Diskussionen um Zeitplan

Sanierung und Abriss der Hochstraßen: Das Mega-Projekt im Überblick! 

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Diskussionen um die Mega-Maßnahme Hochstraße (Archivfoto)

Ludwigshafen - Nachdem die Sanierung der Hochstraße immer wieder nach hinten verschoben wurde, gibt es jetzt weitere Planänderungen, die in Mannheim nicht gern gesehen werden:

  • Die marode Hochstraße Nord muss abgerissen, die Hochstraße Süd saniert werden.
  • Ursprünglich sollte die Hochstraße Süd vor dem Abriss der nördlichen Strecke saniert werden – als Ausweichstrecke.
  • Anfang 2019 werden diese Pläne komplett über Bord geworfen. Geplant ist nun, mit den vorbereitenden Maßnahmen für den Abriss der Hochstraße Nord Mitte 2020 zu beginnen.
  • Was mit der Hochstraße Süd geschieht ist derzeit noch offen.

Update vom 22. August: Wie die Stadt Ludwigshafen mitteilt, wird die Hochstraße Süd mit sofortiger Wirkung gesperrt! Grund sind die neuesten Untersuchungen durch einen Statiker. Hier liest Du weitere Details zur Spontan-Sperrung der Hochstraße.  Über das neue Liniennetz der rnv berichten wir ebenfalls.

Ludwigshafen: Mega-Projekt Hochstraße – Stadt will Rathaus-Center kaufen

Update vom 15. April: Am Montag entscheidet der Gemeinderat in einer nicht-öffentlichen Sitzung über den Kauf des Rathaus-Centers. Der Grund ist der Abriss der Hochstraße Nord, die direkt über das Rathaus-Center führt. Während des Abrisses wird es aus Sicherheitsgründen, aber auch wegen des Lärms fast unmöglich sein das Rathaus-Center weiter zu betreiben. Die Stadt Ludwigshafen will das Rathaus-Center bis Ende 2021 schließen um freie Hand beim Abriss und dem Bau einer Stadtstraße zu haben. Der Kaufpreis für das Rathaus-Centers soll bei etwa 42 Millionen Euro liegen. 

Update vom 11. April: Das Bürgerforum als Auftaktverantsaltung zum Bürgerdialog sorgt zumindest in Sachen Hochstraße Nord für Klarheit. Ab Mitte 2020 sollen die vorbereitenden Arbeiten zum Abriss der Hochstraße Nord beginnen. Geplant ist der Abriss des Würfelbunkers. Die Maßnahme soll eine verbesserte Verkehrsführung der geplanten Stadtstraße ermöglichen, die bis 2029 fertiggestellt werden sein soll. Geschätzte Kosten für die Maßnahme: bis zu 530 Millionen Euro. Die Planer gehen davon aus, den befürchteten Verkehrskollaps abwenden zu können – Vollsperrungen soll es keine geben.

Bürgerforum soll Klarheit zu Hochstraßensanierungen schaffen

Update vom 9. April: Um zu klären, in welcher Reihenfolge das Mega-Projekt durchgeführt werden soll, wird es am 10. April einen Bürgerdialog geben. Das Bürgerforum im Pfalzbau und Informationsangebote im Netz sollen Fragen der Bürger beantworten.

Mega-Projekt Hochstraße: Brunckstraße wird erneut gesperrt

Update vom 22. Februar: Bevor es mit der Mega-Maßnahme Hochstraße losgeht, können die die Autofahrer in Ludwigshafen schon einmal in Geduld üben: Ab Juli 2019 wird die Brunckstraße erneut gesperrt!

Dauerbaustelle Brunckstraße: Das kommt bei der Sperrung im Sommer 2019 auf uns zu!

Mega-Projekt Hochstraße: Unternehmen befürchten Verkehrskollaps 

Update vom 12. Februar: Mit der neuen Planung im Sanierungskonzept der Hochstraßen droht dem Verkehr über den Rhein der Kollaps. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar befürchtet massive Auswirkungen auf die Wirtschaft in der Region, die BASF arbeitet an einem Maßnahmenpaket, um die Auswirkungen der Baumaßnahme auf das Unternehmen zu reduzieren.

So bereiten sich die Unternehmen der Region auf das Verkehrschaos vor.

Hochstraßen-Sanierung treibt Mannheimer Handelsverband um

Update vom 30. Januar: Das Scheitern des Sanierungskonzepts für die Hochstraße Süd sorgt auf der ‚anderen‘ Rheinseite für Ärger. Der Handelsverband Nordbaden für die Region Mannheim betrachtet die jüngsten Entwicklungen mit „Sorge“ und hebt die Bedeutung der Hochstraßen für denHandel in der Quadratestadt hervor. 

