräsident sei es ein klassischer Fall von „Fake News“.

pol/esk 

Quelle: Ludwigshafen24

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