Nicht ohne Sicherheitsüberprüfung!

Stadt weist Vorwürfe um Betreuer des Bombenbauers zurück

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Immer mehr Vorwürfe rund um den Terrorverdächtigen aus Ludwigshafen. (Archivfoto)

Ludwigshafen - Der Streit um den Umgang mit dem 13-jährigen Terrorverdächtigen geht weiter: Jetzt hat die Stadt die neuen Pannenvorwürfe zurückgewiesen.

Seit bekannt geworden ist, dass der 13-Jährige von einem Psychologen mit salafistischen Kontakten betreut worden ist, ist die Debatte um die Betreuung des Jungen wieder aufgeflammt.  

Jetzt weist die Stadt die neuen Vorwürfe zurück:

Bei den neuen Vorwürfen geht es um den Betreuer, der danach folgte. Es sei „nicht zutreffend“, dass ein Betreuer fünf Tage lang ohne Sicherheitsüberprüfung mit dem Jungen gearbeitet habe, sagte die Ludwigshafener Jugenddezernentin Cornelia Reifenberg der Zeitung Rheinpfalz am Samstag. 

Dazu sagte Reifenberg, der Mitarbeiter habe sich zwar schon einige Tage vorher mit dem 13-Jährigen getroffen, dabei sei es aber nur darum gegangen, ob er die Betreuung überhaupt übernehmen wolle.

Und reagiert damit auf Aussagen in einem Brief des rheinland-pfälzischen Jugendministeriums an die Abgeordneten der Regierungskoalition. 

Schon einen Tag nachdem der neue Betreuer offiziell für den Fall zuständig wurde, habe das Landeskriminalamt die Überprüfung abgeschlossen.

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dpa/jab

Quelle: Ludwigshafen24

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