Einerseits sei die Belieferung durch Laster, die aus der Pfalz kommen, in Gefahr. Andererseits würden auch Kunden wegbleiben, fürchten Swen Rubel und Hendrik Hoffmann vom Handelsverband. Insgesamt sieht der Handelsverband einen nicht unerheblichen Teils der rund 700 Millionen Euro Umsatz aus dem Umland“ in Gefahr.

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Stützbau für die Hochstraße Süd vor dem Aus

Update vom 29. Januar 2019: Nach einer Sitzung des Bauausschusses am Montag (28. Januar) gehören die Pläne für ein Galeriebauwerk, das die marode Hochstraße Süd stützen soll, wohl endgültig der Vergangenheit an. Wie Baudezernent Klaus Dillinger in der Sitzung erklärt, gestalte sich die Umsetzung des rund 120 Millionen Euro teuren Bauwerks schwieriger, als gedacht. Der Bau würde länger dauern, als erwartet. So lange, dass das stützende Bauwerk keine Lösung wäre, die vor dem Baubeginn zum Abriss der Hochstraße Nord fertiggestellt werden könne.

Die mögliche Alternative – den Abriss der Hochstraße Nord zuerst zu beginnen – würde allerdings bedeuten, dass der Lkw-Verkehr über die Hochstraßen komplett stillstehen würde. Auf der maroden Hochstraße Süd besteht seit Herbst 2017 ein Lkw-Fahrverbot.

Diskussionen gibt es übrigens nicht nur um die Hochstraßen-Maßnahme. Auch das Hochhaus-Projekt am Berliner Platz beschäftigt die Stadt seit dem Abriss der ‚Tortenschachtel‘. 

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Planänderung! So soll die Hochstraßen-Sanierung in Ludwigshafen ablaufen 

Update vom 19. Januar 2019: Wie Baudezernent Klaus Dillinger (CDU) gegenüber der Rheinpfalz ankündigt, werde der Zeitplan der Mega-Maßnahme geändert: Wie die Zeitung berichtet, solle zuerst mit dem Abriss der Hochstraße Nord begonnen werden. Weiter heißt es, dass erst 8 bis 10 Jahre später mit der Sanierung der Hochstraße Süd begonnen werden solle – dann, wenn die geplante Stadtstraße als Ausweichroute fertiggestellt sei.

Die CDU-Fraktion hatte Anfang der Woche mitgeteilt, dass sie die Pläne für den Bau des Galeriebauwerks, das die marode Hochstraße Süd von unten abstützen sollte, nicht mehr unterstützen wird und eine Neuplanung der Maßnahme gefordert. In der Sitzung des Bauausschuss am 28. Januar sollen weitere Details zu den neuen Plänen vorgestellt werden.

In Speyer hat seit dem 21. Januar die Realisierung des Mega-Projekts auf der B39 begonnen: Die Salierbrücke muss komplett Saniert werden.

Dafür muss die Brücke für den Autoverkehr komplett gesperrt werden! Die Baumaßnahme soll über zwei Jahre dauern.

Hochstraße Nord in Ludwigshafen: Planungen erneut verschoben 

2019, 2021, 2023. Der Abriss der Hochstraße Nord wird immer weiter nach hinten verschoben. Doch wo liegt das Problem? 

Update vom 23. August 2018: Vor allem bei der Hochstraße Süd. Diese muss zunächst als Ausweichstrecke saniert sein. Finanzierung und Einzelheiten des Konzepts stehen aber noch nicht fest. Neben Bürgern werden im Planungs-Feststellungsverfahren auch Behörden und Träger öffentlicher Belange gehört. Einwände werden bei einem Erörterungstermin besprochen. Ergänzende Gutachten oder Klagen nicht ausgeschlossen.

Das Genehmigungsverfahren (für ein Jahr geplant) kann sich in die Länge ziehen. Erst mit der Genehmigung kann die Erteilung des Baurechts und die Ausschreibung der Arbeiten erfolgen.

Seit Mitte 2017 ist klar, dass der Bund 154 Millionen Euro, das Land 64 Millionen Euro Zuschüsse fließen lassen. Die restlichen 92 Millionen Euro muss die Stadt übernehmen. Die Gesamtkosten lagen mal bei 290 Millionen Euro. Heute werden 310 Millionen prognostiziert! Und die Kosten werden wohl weiter steigen. Daher pocht die Rathausspitze darauf, dass sich Bund und Land prozentual anstatt mit Festbeträgen an der Sanierung beteiligen.

FürAbriss der Hochstraße Nord und Errichtung der Stadtstraße werden insgesamt acht Jahre Bauzeit veranschlagt. Fertigstellung ist also frühestens 2031.

