Unglaublich!

Mann transportiert 140 Vögel in Mini-Boxen: 9 Tauben sterben

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Ein Mann transportiert über 140 Vögel in zu kleinen Boxen: 9 Tauben sterben.

Ludwigshafen-Ruchheim - Ein total überladener Sprinter ist samt Anhänger auf der A61 unterwegs. Doch die Ladung hat es in sich: Über 140 Vögel sitzen zusammengepresst in Mini-Boxen.

Die Autobahnpolizei Ruchheim stoppt am Mittwoch einen Fahrer, der einen privaten Tiertransport durchführt. Der Rumäne wird gegen 11:35 Uhr mit seinem total überladenen Sprinter mit Anhänger auf dem Parkplatz ‚Auf dem Hirschen‘ an der A61 kontrolliert. 

Wie sich herausstellt transportiert er seinen gesamten Hausstand einschließlich seiner Haustiere von Frankreich nach Rumänien. Auf dem selbst gebauten und nicht zugelassenen Autoanhänger hat er viel zu kleine Gitterboxen - für die Menge an Tieren, die er transportiert!

Denn in dem kleinen Anhänger sind 23 Legehennen, circa 40 Zwerghühner und etwa 80 Tauben auf engsten Raum gequetscht: Und das bei einerAußentemperatur von 33 Grad!

Die Polizei verbeitet es ihm weiterzufahren und stellt das Gespann sicher. Doch trotz sofortiger ‚Erster Hilfe‘ für die Vögel, sterben neun Tauben.

Ein Mann transportiert über 140 Vögel in zu kleinen Boxen: 9 Tauben sterben.

Die anderen Tiere können schnell und unbürokratisch in Tierheimen untergebracht werden. Der Fahrer verzichtet auf seine Tiere und so finden viele von ihnen noch am selben Tag ein neues Zuhause. Ein Huhn legt im Tierheim sogar ein Ei, als es vom neuen Eigentümer in Empfang genommen wird. 

Gegen den 36-jährigen Fahrer wird ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz und Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. 

Außerdem muss er 500 Euro für die Versorgung und Unterbringung der Tiere noch an Ort und Stelle bezahlen. Am Nachmittag kann er dann seine Fahrt nach Rumänien fortsetzen - allerdings ohne den selbstgebastelten Anhänger.

jab/pol

Quelle: Ludwigshafen24

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