Die neue vierspurige Stadtstraße mit zusätzlichen Abbiegespuren soll 860 Meter lang und bis zu 64 Meter breit werden. Dafür müssen der Würfelbunker und der nördliche Teil des Rathaus-Centers abgerissen werden. Die neue Verbindung hat zehn Kreuzungen, durchgängige Rad- und Fußwege sowie Baumreihen entlang der Fahrbahn. Grünflächen sind am Rheinufer geplant.

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Abriss der Hochstraße Nord in Ludwigshafen: So wird die neue Stadtstraße aussehen 

Update vom 5. September 2017: Eine rund 860 Meter lange, ebenerdige Straße soll künftig die marode Hochstraße Nord ersetzen. Die wichtige Verbindungsachse zwischen der A650 im Westen, der Kurt-Schumacher-Brücke im Osten sowie der BASF im Norden ist so geplant, dass sie die erwartete Verkehrslast aufnehmen kann. Im Umfeld der neuen Stadtstraße entsteht ein neues Stadtquartier mit Wohnungen und Büros: City West.

Nach umfangreichen Planungen kann die Stadtverwaltung nun die abschließende Entwurfsplanung zu City West vorlegen. 

Zuvor hatte die Bundesregierung ihre Unterstützung des Projekts in Form einer 60 prozentigen Förderung zugesagt (mehr als 154 Millionen Euro). Auch das Land Rheinland-Pfalz wolle sich zu 25 Prozent an den Kosten beteiligen, so Lohse. Das entspreche rund 64 Millionen Euro.

Das Projekt City West, mit dem Abriss der Hochstraße und dem Neubau der Stadtstraße, soll insgesamt 290 Millionen Euro kosten. Beginn der Maßnahme ist frühestens Ende 2019.

OB Lohse bestätigt: Abriss der Hochstraße Nord in Ludwigshafen später 

Update vom 11. Januar 2017: Jetzt ist es auch hochoffiziell bestätigt – vor 1.300 Augen- und Ohrenzeugen: Der Abriss der 1,8 Kilometer langen Hochstraße Nord beginnt frühestens Ende 2019!

Wie Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse (60, CDU) am Mittwochabend beim traditionellen Neujahrsempfang der Stadt im Pfalzbau-Theater betont, kommt er zu der Verschiebung des ursprünglich für Mitte 2018 anvisierten Startdatums. Der ‚Richtwert‘ Ende 2019 war bereits Ende November 2016 bei einer Sitzung des Bauausschusses durchgesickert.

Mammut-Projekt Hochstraße in Ludwigshafen: Baubeginn verzögert sich bis 2019 

Update vom 1. Dezember 2016: Acht Jahre sollen die Arbeiten für den Bau der neuen Stadtstraße in Ludwigshafen dauern. Geplant war der Beginn des Projekts für Mitte 2018. Davon sind die Planer offenbar jedoch noch weit entfernt.

Die Gründe: Abgesehen davon, dass die Finanzierung (rund 300 Millionen Euro) des Mammut-Vorhabens noch weitestgehend unklar ist, weil die Stadt Ludwigshafen noch keine Rückmeldung von den Fördergebern des Bundes und Landes, die immerhin 85 Prozent der Kosten tragen sollen, bekommen hat, stehen zuvor noch zahlreiche Sanierungsarbeiten in der Stadt und der Region an, die zuerst in Angriff genommen werden müssen.

Darunter die Arbeiten an den Rheinbrücken auf der Mannheimer Seite, an der B9 und an der A650. Außerdem die Sanierung der Theodor-Heuss-Brücke an der A6 im Jahr 2017 und der Ersatzneubau der A6-Brücke über die Frankenthaler Straße in Mannheim-Sandhofen im Jahr 2018.

Die Folge: Der Baubeginn wird auf Ende 2019 verschoben, um „einen Puffer für eventuelle bauliche Unwägbarkeiten einräumen zu können. Gleichzeitig bedeutet dies Planungssicherheit für das Rathaus-Center für die kommenden drei Jahre“, so Chefplaner Johannes Lorch im Bau- und Grundstücksausschuss.

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Auch auf der A6 an der Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg wird es zu Verkehrsbehinderungen kommen, denn es finden im September umfassende Sanierungsmaßnahmen statt. 

Auch in der Sache des Herzogenriedbads gibt es Neuigkeiten: Nach einem Wettbwerb mit verschiedensten Einsendungen und Vorschlägen, wie das neue Bad aussehen soll, steht ein Sieger und damit das neue Schwimmbad fest.

kab

Quelle: Ludwigshafen24

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